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Mini-SUVs: Die besten kleinen SUV-Modelle 2022
29. März 2022
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Mini-SUVs: Die besten kleinen SUV-Modelle 2022

Was macht den Reiz kleiner SUVs aus? Kurz gesagt: Einmal drinnen, lässt‘s sich gut rausgucken. In Mini-SUVs sitzt man einige Zentimeter höher und etwas aufrechter als im Kleinwagen. Und ja: Es steigt sich leichter ein und aus. Das erklärt die große Beliebtheit kleiner City-SUVs beim älteren Publikum.

Der Toyota RAV4 von 1994 gilt als der erste Kompakt-Crossover und war auch für die damalige Zeit schon recht klein. Als Urheber der aktuellen Mini-SUV-Welle gilt allerdings eindeutig der Nissan Juke von 2010. Nissan dachte damals an eine junge Zielgruppe: Markante, wulstige Formen, peppige Farben, kleiner Kofferraum und die Option auf Allrad sollten den jugendlichen Spaßfaktor betonen. Der Altersschnitt seiner Kundschaft spricht eine andere Sprache. Die Kombination aus städtischer Manövrierbarkeit, hoher Sitzposition mit einfachem Einstieg und dem einhergehenden Sicherheitsgefühl zementierten den Erfolg des Segments.

Heute tummeln sich mehr als 25 Modelle am Markt. Viele Hersteller wie Opel (Mokka, Crossland), Ford (Ecosport, Puma) oder Hyundai (Bayon, Kona) bieten gleich mehrere Mini-SUVs an. Kleine SUVs mit Allrad sind dagegen selten geworden, für echte Mini-Geländewagen gibt es wenig Publikum.

Das sind die besten Mini-SUV

Mini-SUV zwischen Kleinwagen und Golf-Klasse

Gegenüber einem Kleinwagen bieten Mini-SUV weitere Vorteile: In der höheren und längeren Karosserie gibt es oft mehr Platz für Gepäck und Passagiere. Das hohe Dach erlaubt eine aufrechtere Sitzposition, die mehr Knieraum freigibt. Die größere Fahrzeuglänge schafft Platz für Gepäck. So schluckt der Ford Puma bis zu 456 Liter – mehr als ein VW Golf (381 Liter) und deutlich mehr als der Ford Fiesta, auf dem er technisch basiert (292 Liter). Allerdings ist der Puma auch über 15 Zentimeter länger.

Es stellt sich also die Frage: Wie mini ist ein Mini-SUV? Bei der Länge liegen Mini-SUVs meist zwischen Kleinwagen und Kompaktklasse. Die meisten Kleinwagen messen rund vier Meter, Kompaktwagen meist mehr als 4,30 Meter. Mini-SUVs bewegen sich zwischen 4,10 Meter (VW T-Cross) und rund 4,30 Meter. Auch preislich passen Mini-SUVs zwischen Kleinwagen und Golf-Klasse.

Motoren: Mini-SUV mit Benziner, Hybrid und Elektroantrieb

Zu den Nachteilen kleiner SUVs gehört der höhere Verbrauch im Vergleich zu Kleinwagen. Das liegt einerseits am höheren Gewicht und andererseits an der schlechteren Aerodynamik, die bei hohen Geschwindigkeiten Sprit kostet. Gegen die Physik arbeiten die Hersteller mit Technik: Praktisch alle Mini-SUVs kommen mit Downsizing-Turbobenzinern daher, viele mit Mild-Hybridtechnik.

Manche, wie etwa Hyundai Kona oder Renault Captur, gibt es als Voll- bzw. Plug-in-Hybrid. Auch reine Elektroautos sind vertreten: etwa Opel Mokka-e, Hyundai Kona oder Peugeot 2008. Auf dem Rückzug dagegen sind Mini-SUV-Modelle mit Diesel, zumindest als Neuwagen. Einige Modelle wie Seat Arona und Jeep Renegade lassen sich auch ab Werk mit LPG-Gasanlage bestellen.

Volkswagen T-Cross: Beliebt und handlich

Der T-Cross ist der beliebteste Mini-SUVs – besonders aufregend ist er nicht, dafür aber komfortabel und geräumig. (Bild: VW)

Geräumiger Bestseller: Der VW T-Cross ist der aktuell beliebteste Mini-SUVs und das aus gutem Grund. Er ist kompakt (4,10 Meter), übersichtlich, komfortabel und geräumig (444 l Kofferraum). Bei der Technik wagt VW keine Experimente, für den Antrieb sorgen ausschließlich Turbobenziner zwischen 95 und 150 PS (70-110 kW). Gebraucht findet er sich vereinzelt noch mit Dieselmotor.

Wie im VW-Konzern üblich, bieten die Schwestermarken Seat und Skoda interessante Varianten an: Der Skoda Kamiq (4,24 Meter Länge) bietet deutlich mehr Platz als der VW, vor allem auf der Rückbank. Der Seat Arona dagegen ist deutlich sportlicher abgestimmt: Sieht (grade so noch) aus wie ein SUV, fährt aber nicht so.

Hyundai Kona (und Bayon): Antriebs-Wundertüte

Hyundai verkauft mehrere kleine SUVs. Der beliebteste ist der Hyundai Kona. (Bild: Hyundai)

Hyundai bietet eine Reihe kleiner SUVs an. Das beliebteste ist der Kona. Seine Stärken: Kompakte Abmessungen (4,21 Meter), gute Verarbeitung, hoher Fahrkomfort und eine riesige Motoren-Auswahl. Den Hyundai Kona gibt es als Turbobenziner, mit oder ohne Mild-Hybrid, als Hyundai Kona N mit 280 PS (206 kW), als Hybrid und sogar als Kona Elektro mit bis zu 484 km Reichweite. Gebraucht finden sich außerdem Konas mit sparsamem Dieselmotor.

Dem eher Lifestyle-orientierten Kona stellt Hyundai seit 2021 den geräumigen Bayon zur Seite. Das mit 4,18 Metern äußerlich etwas kleinere SUV bietet innen mehr Platz für Passagiere und Gepäck (411 zu 332 Liter Gepäckraum) und kostet etwas weniger. Dafür gibt es schlichtere Motoren: Den Einstieg bildet ein Saugbenziner mit 84 PS (62 kW), die Topmotorisierung ein Mildhybrid mit 120 PS (88 kW). Ebenfalls aus der Hyundai-Gruppe stammt der Kia Stonic: Er kombiniert die flotte Anmutung des Kona mit einer (dezent) sportlicheren Abstimmung.

Opel Mokka: Sportlich unter Strom

Das erfolgreiche Mini-SUV Mokka von Opel gibt es seit über zehn Jahren und inzwischen auch rein elektrisch. (Bild: Opel)

Auch der Opel Mokka zählt zu den Bestsellern im Segment. Seit Anfang 2021 in zweiter Generation, misst das Mini-SUV 4,15 Meter in der Länge, sieht schick aus, fährt sportlich und gegen Aufpreis gibt es einen Elektroantrieb. Ein schickes Lifestyle-SUV, bei dem Fahrspaß vor Raumangebot geht. Der größere Vorgänger (2012-2020) ist als Gebrauchter ein guter Tipp.

Auch Opel fährt zweigleisig: Wer mehr Platz braucht und weniger Wert auf High-Tech legt, findet im Opel Crossland das passende Angebot. Er bietet das Raumangebot eines Mini-Mini-Vans; inklusive verschiebbarer Rückbank und quaderförmigem Kofferraum. Je nach Stellung der Rückbank passen hier 410 bis 520 Liter Gepäck.

Da Opel zur Peugeot-Gruppe gehört, gibt es die Technik des Mokkas auch in anderer Form: Der Peugeot 2008 punktet mit seine Innenraum-Design, der DS 3 Crossback ist kürzer als der Mokka und noch handlicher. Als Premium-Modell gibt es ihn in besonders hochwertiger Ausstattung. Der Citroen C3 Aircross basiert wie der Opel Crossland noch auf einer älteren Plattform.

Dacia Duster: Günstiger Mini-Geländewagen

Der Budget-Liebling unter den kleinen SUVs: Dacia Duster. (Bild: Dacia)

Automatisch generierte BeschreibungSein Preis (ab 12.290 Euro) und sein rustikaler Charme machen den Duster aus. Er ist Dacia-typisch schlichter als viele Wettbewerber, die Abstimmung wirkt nicht übermäßig sorgfältig. Dafür kostet er deutlich weniger und bietet auf 4,34 Metern Außenlänge genug Platz für die Kleinfamilie. Seit 2017 fährt die zweite Generation, die sich optisch nur in Details vom Erstling unterscheidet. Den Duster gibt es mit einem 91-PS-Basisbenziner (67 kW) (auch mit Autogas), mit einem 150-PS-Turbobenziner (110 kW) oder mit einem 116-PS-Diesel (85 kW). Als ernstzunehmender, Mini-Geländewagen fährt der Dacia Duster gegen wenig Aufpreis mit Allradantrieb.

Ford Puma: Zeitgemäßes Design, abwaschbarer Kofferraum

Der Ford Puma ist modern und sportlich und damit der beste Mini-SUV von Ford. (Bild: Ford)

Automatisch generierte BeschreibungFord fährt bei den Mini-SUVs ebenfalls zweigleisig und stellt dem Ford Ecosport seit Ende 2019 den Puma zur Seite. Sein bester Trick: Mit verbreiterter Spur fährt er trotz höherer Karosserie fast so agil und präzise wie der Plattformspender Fiesta. Sein auffälligster Trick: Unter dem Kofferraum befindet sich eine abwaschbare, 81 Liter große Plastikwanne mit Ablauf. Zählt man sie mit, kommt der Puma mit 456 Litern auf den größten Kofferraum im Segment. In den zwei Sitzreihen ähnelt das Raumangebot dem Fiesta.

Den Puma gibt es mit Benzinern (zwischen 95 und als Puma ST 200 PS, 70-147 kW), teilweise mit Mild-Hybrid-Unterstützung. Auch einen Diesel mit 120 PS (88 kW) bietet Ford an. Der alternde Ecosport wirkt hingegen schlichter, innen wie außen – trotz großem Facelift 2017. Er fährt dafür recht handlich, mit toller Übersicht und weniger als 4,10 Metern Außenlänge. Der Puma ist aber das modernere, sportlichere, kurzum bessere Angebot.

Nissan Juke: Vorbild für alle

Der Nissan Juke ist ein alteingesessener Veteran der Mini-SUVs. (Bild: Nissan)

Wie eingangs erwähnt: Der Juke hat 2010 den Mini-SUV-Boom begründet. Seit Ende 2019 steht die zweite Generation beim Händler. Mit entschärftem Design, schöneren Materialien und besserer Verarbeitung, 7,5 Zentimetern mehr Außenlänge (jetzt 4,21 Meter) und rund 100 Litern mehr Kofferraum (jetzt 422 Liter). Kurz: Der Juke wurde etwas gewöhnlicher, behielt in Zügen aber seinen eigenwilligen Look. Allrad entfällt, ebenfalls jede Auswahl beim Motor: In Europa gibt es nur noch einen Benziner mit 114 PS (84 kW).

Im Gleichschritt erneuerte Renault den Captur, der auf der gleichen Technik fußt. Größter Unterschied: Der Nissan fährt präziser und knackiger, der Renault mit französisch-komfortabler Abstimmung. Und mit mehr Auswahl: Drei Benziner und als Besonderheit ein Plug-in-Hybrid mit 158 PS (116 kW) Systemleistung stehen zur Wahl.

Audi Q2: Mini-SUV mit Premium-Flair

Der Audi Q2 ist das einzige Premium-SUV in unserer Liste. (Bild: Audi)

Als einzige deutsche Premium-Marke bietet Audi mit dem Q2 ein Mini-SUV an. Von Mercedes gibt es kein so kleines SUV, BMW überlässt die Aufgabe seiner Tochtermarke Mini (Countryman). Warum, zeigt der Audi Q2 ganz gut: In dieser Klasse ist Premium-Anspruch nicht leicht zu erreichen. Der Q2 ist innen hübsch gemacht, wenn auch nicht mehr ganz taufrisch. Aber ist er den Aufpreis zu VW T-Cross und Co wert? Ansichtssache. Unter der Haube geht dafür mehr: Als 40 TFSI gibt es 190 PS (140 kW), als SQ2 sogar 300 PS (221 KW). Die starken Q2 fahren immer mit Allrad.

Beim Raumangebot landet der 4,21 Meter lange Q2 im Mittelfeld der Mini-SUV. Nicht so beim Preis: Bei knapp 27.000 Euro geht es los. Auch die Optionsliste hat Premium-Länge und erlaubt es, den Q2 schon mit Basismotor auf mehr als 40.000 Euro Listenpreis aufzuwerten. Aber: Der Mini Countryman ist noch etwas teurer. Dafür bietet er etwas mehr Platz und britische Exzentrik im Design.

Mini- oder Mikro-SUV? Geht’s noch kleiner?

Wer in der Stadt wohnt, stellt beim Rangieren schnell fest: Kleiner ist oft praktischer. Wer die Rückbank selten braucht, weil dort selten jemand mitfährt, findet SUVs mit weniger als vier Metern Außenlänge. Hier spricht man von “Mikro-SUVs”. Noch kleiner als die Autos ist allerdings die Auswahl: Suzuki bietet mit dem Ignis (3,70 Meter) ein sparsames, kleines City-SUV an – gegen Aufpreis sogar mit Allrad. Neu auf dem Markt ist der Dacia Spring Electric. Mit rund 11.000 Euro (nach Abzug der Umweltprämie) ist das Elektroauto das derzeit günstigste neue SUV in Deutschland. Im Lauf des Jahres 2022 kommt mit dem Toyota Aygo X ein weiteres Mikro-SUV auf den Markt.

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Titelbild: Hyundai

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