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Welche Autos sind günstig in der Versicherung?
July 30, 2019
Finanzierung & Versicherung

Welche Autos sind günstig in der Versicherung?

Die Beiträge für die Autoversicherung sind oft ein wesentlicher Teil der Unterhaltskosten eines Autos. Aber nach welchen Kriterien legen Versicherungsunternehmen die Höhe der Kfz-Versicherung fest? Wie kannst du bei den Tarifen geschickt sparen? Und welche Autos sind besonders günstig in der Versicherung? Diese Fragen klären wir in diesem Artikel.

Liste: Günstige Autos in der Versicherung

Wir haben für dich eine aktuelle Liste mit einigen Autos erstellt, die bei Haftpflicht-, Teil- oder Vollkasko-Versicherung in relativ niedrige Typklassen eingeordnet werden. Niedrige Typklassen wirken sich positiv auf den Versicherungsbeitrag aus. Die Einordnung in Typklassen richtet sich nach dem statistischen Risikoprofil des Fahrzeugmodells:

Je geringer die Zahl der gemeldeten Schäden bzw. die Höhe der Reparaturkosten für ein Modell ist, desto niedriger fällt die Typklasse aus. Dabei ist die Klasse 10 sowohl bei der Haftpflicht- als auch bei den Kasko-Versicherungen die niedrigste Typklasse. Die höchsten Klassen sind: 25 bei der Haftpflicht sowie 34 bei der Teil- und 33 bei der Vollkasko. Berechnet werden die Typklassen jedes Jahr, wobei immer die Zahlen der letzten drei Jahre berücksichtigt werden. Hier ein paar Modelle mit relativ niedrigen Klassen:

Kleinwagen

> Smart Fortwo Cabrio 0.9 (Seit 2015)

Haftpflicht: 13

Teilkasko: 13

Vollkasko: 11 

> Opel Corsa D 1.4 (2006 - 2014)

Haftpflicht: 15 

Teilkasko: 15 

Vollkasko: 14

Kompaktklasse

> VW Golf VII Variant 1.4 TSI (Seit 2013)

Haftpflicht: 13 

Teilkasko: 19

Vollkasko: 16

> Ford Focus Turnier 1.5 (Seit 2018)

Haftpflicht: 13

Teilkasko: 23

Vollkasko: 18

Mittelklasse

> Audi A4 Avant 1.4 TFSI (Seit 2015)

Haftpflicht: 12

Teilkasko: 20

Vollkasko: 21

> Skoda Octavia Kombi 2.0 (2005 - 2013)

Haftpflicht: 14

Teilkasko: 18 

Vollkasko: 16 

Obere Mittelklasse

> Mercedes-Benz E 200 (Seit 2015)

Haftpflicht: 15

Teilkasko: 21

Vollkasko: 25

> Audi A6 50 TDI QUATTRO (Seit 2018) 

Haftpflicht: 16

Teilkasko: 27

Vollkasko: 27

Oberklasse

> Audi A8 4.2 FSI QUATTRO (2009 - 2018)

Haftpflicht: 19

Teilkasko: 29

Vollkasko: 29

> BMW 730I (2009 - 2015)

Haftpflicht: 19

Teilkasko: 29

Vollkasko: 29

SUV

> VW Tiguan 2.0 TSI 4MOTION (Seit 2016)

Haftpflicht: 11

Teilkasko: 23

Vollkasko: 18

> SEAT Ateca 2.0 TDI (Seit 2016)

Haftpflicht: 13

Teilkasko: 21

Vollkasko: 19

Cabrio/Roadster

> Mazda MX-5 1.5 (Seit 2015)

Haftpflicht: 11

Teilkasko: 25

Vollkasko: 22

> Mini Cooper S Cabrio 1.6 (2009 - 2015)

Haftpflicht: 12

Teilkasko: 20

Vollkasko: 16

Diese Liste bildet natürlich nur eine kleine Auswahl ab. Willst du dich über ein bestimmtes Modell informieren oder dir einen weiteren Marktüberblick verschaffen, besuche das Verbraucherportal des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dort kannst du dir über den Herstellerschlüssel (HSN) und Typschlüssel (TSN) eines Fahrzeugs dessen Typklassen anzeigen lassen. Die entsprechenden Angaben findest du in der Zulassungsbescheinigung. Alternativ kannst du die Daten auch über Angaben zum Hersteller, Modell, Baujahr etc. abrufen.

Bedenke, dass die Versicherer die Typklassen jedes Jahr durch einen Treuhänder neu berechnen lassen, sodass sich die einzelnen Versicherungstarife theoretisch jedes Jahr ändern können. Sehr große Sprünge in den Klassen sind jedoch eher selten.

Und hier noch eine scheinbare Kuriosität bezüglich der Typklassen: Einige PS-reiche Modellvarianten aus den Porsche 911 Reihen 996 (1997 bis 2004, s. Foto) und 997 (2004 bis 2012) werden bei der Haftpflicht in der niedrigsten Typklasse 10 eingestuft und rangieren damit tiefer als alle Autos oben auf der Liste.

Die Erklärung dafür ist simpel: Wer sich einen Porsche leisten kann, ist in der Regel schon im gesetzteren Alter und legt eine gelassene und routinierte Fahrweise an den Tag. Entsprechend wenige Unfälle ereignen sich. Außerdem werden viele Porsches verhältnismäßig wenig bewegt - was sich ebenfalls günstig auf die Haftpflicht-Typklasse auswirkt. Bei den Kasko-Klassen sieht es dann aber natürlich anders aus: Porsches werden gerne geklaut und Reparaturen sind teuer. Die Einstufung ist hier darum hoch (20 aufwärts).

Was fließt noch in den Versicherungsbeitrag mit ein?

An der Typklasse kannst du als Versicherungsnehmer nichts ändern: Sie richtet sich allein nach dem jeweiligen Fahrzeug und lässt individuelle Faktoren außen vor. Willst du hier sparen, musst du dich für ein anderes Modell entscheiden. In die Berechnung des schlussendlichen Versicherungsbeitrages fließen aber noch weitere Parameter mit ein, auf die du einen gewissen Einfluss hast.

Regionalklasse

In Deutschland gibt es mehr als 400 Zulassungsbezirke, die einmal jährlich vom GDV in Regionalklassen eingeteilt werden. Diese Regionalklassen geben Auskunft über die Schadensbilanzen der einzelnen Bezirke. Dabei ist allerdings nicht entscheidend, wo der Schaden selbst entsteht, sondern wo der Fahrzeughalter wohnt.

Für die Ermittlung der Haftpflicht-Regionalklassen untersucht der GDV, wie viele Schäden bezogen auf die in der Region zugelassenen Autos entstehen und wie hoch diese Schäden sind. Für die Kasko-Einstufungen sind Fragen wie diese relevant: Gibt es Unfallschwerpunkte? Wie viele Autos werden geklaut? Wie oft kommt es zu Sturm-, Hagel- oder Hochwasserschäden? Wie viele Wildunfälle ereignen sich? Ob Versicherungen die Statistiken zu den Zulassungsbezirken nutzen, steht ihnen übrigens frei. 

Sparen kannst du bei den Regionalklassen im Falle eines Umzugs in eine Region, die besser eingestuft ist. Da die Regionalklassen aber nur einen Teil des Versicherungsbeitrages ausmachen, dürften die Ersparnisse (oder Teuerungen) im Falle einer Wohnortwechsels aber sehr überschaubar sein.

Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse)

Einen großen Einfluss auf die Höhe des Versicherungsbeitrages hat hingegen die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Fahranfänger starten meist in der SF-Klasse 0 mit einem Beitragssatz von 230 Prozent. Nach drei unfallfreien Jahren erfolgt eine erste Abstufung. Ab diesem Zeitpunkt steigen die SF-Klassen kontinuierlich an, insofern man weiter unfallfrei unterwegs ist. 

Mit jedem Aufstieg in eine höhere SF-Klasse verringert sch der Versicherungsbeitrag weiter. Wie stark sich der Beitrag durch eine höhere SF-Klasse vermindert, legen die Versicherungsunternehmen selbst fest. Für alle Versicherungen gilt jedoch, dass man bis zu sehr niedrigen Beitragssätzen von ca. 25 Prozent vorrücken kann, wenn man 20 Jahre und mehr unfallfrei gefahren ist.

Individuelles Risikoprofil

Dein individuelles Risikoprofil wird bei der Beitragsberechnung ebenfalls berücksichtigt. In dieses fließt zum Beispiel dein Alter mit ein, denn junge Fahrer und alte Fahrer verursachen häufiger Unfälle als Fahrer im mittleren Alter. Insbesondere Fahrer zwischen 27 und 41 Jahren stehen gut da: Sie erhalten Abschläge von rund 25 Prozent auf ihren Versicherungsbeitrag erhalten. Ab 68 Jahren werden hingegen sogar Zuschläge fällig.

Außer auf das Alter schauen Versicherer auch darauf, wie viele Kilometer du im Jahr mit dem Auto zurücklegst, da eine hohe Fahrleistung das Risiko erhöht, dass sich ein Unfall ereignet. Weitere Faktoren für dein individuelle Risikoprofil sind etwa dein Beruf und das Alter deines Fahrzeuges zum Zeitpunkt des Erwerbs, denn Neuwagenfahrer sind vorsichtiger unterwegs. 

So sparst du bei der KFZ-Versicherung

Tarife vergleichen und verhandeln

Durch einen Vergleich von Versicherungstarifen lässt sich bei der Kfz-Versicherung oft schon deutlich sparen. Im Internet kannst du entsprechende Vergleiche schnell und einfach über sogenannte Vergleichsportale durchführen. Es gibt darüber hinaus unabhängige Versicherungsmakler, die dir bei der Vermittlung eines günstigen Tarifs behilflich sind.

Obwohl ein Wechsel der Kfz-Versicherung bei Einhaltung der Kündigungsfristen recht problemlos ist, kannst du dir den „Aufwand“ häufig sparen, indem du mit deinem aktuellen Versicherer eine Beitragsreduzierung aushandelst. Konfrontiere diesen am besten mit konkreten, günstigeren Versicherungs-Prämien der Konkurrenz.

Auf Zweitwagen- oder Telematik-Tarife setzen

Vielfach sinken die Kosten der Autoversicherung, wenn ein Wagen als Zweitwagen angemeldet wird. Viele Versicherungsunternehmen bieten zum Beispiel Fahranfängern die Möglichkeit, den Wagen als Zweitwagen der Eltern anzumelden. Nach einer gewissen unfallfreien Zeit kann dann die relativ günstige Schadenfreiheitsklasse übernommen werden. Fahranfänger können die Versicherungskosten zudem durch Programme zum begleiteten Fahren vor dem Führerscheinerwerb reduzieren. 

Eine noch neue Möglichkeit zum Sparen sind sogenannte Telematik-Tarife. Hier gewährt der Versicherungsnehmer über eine Smartphone-App oder einen speziellen Transponder Zugriff auf Fahrparameter. Informiere dich vor Abschluss eines solchen Tarifs aber genau über die übermittelten Daten und die Einhaltung gängiger Datenschutzbestimmungen. 

Selbstbeteiligung geschickt wählen

Spürbares Einsparpotenzial ergibt sich auch aus der Höhe der gewählten Selbstbeteiligung. Je nach Versicherungstarif kann es ohnehin ökonomisch sinnvoll sein, Bagatellschäden selbst zu bezahlen. Andernfalls riskierst du teilweise schon bei kleinen von der Versicherung regulierten Schäden eine Herabstufung im Schadenfreiheitsrabatt.

390.000 Gebrauchtwagen mit Garantie

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