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Günstige Geländewagen im Vergleich
3. November 2022
Beste Autos

Günstige Geländewagen im Vergleich

Geländewagen sind das, was SUVs mal waren. Während bei den „Sports Utility Vehicles“ vor allem Komfort und Optik zählt, sollen Geländewagen abseits befestigter Wege weiterfahren als alle anderen Pkw. Deshalb dürfen echte Offroad-Begleiter gerne günstig sein. Dann schmerzen Kratzer im Blech oder Beulen in der Stoßstange weniger.

Liste: Die besten günstigen Geländewagen

Wichtigste Voraussetzung für die Offroad-Tauglichkeit ist der Allradantrieb. Darüber hinaus muss die Bodenfreiheit größer sein als bei einem normalen Pkw oder SUV. Das reduziert das Risiko, sich wichtige Bauteile am Unterboden aufzureißen. Dieser sollte zusätzlich mit einem Unterfahrschutz für Motor, Getriebe und Ölwanne daherkommen. Ein großer Böschungswinkel (An- und Abfahrtswinkel) sorgt dafür, dass Nase und Hinterteil nicht so leicht anecken.

Dacia Duster

Nicht nur Deutschlands günstigstes SUV: mit entsprechenden Extras auch der günstigste Mini-Offroader. (Bild: Dacia)

Im Auto-Kosmos kann man günstig fast schon mit Dacia synonym setzen. Der Dacia Duster ist der günstigste Geländewagen der rumänischen Renault-Tochter – mit einer Besonderheit: Zwar wird er als Deutschlands günstigstes SUV vermarktet, doch in den Versionen mit zuschaltbarem Allradantrieb kann der Duster auch wirklich gut Offroad. Kurze Überhänge, 210 Millimeter Bodenfreiheit und ein extra kurz übersetzter erster Gang helfen im Groben.

Das Fahrwerk schluckt üble Buckel und Schlaglöcher besser als andere kleine SUVs. Mit 4,34 Metern Länge bleibt der Duster kompakt, das Kofferraumvolumen von 376 bis 1.431 Liter kann sich sehen lassen. 4WD-Versionen der 2. Generation gibt es als Benziner mit 114 bis 150 PS oder als Diesel mit 109 PS oder 116 PS.

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Suzuki Jimny

Liebling, wir haben die G-Klasse geschrumpft! In Bezug auf Preis und Offroad-Fähigkeit trifft das voll zu. (Bild: Suzuki)

Der Traum jedes Inselurlaubers – und Försters. Der neue Suzuki Jimny ist genau wie sein Urahn SJ klein, wendig, voll geländetauglich und sieht aus wie ein zu heiß gewaschener Jeep. Seit 1998 gibt es den Jimny. Die zweite Generation ließ ganze 20 Jahre auf sich warten. Sie kommt 2018 mit komplett neuer Optik (jetzt sieht er aus wie eine eingelaufene Mercedes G-Klasse) aber bewährtem Konzept.

Der Jimny misst in beiden Generationen nur 3,65 Meter, verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb, reichlich Bodenfreiheit, robuste Vierzylinder und sehr steile Böschungswinkel, dank kaum-vorhandener Überhänge. Früher gab es maximal 86 PS und auch einen Diesel. Der aktuelle Jimny kommt immer mit einem 102 PS starken 1,5-Liter-Benziner. Seit 2020 ist er nur noch als Zweisitzer mit Nutzfahrzeugzulassung erhältlich.

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Fiat Panda 4x4

Wer hätte gedacht, dass man aus einem waschechten Kleinstwagen einen waschechten Offroader machen kann? (Bild: Fiat)

Wer einmal in Italien übers Land gefahren ist, weiß: Der Fiat Panda ist mehr als ein praktisches Stadtauto. Er sichert Mobilität im gesamten ländlichen Raum. Hier prägt der Allrad-Panda 4x4 das Straßenbild. Seit der ersten Generation bietet Fiat den Kleinstwagen mit Allradantrieb an. Damit gehört er zu den ganz wenigen Offroadern im Kleinstwagen-Segment.

Man sollte sich nicht vom Äußeren täuschen lassen: Die erhöhte Bodenfreiheit und der permanente Allradantrieb reichen für erstaunlich grobes Gelände. Die geringen Abmessungen (3,65 Meter Länge, 1,64 Meter Breite), machen ihn im Wäldchen genauso wendig wie im Städtchen. Den Antrieb stellt inzwischen ausschließlich ein Zweizylinder mit 0,9 Litern Hubraum und 86 PS – dank kurzer Übersetzung ausreichend. Bis 2018 gab es den günstigen Geländewagen auch als Diesel.

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Jeep Renegade (Trailhawk)

Der Jeep Renegade basiert auf der Plattform des Fiat Panda 4x4, hat aber etwas mehr Bodenfreiheit. (Bild: Jeep)

Der Jeep Renegade ist zwar keine Legende wie sein großer Bruder Wrangler, aber immerhin sieht er seinem großen Vorbild ziemlich ähnlich und versucht ihm auch im Gelände nachzueifern. Die Bodenfreiheit fällt mit rund 20 Zentimetern besser aus als bei den meisten Mini-SUVs. Es gibt natürlich Allradantrieb und verschiedene intelligente Fahrprogramme verteilen die Kraft je nach Untergrund für optimales Durchkommen.

Die Trailhawk-Variante erhöht nochmals die Bodenfreiheit, kommt mit kürzerer Übersetzung, anderen Front- und Heckschürzen und addiert weitere spezialisierte Fahrmodi fürs Gelände. Pflicht für jeden, der wirklich Abseits unterwegs sein will. Allradantrieb kombiniert Jeep über die Jahre mit diversen Motorisierungen – allerdings nur mit den stärkeren. Als Benziner leistet der Geländewagen 170 bis 240 PS, die Diesel-Allradler kommen auf 120 bis 170 PS.

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Mitsubishi Pajero

Besonders als Dreitürer sehr zu empfehlen. Der Pajero erklimmt allerdings lieber Dünen, als Schneeberge – Rost kann ein Problem werden. (Bild: Mitsubishi)

Ein Klassiker im Busch und in der Wüste: Der Mitsubishi Pajero bereicherte die Allrad-Vielfalt der Japaner von 1982 bis ins Jahr 2021. Schon 2018 wurde jedoch der Verkauf in Europa eingestellt. Bis dahin machte der Pajero genau das, wofür er bekannt wurde: Er wühlte sich Dank zuschaltbarem Allradantrieb mit gesperrtem Mitteldifferenzial und Geländeuntersetzung durch gröbstes Gelände.

Besonders gut gelang das dem selteneren Dreitürer mit seinem kürzeren Radstand. Zudem kombinierte der Pajero seine Offroad-Kompetenz mit einer guten Portion SUV-Komfort. Angetrieben wurde der 4,39 oder 4,90 Meter lange Geländewagen zuletzt ausschließlich von einem 190 PS starken Diesel mit üppigen 3,2 Litern Hubraum. Der sorgte für ordentlich Drehmoment aus dem Drehzahlkeller.

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Land Rover Discovery

Ein charmanter und komfortabler 7-Sitzer, der abseits der Straße beeindruckt. (Bild: JLR)

Eigentlich sollte hier der Land Rover Defender stehen, aber auch im automobilen Kontext trifft der Begriff „Zeitenwende“ manchmal ins Schwarze. Der alte Defender ist Geschichte und zum teuren Lifestyle-Objekt verkommen. Der neue spricht eine gehobene Kundschaft an. Der Discovery 4 ist die beste Alternative der Briten: Ein Familien-Range-Rover mit bis zu sieben Sitzen, der auf demselben Leiterrahmen basiert und vergleichbare Offroad-Fertigkeiten vorweist. Das Ganze schon ab ca. 30.000 Euro.

Den Discovery der vierten Generation kriegt man dafür fast ausschließlich mit dem sehr kräftigen 256 PS 3-Liter-Diesel (SDV6), der mächtige 600 Nm Drehmoment mitbringt. In den gehobeneren Ausstattungen gibts edle Lederbezüge, aber stets dasselbe, veraltete Infotainment-System. Dieses basiert noch auf der dritten Generation aus 2004. Für ähnliches Geld gibt es sogar schon den neusten Discovery 5, der mit neuesten Fahrassistenzen und besserem Interieur aufwartet, aber an Bodenfreiheit und Geländegängigkeit einbüßt. Für alle, die nicht so häufig abseits unterwegs sind vielleicht die bessere Wahl.

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Jeep Wrangler

Der Wrangler ist ein Offroad-Urgestein mit riesiger Bodenfreiheit. (Bild: Jeep)

Als günstige Geländewagen gehen nur noch die Einstiegsmodelle des Wranglers durch. Aber er ist dafür verantwortlich, dass Jeep als Gattungsbegriff für Offroader verwendet wird. Genauer: sein Urahn, der Willys Jeep, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Als Jeep Wrangler kam er 1987 auf den Markt. Die mittlerweile vierte Generation rollt seit 2017 durch deutsche Schlammbäder. Es gibt ihn als Dreitürer, als Fünftürer und offen mit Hard- oder Softtop.

Seine Asphalt-Manieren waren bis zur neusten Generation fraglich, doch im Gelände ist der Wrangler weiterhin einer der kompetentesten Fahrzeuge seiner Art. Zuschaltbaren Allradantrieb gibt es bei allen Varianten, sogar beim 2021 vorgestellten Plug-in-Hybrid. Das Leistungsspektrum reicht von 200 bis 290 PS. In den USA bietet Jeep zudem den Rubicon 392 mit satten 6,4-Liter-V8 und 470 PS an.

Bei heycar ab 35.000 €

Toyota Land Cruiser

Der vielleicht zuverlässigste Neuwagen überhaupt: Wer sich zu 100% auf seinen Geländewagen verlassen muss, braucht nicht weitersuchen. (Bild: Toyota)

Ja, der Toyota Land Cruiser ist kein Schnäppchen mehr. Aber für seine Leistung ist der Preis doch schon mehr als angemessen. Sind knapp 50.000 Euro für einen geschrumpften Unimog zu viel? So viel kosten neue Exemplare und der Vergleich zu einem Mercedes Offroad-Lkw ist nicht so weit hergeholt. Nur ein solcher würde dem Land Cruiser im Gelände Paroli bieten.

Für das Geld gibt es die letzte Generation des Land Cruisers (J15), die seit 2009 hergestellt wird. Außerhalb von wüstenreichen Ländern gibt es ihn nur mit rund 200 PS starkem, 2,8- oder 3-Liter-4-Zylinder-Diesel. Laut einer US-Studie von 2021 ist der Land Cruiser das Fahrzeug, das es mit Abstand am häufigsten auf über 320.000 km Laufleistung schafft. Die neueste Generation (J300) ist noch nicht in Deutschland gelandet, lässt sich aber schon bestellen.

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Günstige Geländewagen kaufen

Du suchst einen günstigen Geländewagen, der sich im Gelände zu Hause fühlt? Warum nicht einen Gebrauchten kaufen? Die besten Angebote findest du bei heycar, denn alle Autos werden von geprüften Händlern verkauft und haben eine Garantie. Des Weiteren sind sie nie älter als 8 Jahre, oder mehr als 150.000 Kilometer gelaufen.

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Titelbild: Suzuki

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** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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