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Unterhaltskosten vom Auto sparen
July 22, 2019
Finanzierung & Versicherung

Unterhaltskosten vom Auto sparen

Gefällt mir das Auto? Ist es praktisch? Und wie viele PS hat es? Diese Fragen gehen Leuten durch den Kopf, die sich nach einem neuen (gebrauchten) Wagen umschauen. Doch es gibt einen weiteren wichtigen Bereich, den du dir genau ansehen solltest, bevor du dich für ein bestimmtes Auto entscheidest: die Unterhaltskosten. Denn dein Auto verursacht nicht nur bei der Anschaffung Kosten, sondern auch danach. 

Wir klären, welche Unterhaltskosten anfallen und wie du bei ihnen sparen kannst. Außerdem haben wir einige Autos für dich herausgesucht, die im Unterhalt besonders günstig sind.  

Was zählt zu den Unterhaltskosten?

Grob lassen sich die Unterhaltskosten eines Autos in regelmäßige und unregelmäßige Kosten einteilen. Zu Letzteren gehören unter anderem Reparaturkosten bzw. die Selbstbeteiligung nach einem selbst verschuldeten Schaden sowie Bußgelder oder Abschleppkosten. 

Die wichtigsten regelmäßigen Unterhaltskosten für dein Auto haben wir im Folgenden aufgelistet: 

Kfz-Steuer

Nahezu für alle für den Straßenverkehr zugelassenen Autos muss eine Steuer entrichtet werden. Sie bemisst sich nach Hubraum sowie spezifischen Schadstoff- und Kohlenstoffdioxid-Emissionen je gefahrenem Kilometer. Für zehn Jahre ausgenommen von der Kfz-Steuer sind Elektroautos, deren Erstzulassung in die Zeit vom 18.05.2011 bis zum 31.12.2020 fällt. E-Autos, die vor dem 17.05.2011 das erste Mal zugelassen wurden, sind fünf Jahre von der Steuer befreit. Darüber hinaus gibt es in einigen weiteren Fällen Steuerbefreiungen oder -vergünstigungen, etwa bei einer Schwerbehinderung des Fahrzeughalters.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie deckt Schäden des Unfallgegners ab, die mit deinem Auto verschuldet wurden. 

Kasko-Versicherung

Im Gegensatz zur Haftpflicht-Versicherung sind Teil- und Vollkasko-Versicherungen nicht Pflicht. Allerdings schließen die meisten Fahrzeughalter von Autos, die jünger als zehn Jahre sind, zumindest eine Teilkasko-Versicherung ab. Und mehr als zwei Drittel aller Neuwagen sind mit Vollkasko-Schutz unterwegs. Für viele Fahrzeughalter zählt die Kasko also zu den regelmäßigen Unterhaltskosten.

Inspektionen und Wartung

Autos müssen regelmäßig zur Inspektionen. In diesem Zuge werden meistens Wartungsarbeiten wie ein Ölwechsel ausgeführt, die weitere Kosten verursachen. Ein Austausch der Reifen sowie deren Wechsel zur neuen Saison ist ebenfalls ein regelmäßiger Kostenverursacher. Und auch von dir selbst durchgeführte Wartungsarbeiten wie der Wechsel von Scheibenwischerblättern oder das Auffüllen des Frostschutzmittels verursachen immer wieder Kosten. 

Hauptuntersuchung 

Ebenfalls regelmäßig fällig wird die vom TÜV oder einer anderen Prüforganisation durchgeführte Hauptuntersuchung, zu der seit 2010 auch die Abgasuntersuchung gehört. Auch dafür werden immer wieder Gebühren fällig. Neuwagen müssen erstmals nach drei Jahren zum TÜV, ältere Wagen dann alle zwei Jahre. 

Spritkosten

Insofern ein Auto nicht angemeldet in der Garage steht und nie bewegt wird, zählen auch die Spritkosten zu den regelmäßig anfallenden Ausgaben. Wie hoch diese ausfallen, hängt natürlich stark von der Motorisierung des Autos sowie von den gefahrenen Kilometern und vom Fahrstil des Fahrers ab.

Wertverlust

Meist wird zudem der Wertverlust eines Autos zu den Unterhaltskosten gezählt. Wie stark der Wertverlust pro Monat bzw. Jahr ausfällt, hängt von Faktoren wie Fahrzeugalter, Fahrleistung und Fahrzeugmodell ab. Bei Neuwagen kann der Wertverlust sogar den größten Posten unter allen Unterhaltskosten bilden.

Club-Mitgliedschaften

Auch Mitgliedschaften in Automobil-Clubs wie ADAC, ACE oder AVD sind als regelmäßige Kosten zu kalkulieren.

Parkgebühren

Je nachdem, wie du dein Auto einsetzt und wo du es abstellst, fallen immer wieder Parkgebühren an. Bei einem Stellplatz in einer Garage kann das ein gar nicht so kleiner Posten sein.

Waschanlage und Pflegemittel

Schließlich sind auch Waschanlage und Pflegemittel nicht umsonst. Natürlich musst du dein Auto nicht waschen und pflegen, aber allein schon weil es dem Werterhalt dient, solltest du es tun. 

Unterhaltskosten für das Auto – wo ergibt sich Sparpotenzial?

Du hast gesehen: Es gibt nicht wenige Unterhaltskosten und unterm Strich kann der Besitz eines Autos ganz schön ins Geld gehen. Es lohnt sich also darauf zu achten, wo du bei den Unterhaltskosten sparen kannst. Wir verraten dir ein paar Tricks:

Bei der Kfz-Versicherung

Relativ großes Einsparpotenzial kann sich durch eine kostengünstige und bedarfsgerechte Kfz-Versicherung ergeben. So zahlt sich ein Vergleich der Versicherungsprämien verschiedener Anbieter über die gängigen Online-Vergleichsportale generell aus. Erhöht deine Versicherung den Beitrag außerplanmäßig, hast du übrigens ein Sonderkündigungsrecht. Außerdem bieten viele Versicherungsunternehmen günstigere Tarife für Zweitwagen an. 

Häufig sinken die Versicherungsbeiträge auch bei einer Bindung an eine bestimmte Werkstatt bzw. Werkstattkette. Dasselbe gilt in der Regel bei einer jährlichen Beitragszahlung im Vergleich zur vierteljährlichen oder monatlichen Zahlung. 

Zudem ist es selten sinnvoll, für alte Gebrauchtwagen eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen. Unabhängige Versicherungsmakler können dir helfen, die Versicherung deines Pkw bezüglich Leistungsumfang und Beitragshöhe zu optimieren.

Beim Sprit

Beim Sprit lässt sich etwas durch spezielle Tankkarten, Bonusprogramme von Kreditkartenunternehmen und Preisvergleichs-Apps sparen. Im Verhältnis zu dem geringen Aufwand eines Preisvergleichs können sich besonders bei Vielfahrern selbst Centbeträge schnell rechnen. Außerdem wirken sich eine moderate Fahrweise, ein korrekter Reifendruck sowie der Verzicht auf Klimaanlage oder (Sitz)Heizung positiv auf den Spritverbrauch aus.

Bei der Kfz-Steuer

Die Steuer für deinen Wagen kannst du reduzieren, indem du ein Fahrzeug mit geringem Hubraum, niedrigem CO2-Ausstoß und möglichst aktueller („umweltfreundlicher“) Schadstoffklasse kaufst. Empfehlenswert sind hier Fahrzeuge, die mindestens die Euro-Norm 6 erfüllen. Modelle mit Dieselmotor sind bei der Steuer teurer als Benziner – allerdings ist der Kraftstoff-Verbrauch eines Diesels geringer. Auch der Umstieg auf ein Elektroauto reduziert bzw. eliminiert die Kfz-Steuer (s. o.).

Welche Autos sind günstig im Unterhalt?

Im Mai 2019 hat der ADAC eine Auto-Unterhaltskosten-Tabelle erstellt, in die unter anderem Kaufpreis (Neupreis), Wertverlust, Wartungsaufwand, Ausgaben für Kraftstoff, Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer eingeflossen sind. Die Berechnungen beruhen auf einer Laufleistung von 75.000 Kilometern in den ersten fünf Jahren ab dem Kaufdatum.

Hier ein Auszug mit den Kosten für die beiden günstigsten Modelle jeder Klasse:

Kleinstwagen

> Citroën C1 VTi 72 Stop&Start

332 Euro / Monat 

> VW eco up! 1.0 take up!

350 Euro / Monat

Kleinwagen

> Dacia Sandero SCe 75 Access 

325 Euro / Monat

> Mitsubishi Space Star 1.0 Basis 

343 Euro / Monat

Untere Mittelklasse

> Dacia Logan MCV SCe 75 Access 

330 Euro / Monat

> Dacia Dokker Blue dCi 75 Start&Stop Essential 

383 Euro / Monat

Mittelklasse

> Skoda Octavia 1.0 TSI Active 

539 Euro / Monat

> KIA Optima Sportswagon 1.6 CRDi Edition 7 

601 Euro / Monat

Obere Mittelklasse

> Skoda Superb Combi 1.5 TSI ACT Active 

647 Euro / Monat

> VW Arteon 1.5 TSI OPF ACT DSG 

763 Euro/Monat

Oberklasse

> Land Rover Range Rover Sport 3.0 SdV6 S Aut. 

1.288 Euro / Monat

> BMW X7 xDrive30d Steptronic 

1.302 Euro / Monat

SUV

> Suzuki Ignis 1.2

419 Euro / Monat

> Seat Arona 1.0 TGI Style

423 Euro / Monat

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