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Plug-in-Hybrid: Das sind die besten PHEVs 2022
2. November 2021
Kaufratgeber

Plug-in-Hybrid: Das sind die besten PHEVs 2022

Plug-in-Hybride schlagen die Brücke zwischen Verbrenner und Elektroantrieb auf direkte Art: Sie kombinieren beides. Unter der Woche geht's rein elektrisch zur Arbeit, am Wochenende verlängert der Verbrenner die Reichweite für Fahrten in den Freizeitpark oder zur Tante nach Wuppertal.

Das Angebot an Plug-in-Hybrid-Modellen (kurz: PHEV) ist in den vergangenen Jahren explodiert. War der Toyota Prius Plug-in-Hybrid bei seinem Marktstart 2010 noch ein Exot, gibt es heute allein von BMW acht verschiedene Plug-in-Modelle. Was sie derzeit besonders attraktiv macht: Die Umweltprämie der Bundesregierung für Elektroautos gilt mit Abzügen auch für die Teilzeit-Stromer. Voraussetzung dafür ist, dass das Fahrzeug mindestens 40 Kilometer rein elektrisch schafft und maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. Trifft dies zu, gibt es eine Kaufprämie von bis zu 6.750 Euro netto.

All das gilt bis zu einem Listenpreis von 40.000 Euro (netto). Ist der Hybrid teurer, sinkt die Prämie auf 5.625 Euro, bis zu einem Listenpreis von 65.000 Euro. Für Oktober 2022 ist aktuell eine Anpassung der Richtlinien geplant. Ab dann müssen PHEVs voraussichtlich mindestens 60 Kilometer rein elektrisch schaffen, um förderfähig zu bleiben.

Unsere Hitliste der besten Plug-in-Hybrid-Modelle

Im Jahr 2022 startet eine Reihe von Modellen, die es bislang nicht als Plug-in-Hybrid gab. Darunter der neue VW Multivan (T7). Auch die sechste Generation des Opel Astra fährt ab 2022 erstmals als PHEV. Du möchtest im kommenden Jahr auch gelegentlich mit Strom unterwegs sein? Dann schau dir unsere Übersicht der besten Plug-in-Hybrid-Modelle 2022 genau an – alphabetisch:

  1. Audi A6 50 TFSI e quattro S tronic / 55 TFSI e e quattro S tronic

  2. BMW 320e / 330e

  3. Ford Kuga 2.5 Plug-in-Hybrid

  4. Hyundai Tucson 1.6 TGDI Plug-in-Hybrid

  5. Mercedes C-Klasse C 300 e /de

  6. Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in-Hybrid

  7. VW Golf 1.4 eHybrid / GTE eHybrid

  8. VW Touareg R eHybrid

  9. Der neue Opel Astra Hybrid

  10. Der neue VW T7 Multivan PHEV

Audi A6 TFSI e: Fürs Image des Arbeitgebers

Der äußertst elegante, neue A6 (C8) bleibt als Limousine und Kombi ein gediegener Dienstfahrten-Begleiter (Bild: Audi).

Plug-in-Hybride sind als Dienstwagen gefragt, da viele Firmen die Elektrifizierung ihrer Flotten fördern und der Arbeitnehmer von der günstigeren Besteuerung (0,5 statt 1 Prozent des Listenpreises) profitiert. Dies führt dazu, dass es viele Autos der oberen Mittelklasse auch als Teilzeitstromer gibt. Neben BMW 530e und dem Mercedes E300 de, kann der Audi A6 als Plug-in-Hybrid-Dienstwagen für das obere Management bestellt werden – in zwei Ausführungen.

Die Motoren-Kombination ist bei beiden Versionen gleich: Ein 195 kW (265 PS) starker Ottomotor wird von einem 105 kW (143 PS) Elektromotor unterstützt. Durch ein paar Software-Abstimmungs-Tricks schafft der stärkere Audi A6 Plug-in-Hybrid eine abrufbare Gesamtleistung von 270 kW (367 PS), der schwächere 220 kW (299 PS). Der Aufpreis beträgt rund 10.000 Euro. Dank neuer Batterie mit 17,9 kWh Kapazität, erreichen beide Versionen eine rein elektrische Reichweite von 60 bis 66 Kilometern. Das sichert den Modellen auch für die kommenden Jahre eine Berechtigung zur Kaufprämie. Die Preise für den A6 PHEV beginnen bei 58.700 Euro.

BMW 3er 320e und 330e: Die Sportlichen

Der BMW 320e ist ist wahrscheinlich der beste Kompromiss zwischen Vernunft und Sportlichkeit (Bild: BMW).

Bei der Konfiguration eines neuen 3er BMWs sollten Käufer Zeit für die Wahl des passenden Antriebs einplanen. Neben etlichen Benzinern und Dieseln stehen auch zwei Plug-in-Hybride zur Wahl. Beim Kombi („Touring“), das gefragtere Fahrzeug im deutschen Markt, sind es im Grunde sogar vier Versionen, da er wahlweise mit Allrad- oder Hinterradantrieb bestellt werden kann. Bei der Limousine wird die schwächere Allrad-Variante noch nicht angeboten. Wir finden aber, dass der Einsteiger-320e absolut ausreicht, vor allem als reiner Hecktriebler.

Die Systemleistung des 320e beträgt 150 kW (204 PS), beim 330e sind es 215 kW (292 PS). Technisch unterscheiden sich die beiden 3er Plug-in-Hybride kaum voneinander. Der 83 kW (113 PS) starke Elektromotor arbeitet bei beiden. Einmal in Kombination mit einem 120 kW (163 PS) starken Benziner und einmal mit 184 PS (135 kW). Preistechnisch startet der 3er Plug-in-Hybrid bei 47.450 Euro. Der Kombi kostet rund 3.000 Euro mehr.

Ford Kuga Plug-in-Hybrid: Der Plug-in-Hybride-Besteller

Der meistverkaufte Plug-in Europas wird mittlerweile nicht mehr im Saarland, sondern in Valencia gebaut (Bild: Ford).

Der beliebteste Plug-in-Hybrid in Europa ist der Ford Kuga. Das Modell wurde im ersten Halbjahr 2021 europaweit so oft verkauft wie kein anderes PHEV. Allein im zweiten Quartal waren es über 16.000 Kuga PHEVs. Die Leistung des Benzin-Elektro-Gespanns beträgt 165 kW (225 PS). Die 14,4 kWh große Batterie genügt immerhin für eine rein elektrische Reichweite von 56 Kilometern. Damit schafft er die ab Oktober 2022 geltenden Voraussetzungen für die Förderung knapp nicht. Hoffentlich bessert Ford bis dahin nach. Die Preise starten bei knapp 40.000 Euro.

Mit dem Großraum-Van Tourneo Custom PHEV, bietet Ford ein weiteres interessantes Plug-in-Hybrid-Modell an: ein Teilzeit-E-Auto für Handwerker. Das Konzept unterscheidet sich jedoch von dem des Kuga: Der Elektromotor im Tourneo fungiert als Hauptantrieb für den großen Van. Ein kleiner Dreizylinder lädt lediglich die Batterie.

Hyundai Tucson Hybrid: Modernes Design, moderner Antrieb

Hyundais neues Kühlergrill-Design sorgt für viel Aufmerksamkeit, beim Tucson ist es besonders gut gelungen (Bild: Hyundai).

Die Anfang 2021 frisch eingeführte vierte Generation des Hyundai Tucson kann seit Kurzem auch als Plug-in-Hybrid bestellt werden. Bislang gab es den koreanischen SUV mit Benzin- und Dieselmotoren, oder als Vollhybrid. Die neue PHEV-Version leistet 195 kW (265 PS) und schafft theoretisch 62 rein-elektrische Kilometer. Vorausgesetzt, die 13,8 kWh große Batterie wird über Nacht voll aufgeladen.

Mit einem Einstiegspreis von rund 42.000 Euro kostet der größere Hyundai Tucson PHEV etwas mehr als der Ford Kuga. Dafür bietet der Tucson etwas mehr Leistung und eine umfangreiche Ausstattung, mit großem Infotainment-Display als Standard. Außerdem bietet Hyundai eine Fünf-Jahres-Garantie.

Mercedes C 300 e: Sehr hohe Reichweiten, sehr schnelles Laden

Mercedes neuer C 300 e könnte ein Game-Changer für Plug-in-Hybride werden, mit E-Reichweiten bis zu 100Km (Bild: Daimler).

Mit drei Besonderheiten in der Plug-in-Welt kündigt Daimler die neuste C-Klasse (W206) an. Zum einen bietet Mercedes sowohl einen Diesel- als auch Benzin-Plug-in an. Zum anderen sollen beide Versionen dank einer 25,4 kWh großen Batterie rund 100 Kilometer rein elektrisch fahren können. Ein Bestwert. Die meisten anderen Plug-ins beenden ihre elektrische Fahrt nach etwa 60 Kilometern.

Die optionale Schnellladefunktion zählen wir als dritte Besonderheit der C-Klasse mit Plug-in-Antrieb. Sie schafft 55 kW Ladeleistung und damit ebenfalls deutlich mehr als die Konkurrenz. Das hat den Vorteil, dass die C-Klasse im Notfall, nach einem kurzen Stopp auf der Raststätte, wieder fast vollgeladen ist. Beide Versionen bekommen einen 95 kW (129 PS) Elektromotor und einen 147 kW (200 PS), bzw. 150 kW (204 PS) starken Diesel- oder Otto-Verbrenner. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Mitsubishi Eclipse Cross Plug-In: Ein ausgeklügelter Crossover

Die neue Eclipse Cross Generation hat sich gemausert - das Darth-Vader-Design bleibt aber Geschmackssache (Bild: Mitsubishi).

Der japanische Autohersteller Mitsubishi gehört in Sachen Plug-in-Hybriden zu den Vorreitern und startete bereits 2012 mit dem Outlander Plug-in-Hybrid. Fast zehn Jahre später zählt das Modell zu den erfolgreichsten Europas. Da die 2018er Version des Outlanders optisch nicht mehr wirklich vorne mitfährt, erweiterte Mitsubishi sein Plug-in-Angebot: Der frisch geliftete Eclipse Cross PHEV erhält die ausgereifte und anspruchsvolle Technik des Outlander mit vier Elektromotoren.

Im Eclipse Cross PHEV arbeitet der Plug-in-Antrieb mit einem etwas kleineren Benziner und schafft so 138 kW (188 PS). Preislich liegen beide auf ähnlichem Niveau und starten ab etwa 40.000 Euro. Die elektrische Reichweite des Outlander liegt auf dem Papier bei 54 Kilometer. Beim Eclipse Cross PHEV sind es 61 Kilometer.

VW Golf 8 eHybrid: Zwei Hybridversionen, aber kein Elektro

VW baut keine E-Gölfe mehr. Die GTE-Version bleibt dafür ein empfehlenswerter, steuersparender Hybrid-Hot-Hatch (Bild: VW).

Benzin, Diesel, Erdgas und Plug-in-Hybrid: Der VW Golf kann mit vielen Antrieben bestellt werden. Nur die Elektroversion des Golf wurde ersatzlos gestrichen; hierfür gibt es den VW ID.3. Dafür gibt es den Kompaktklässler mit zwei Plug-in-Antrieben, die es auch in anderen Modellen des Volkswagen-Konzerns vorkommen. Zum Beispiel im Skoda Octavia und in den Cupra-Modellen Leon ST und Formentor.

Bei all diesen Modellen teilen sich ein 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW (150 PS) und ein 81 kW (110 PS) starker Elektromotor die Arbeit. Im Golf 1.4 eHybrid erreichen die beiden zusammen eine Systemleistung von 150 kW (204 PS), im GTE 1.4 eHybrid steigt die Kraft auf 180 kW (245 PS). Dafür schrumpft bei gleicher Batteriegröße (13 kWh) die elektrische Reichweite von 80 auf 62 Kilometer. Gleichzeitig steigt der Preis um rund 2.000 Euro, auf rund 42.000 Euro (inkl. Steuern). Beide Modelle erhalten damit die maximale Förderung, die bis zu einem Nettopreis von 40.000 Euro gilt.

VW Touareg eHybrid: Kraftvolle SUV-Kombination

Der Tuareg eHYBRID ist die Wahl für alle die einen Full-Size-SUV brauchen, aber nicht den Verbrauch, äh, brauchen (Bild: VW).

Wer bei Hybrid ausschließlich ans Sparen denkt, hat die Medaille noch nicht umgedreht. Ein zusätzlicher Motor kann auch mehr Leistung bedeuten, wie beim VW Touareg. Hier kombiniert VW einen starken Sechszylinder mit einem Elektromotor. Die Leistung des VW Touareg R eHybrid summiert sich auf stolze 340 kW (462 PS) und macht das Modell zum aktuell stärksten VW im Portfolio. Der Audi Q7 PHEV kommt auf die gleiche Leistung.

Tempo 100 erreicht VWs 2,5-Tonnen-Flaggschiff nach nur 5,3 Sekunden. Gut für die Umwelt? Kaum vorstellbar, aber weniger "schlimm" als die gleiche Leistung mit Benziner. Kein Wunder, dass der Touareg mit einem CO2-Ausstoß jenseits der 50 Gramm und einem Listenpreis von mehr als 85.000 Euro keinen Anspruch auf die Plug-in-Hybrid-Förderung hat. Das dürfte die potenziellen Käufer allerdings kaum interessieren. Denn bei diesem Plug-in stehen andere Werte auf der Wunschliste.

Ausblick: Opel Astra kommt ebenfalls als Plug-in

Der neue Astra wurde von Anfang an als Plug-in konzipiert, was man an den Blitz-Scheinwerfern erkennen soll (Bild: Opel).

Anfang 2022 startet die sechste Generation des Opel Astra, und das erstmals mit Plug-in-Antrieb. Dieser stammt vom französischen PSA-Konzern, der nun Teil der Stellantis-Gruppe ist. Von Anfang an bietet Opel den Astra in zwei verschiedenen Plug-in-Versionen an, eine mit 132 kW (180 PS) Gesamtleistung und eine weitere mit 165 kW (225 PS).

Beide Varianten sind bereits im Peugeot 308 im Einsatz. Preise und genaue Angaben zur elektrischen Reichweite sind bislang noch nicht bekannt. Wir erwarten vergleichbare Werte wie beim Peugeot. Ab 2023 wird es den Astra zudem als reines Elektromodell geben.

Ausblick: neuer VW T7 Multivan fährt als Plug-in-Hybrid

Der neue "Bulli" wird erstmals in zweigeteilt: den Verbrennern/PHEVs und einen reinen Stromer, genannt ID.Buzz (Bild: VW).

Der Generationen-Wechsel bei VWs Multivan ändert vieles. Erstmals wird es mit dem VW T7 verschiedene Plattformen für unterschiedliche Einsatzgebiete des Allrounders geben. Der klassische Multivan wird als T7 auf einer ganz neuen Plattform stehen und teilt sich die Technik mit dem Golf. Das ermöglicht zum ersten Mal den Einsatz eines Plug-in-Antriebs. Wer einen solch großen Van voll elektrisch fahren möchte, wird auf den ID.Buzz warten müssen.

Der VW Multivan T7 mit PHEV-Antrieb fährt mit einer Gesamtleistung von 160 kW (218 PS). Genauere Daten zur Reichweite gibt es noch nicht. Die Batterie kann 13 kWh speichern und sollte für rund 50 Kilometer emissionsfreie Fahrt ausreichen.

Du musst nicht unbedingt aufs neuste Modell warten? Dann schau dich doch mal auf heycar um: Bei uns findest du eine Vielzahl an Plug-in-Hybriden. Jeder Gebrauchte kommt von geprüften Händlern, hat ein Jahr Garantie, ist jünger als 8 Jahre und weniger als 150.000 Kilometer gefahren:

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Titelbild: VW

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** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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