heycar Ladeanimation mit Herzbildheycar Ladeanimation mit Autobild
Startseite / Finanzierung & Versicherung / Welche Autos sind günstig in der Versicherung?
Welche Autos sind günstig in der Versicherung?
30. Juli 2019
Finanzierung & Versicherung

Welche Autos sind günstig in der Versicherung?

Die Beiträge für die Autoversicherung sind oft ein wesentlicher Teil der Unterhaltskosten eines Autos. Aber nach welchen Kriterien legen Versicherungsunternehmen die Höhe der Kfz-Versicherung fest? Wie kannst du bei den Tarifen geschickt sparen? Und welche Autos sind besonders günstig in der Versicherung? Diese Fragen klären wir in diesem Artikel.

Liste 2020: Günstige Autos in der Versicherung

Wir haben für dich eine aktuelle Liste mit einigen Autos erstellt, die bei Haftpflicht-, Teil- oder Vollkasko-Versicherung in relativ niedrige Typklassen eingeordnet werden. Niedrige Typklassen wirken sich positiv auf den Versicherungsbeitrag aus. Die Einordnung in Typklassen richtet sich nach dem statistischen Risikoprofil des Fahrzeugmodells:

Je geringer die Zahl der gemeldeten Schäden bzw. die Höhe der Reparaturkosten für ein Modell ist, desto niedriger fällt die Typklasse aus. Dabei ist die Klasse 10 sowohl bei der Haftpflicht- als auch bei den Kasko-Versicherungen die niedrigste Typklasse. Die höchsten Klassen sind: 25 bei der Haftpflicht sowie 34 bei der Teil- und 33 bei der Vollkasko. Berechnet werden die Typklassen jedes Jahr, wobei immer die Zahlen der letzten drei Jahre berücksichtigt werden. Hier ein paar Modelle mit relativ niedrigen Klassen:

Kleinwagen

Smart Fortwo Cabrio 0.9

  • Baujahre: seit 2015

  • Leistung: 66 kW / 89 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 13

  • Vollkasko: 11

Opel Corsa D 1.4

  • Baujahre: 2009-2014

  • Leistung: 64 kW / 87 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 15

  • Teilkasko: 15

  • Vollkasko: 14

Citroën DS 3 1.6T

  • Baujahre: 2009-2018

  • Leistung: 115 kW / 156 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 21

  • Vollkasko: 18

Kompaktklasse

VW Golf VII Variant 1.4 TSI

  • Baujahre: 2013-2020

  • Leistung: 90 kW / 122 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 19

  • Vollkasko: 16

 Ford Focus Turnier 1.5

  • Baujahre: seit 2018

  • Leistung: 134 kW / 182 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 23

  • Vollkasko: 18

SEAT Leon ST Cupra 2.0 TSI

  • Baujahre: 2015-2019

  • Leistung: 195 kW / 265 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 23

  • Vollkasko: 21

Mittelklasse

Audi A4 Avant 1.4 TFSI

  • Baujahre: seit 2015

  • Leistung: 110 kW / 149 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 21

  • Vollkasko: 20

Skoda Octavia Combi RS 2.0 TSI

  • Baujahre: 2013-2019

  • Leistung: 162 kW / 220 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 22

  • Vollkasko: 19

Volvo V60 D3

  • Baujahre: Seit 2018

  • Leistung: 110 kW / 149 PS

  • Motor: Diesel

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 20

  • Vollkasko: 23

Obere Mittelklasse

 Mercedes-Benz E 200 T-Modell

  • Baujahre: seit 2016

  • Leistung: 135 kW / 183 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 14

  • Teilkasko: 24

  • Vollkasko: 25

Audi A6 50 TDI QUATTRO 

  • Baujahre: seit 2018

  • Leistung: 210 kW / 285 PS

  • Motor: Diesel

  • Haftpflicht: 16

  • Teilkasko: 27

  • Vollkasko: 27

Volvo C70 2.5 T5

  • Baujahre: 2012-2014

  • Leistung: 169 kW / 229 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 21

  • Vollkasko: 21

Oberklasse

 Audi A8 4.2 FSI QUATTRO

  • Baujahre: 2009-2015

  • Leistung: 273 kW / 371 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 19

  • Teilkasko: 30

  • Vollkasko: 29

BMW 740I

  • Baujahre: 2009-2015

  • Leistung: 240 kW / 326 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 19

  • Teilkasko: 30

  • Vollkasko: 29

Mercedes-Benz S 63 AMG 4MATIC

  • Baujahre: seit 2013

  • Leistung: 430 kW / 584 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 19

  • Teilkasko: 33

  • Vollkasko: 33

SUV

VW Tiguan 1.4 TSI 4MOTION

  • Baujahre: seit 2016

  • Leistung: 110 kW / 149 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 20

  • Vollkasko: 18

SEAT Ateca 2.0 TDI

  • Baujahre: seit 2016

  • Leistung: 110 kW / 149 PS

  • Motor: Diesel

  • Haftpflicht: 13

  • Teilkasko: 21

  • Vollkasko: 19

Suzuki Jimny 1.5 Allrad

  • Baujahre: seit 2018

  • Leistung: 75 kW / 101 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 11

  • Teilkasko: 20

  • Vollkasko: 23

Cabrio/Roadster

Mazda MX-5 1.5

  • Baujahre: seit 2015

  • Leistung: 96 kW / 130 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 25

  • Vollkasko: 22

 Mini Cooper S Cabrio 1.6 

  • Baujahre: 2009-2015

  • Leistung: 135 kW / 183 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 19

  • Vollkasko: 15

Merccedes-Benz SLK 350 Roadster

  • Baujahre: 2010-2017

  • Leistung: 225 kW / 305 PS

  • Motor: Benzin

  • Haftpflicht: 12

  • Teilkasko: 23

  • Vollkasko: 21

Diese Liste bildet natürlich nur eine kleine Auswahl ab. Willst du dich über ein bestimmtes Modell informieren oder dir einen weiteren Marktüberblick verschaffen, besuche das Verbraucherportal des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dort kannst du dir über den Herstellerschlüssel (HSN) und Typschlüssel (TSN) eines Fahrzeugs dessen Typklassen anzeigen lassen. Die entsprechenden Angaben findest du in der Zulassungsbescheinigung. Alternativ kannst du die Daten auch über Angaben zum Hersteller, Modell, Baujahr etc. abrufen.

Bedenke, dass die Versicherer die Typklassen jedes Jahr durch einen Treuhänder neu berechnen lassen, sodass sich die einzelnen Versicherungstarife theoretisch jedes Jahr ändern können. Sehr große Sprünge in den Klassen sind jedoch eher selten.

Trotz 400 PS wird dieser Porsche 991 Carrera S in die niedrige Typklasse 12 einsortiert (Bilder: Porsche)

Und hier noch eine scheinbare Kuriosität bezüglich der Typklassen: Einige PS-reiche Modelle aus der Porsche 911 Baureihe werden bei der Haftpflicht in die niedrigsten Typklassen eingestuft und rangieren damit tiefer als die Autos oben auf der Liste. So findet man den auslaufenden Porsche 991 in der Typklasse 12. Die brandneue achte Generation des Neunelfers (992) parkt in der Typklasse 11 und die älteren Modelle 996 und 997 schaffen es sogar in die niedrigste Klasse 10.

Die Erklärung dafür ist simpel: Wer sich einen Porsche leisten kann, ist in der Regel schon im gesetzteren Alter und legt eine gelassene und routinierte Fahrweise an den Tag. Entsprechend wenige Unfälle ereignen sich. Außerdem werden viele Porsches verhältnismäßig wenig bewegt - was sich ebenfalls günstig auf die Haftpflicht-Typklasse auswirkt. Bei den Kasko-Klassen sieht es dann aber natürlich anders aus: Porsches werden gerne geklaut und Reparaturen sind teuer. Die Einstufung ist hier darum hoch (20 aufwärts).

Was fließt noch in den Versicherungsbeitrag mit ein?

An der Typklasse kannst du als Versicherungsnehmer nichts ändern: Sie richtet sich allein nach dem jeweiligen Fahrzeug und lässt individuelle Faktoren außen vor. Willst du hier sparen, musst du dich für ein anderes Modell entscheiden. In die Berechnung des schlussendlichen Versicherungsbeitrages fließen aber noch weitere Parameter mit ein, auf die du einen gewissen Einfluss hast.

Regionalklasse

In Deutschland gibt es mehr als 400 Zulassungsbezirke, die einmal jährlich vom GDV in Regionalklassen eingeteilt werden. Diese Regionalklassen geben Auskunft über die Schadensbilanzen der einzelnen Bezirke. Dabei ist allerdings nicht entscheidend, wo der Schaden selbst entsteht, sondern wo der Fahrzeughalter wohnt.

Für die Ermittlung der Haftpflicht-Regionalklassen untersucht der GDV, wie viele Schäden bezogen auf die in der Region zugelassenen Autos entstehen und wie hoch diese Schäden sind. Für die Kasko-Einstufungen sind Fragen wie diese relevant: Gibt es Unfallschwerpunkte? Wie viele Autos werden geklaut? Wie oft kommt es zu Sturm-, Hagel- oder Hochwasserschäden? Wie viele Wildunfälle ereignen sich? Ob Versicherungen die Statistiken zu den Zulassungsbezirken nutzen, steht ihnen übrigens frei. 

Sparen kannst du bei den Regionalklassen im Falle eines Umzugs in eine Region, die besser eingestuft ist. Da die Regionalklassen aber nur einen Teil des Versicherungsbeitrages ausmachen, dürften die Ersparnisse (oder Teuerungen) im Falle einer Wohnortwechsels aber sehr überschaubar sein.

Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse)

Einen großen Einfluss auf die Höhe des Versicherungsbeitrages hat hingegen die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Fahranfänger starten meist in der SF-Klasse 0 mit einem Beitragssatz von 230 Prozent. Nach drei unfallfreien Jahren erfolgt eine erste Abstufung. Ab diesem Zeitpunkt steigen die SF-Klassen kontinuierlich an, insofern man weiter unfallfrei unterwegs ist. 

Mit jedem Aufstieg in eine höhere SF-Klasse verringert sch der Versicherungsbeitrag weiter. Wie stark sich der Beitrag durch eine höhere SF-Klasse vermindert, legen die Versicherungsunternehmen selbst fest. Für alle Versicherungen gilt jedoch, dass man bis zu sehr niedrigen Beitragssätzen von ca. 25 Prozent vorrücken kann, wenn man 20 Jahre und mehr unfallfrei gefahren ist.

Individuelles Risikoprofil

Dein individuelles Risikoprofil wird bei der Beitragsberechnung ebenfalls berücksichtigt. In dieses fließt zum Beispiel dein Alter mit ein, denn junge Fahrer und alte Fahrer verursachen häufiger Unfälle als Fahrer im mittleren Alter. Insbesondere Fahrer zwischen 27 und 41 Jahren stehen gut da: Sie erhalten Abschläge von rund 25 Prozent auf ihren Versicherungsbeitrag erhalten. Ab 68 Jahren werden hingegen sogar Zuschläge fällig.

Außer auf das Alter schauen Versicherer auch darauf, wie viele Kilometer du im Jahr mit dem Auto zurücklegst, da eine hohe Fahrleistung das Risiko erhöht, dass sich ein Unfall ereignet. Weitere Faktoren für dein individuelle Risikoprofil sind etwa dein Beruf und das Alter deines Fahrzeuges zum Zeitpunkt des Erwerbs, denn Neuwagenfahrer sind vorsichtiger unterwegs. 

So sparst du bei der KFZ-Versicherung

Tarife vergleichen und verhandeln

Durch einen Vergleich von Versicherungstarifen lässt sich bei der Kfz-Versicherung oft schon deutlich sparen. Im Internet kannst du entsprechende Vergleiche schnell und einfach über sogenannte Vergleichsportale durchführen. Es gibt darüber hinaus unabhängige Versicherungsmakler, die dir bei der Vermittlung eines günstigen Tarifs behilflich sind.

Obwohl ein Wechsel der Kfz-Versicherung bei Einhaltung der Kündigungsfristen recht problemlos ist, kannst du dir den „Aufwand“ häufig sparen, indem du mit deinem aktuellen Versicherer eine Beitragsreduzierung aushandelst. Konfrontiere diesen am besten mit konkreten, günstigeren Versicherungs-Prämien der Konkurrenz.

Auf Zweitwagen- oder Telematik-Tarife setzen

Vielfach sinken die Kosten der Autoversicherung, wenn ein Wagen als Zweitwagen angemeldet wird. Viele Versicherungsunternehmen bieten zum Beispiel Fahranfängern die Möglichkeit, den Wagen als Zweitwagen der Eltern anzumelden. Nach einer gewissen unfallfreien Zeit kann dann die relativ günstige Schadenfreiheitsklasse übernommen werden. Fahranfänger können die Versicherungskosten zudem durch Programme zum begleiteten Fahren vor dem Führerscheinerwerb reduzieren. 

Eine noch neue Möglichkeit zum Sparen sind sogenannte Telematik-Tarife. Hier gewährt der Versicherungsnehmer über eine Smartphone-App oder einen speziellen Transponder Zugriff auf Fahrparameter. Informiere dich vor Abschluss eines solchen Tarifs aber genau über die übermittelten Daten und die Einhaltung gängiger Datenschutzbestimmungen. 

Selbstbeteiligung geschickt wählen

Spürbares Einsparpotenzial ergibt sich auch aus der Höhe der gewählten Selbstbeteiligung. Je nach Versicherungstarif kann es ohnehin ökonomisch sinnvoll sein, Bagatellschäden selbst zu bezahlen. Andernfalls riskierst du teilweise schon bei kleinen von der Versicherung regulierten Schäden eine Herabstufung im Schadenfreiheitsrabatt.

300.000 Gebrauchtwagen mit Garantie

Liebäugelst du mit einem Gebrauchten, der günstiger in der Versicherung ist als dein alter? Dann ist hey.car die Adresse für dich. Warum? Ganz einfach: Weil du bei heycar rund 300.000 Gebrauchtwagen in einer Top-Qualität findest: Kein Fahrzeug auf unserer Liste ist älter als 8 Jahre oder mehr als 150.000 km gelaufen. Und weil sie so jung und gut in Schuss sind, gibt’s auf die Autos von Händler, Hersteller oder Versicherer auch noch eine Garantie. Kein schlechter Deal, oder? Also los - schau dir das Angebot mal an!

Artikel Teilen

Das könnte dich auch interessieren:

Ratgeber: Kfz-Versicherung kündigen

Du willst deine Kfz-Versicherung kündigen? Erfahre, wie das geht und was dabei zu beachten ist.

Weiterlesen

Wertverlust Auto - Alle Infos zum berechnen des Wertverlusts

Wir erklären, wie groß der Wertverlust von Autos ist und welche Modelle einen hohen Wiederverkaufswert haben.

Weiterlesen
** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter  www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
***Dieser Pkw unterliegt der Differenzbesteuerung gem. § 25 a UStG. Die MwSt. wird in der Rechnung nicht ausgewiesen.
Mit Klick auf "Einverstanden" stimmst du zu, dass wir Deine Nutzung unserer Plattform durch Cookies (von heycar und Dritten) nachverfolgen, um deine Nutzungserfahrung und dir angezeigte Werbung zu analysieren und personalisieren (mehr Details). Du stimmst damit auch zu, dass deine Daten hierbei ohne geeignete Datenschutzgarantien an Partner in sog. Drittländern übermittelt werden können, die kein angemessenes Datenschutzniveau bieten, wie z.B. die USA aufgrund staatlicher Zugriffsmöglichkeiten. Alternativ kannst du deine Cookie Einstellungen im Cookie Dashboard jetzt und jederzeit später individuell anpassen.