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Hot Hatch: Die besten Kompaktsportler der letzten 20 Jahre
13. Oktober 2021
Kaufratgeber

Hot Hatch: Die besten Kompaktsportler der letzten 20 Jahre

Hot Hatch? Heiße Klappe? Spätestens seit dem Durchbruch der britischen Erfolgs-Autosendung Top Gear hört man diesen Begriff hierzulande immer häufiger. Hot Hatches sind Kompaktwagen mit einer Heckklappe (Hatch) und viel PS (Hot). Etwas unpräziser spricht man in Deutschland von Kompakt-Sportwagen, sportlichen Kleinwagen oder einfach von Kompaktsportlern.

Hot Hatches erfreuen sich seit Ende der 70er – angefangen mit dem Mark I Golf GTI – in ganz Europa großer Beliebtheit. Dabei hat VW dieses Sportwagen-Genre nicht erfunden. Um den Titel streiten sich, ja nach Definition, der Renault 5 Gordini, oder der Simca/Talbot 1300. So oder so ist es also eine französische Erfindung. Meistens sind Hot Hatches Kleinwagen aus dem B- und C-Segment, seltener auch Superminis.

Die 9 besten Hot Hatches

Wir stellen dir die 9 besten Hot Hatches der letzten 20 Jahre vor, wobei ein Auto es mit zwei Generationen in unsere Liste schafft. Hätten wir die besten Kompaktsportler der 20 vorherigen Jahre mit einbezogen, hätten wir uns niemals geeinigt und es wäre eher eine Top 50 geworden. Außerdem: die vorgestellten Spaßpakete hier kann man sich noch (einigermaßen) leisten.

1. Renault Clio R.S. Cup

Beim Clio R.S. Cup sind wir uns sicher: er ist unser Lieblings-Hot-Hatch der letzten 20 Jahre (Bild: Renault).

Der Renault Clio ist seit den 90ern ein Garant für krachende, sportliche Kleinwagen. Mit dem Clio Williams baute Renault 1993 einen legendären Hot Hatch, der inzwischen ein extrem gefragter (und teurer) Youngtimer ist. Was viele nicht wissen: Der damalige Formel-1-Rennstall Williams hatte nichts damit zu tun. Allein der hauseigene Motorsport-Arm Renault Sport, der mittlerweile selbst den Formel-1 Auftritt übernahm, zeichnete sich für den Clio Williams verantwortlich. Der Clio R.S. Cup ist seine geistige Fortsetzung. Die Preise ziehen ebenfalls bereits an.

Ein federleichter Kleinwagen mit drehmomentstarken, hochgezüchteten 200-PS-Saugmotor, ohne Turbo oder Kompressor und äußerst grundlegender Innenausstattung. Die dritte Generation des Clios war ein Plastikfest das spanische Partystrände erröten ließe. Dafür gab es für den überschaubaren Preis (neu ca. 27.000 Euro) sündhaft teure Motorsport-Komponenten: Amateursport-taugliche Brembos, Bilstein-Dämpfer, ein vollwertiges mechanisches Sperrdifferenzial und Anti-Roll Bars. Das Cup-Paket machte die Fahrwerksabstimmung dann noch straffer und fügte begehrte Recaro Rennsitze hinzu.

Die perfekte Chassis-Balance erlaubt es die Fähigkeiten des Saugmotors voll auszuschöpfen. Die Lenkung kommuniziert nahezu telepathisch. Durch das scharfe Hochdrehzahl-Ansprechverhalten kann Untersteuern (eigentlich nur am Grip-Limit spürbar) millimetergenau dosiert werden. Trotzdem hat der 2-Liter Motor noch genug Drehmoment für schaltarmes Stadtfahren. Dem R.S. gelang die perfekte Balance zwischen Motorsport, Alltag und Preis. Die Kompromisse im Innenraum sind hinnehmbar, denn beim schier endlosen Fahrspaß blieb Renault kompromisslos.

2. Honda Civic Type R (EP3 & FK8)

Das schwierige Styling des Civic Type R (FK8) funktioniert! Sein Vorgänger (EP3) ist auf andere Art aber genauso gut (Bild: Honda).

Die Need-for-Speed-Generation kennt den Honda Civic Type R: Die zweite Generation des ultra-fokussierten Civic Type R (EP3), welche bis 2005 gebaut wurde, ist legendär. Wie der Clio, besaß er einen ungewöhnlich hochdrehenden 2-Liter Saugmotor mit 200 PS, der auf bis zu 9.000 Umdrehungen schrillen konnte, und ein knackiges 6-Gang Schaltgetriebe. Rund 12 Jahre später ist die fünfte Generation des Type Rs (FK8) wieder ganz vorn in der Sportwagenwelt. Zwischen beiden Baureihen können wir uns einfach nicht entscheiden. Sorry.

Der Type R feiert sein Comeback mit satten 320 Turbo-PS die – und das ist seine absolute Brillanz – sich nicht Turbo-geladen anfühlen. Der FK8 Type R dreht trotzdem auf über 7.000 U/min, in einem Tempo das für Turbomotoren vor ein paar Jahren noch unmöglich schien. In Kombination mit dem vielleicht besten Schaltgetriebe aller Zeiten, ist der Civic weiterhin die Wahl für Puristen – es gibt keine Automatik. Um ein extrem-bedientes Klischee hervorzukramen: Das mechanische „Clack-Clack“ der Handschaltung fühlt sich hier wirklich wie das Nachladen eines Repetiergewehrs an.

Allerdings spaltet der neue Type R auch die Lager. Gefühlt über Nacht wurde sein Design immer aggressiver. Dem Über-Hot Hatch wuchsen mit jedem kleinen Update immer mehr Spoiler, Finnen und andere aerodynamische Auswüchse. Doch das fragwürdige Sonic the Hedgehog-Design produziert echten Anpressdruck und hat sich ausgezahlt: Der Civic hielt fast zwei Jahre den Nordschleifen-Rekord für einen Fronttriebler (7 Minuten und 43,8 Sekunden) – schneller als manch echter Supersportwagen von vor 10 Jahren.

3. Golf MK6 GTI (Edition 35)

Der letzte "analoge" GTI: Der Golf 6 GTI ist schwer unterbewertet, was sich auch im günstigen Preis niederschlägt (Bild: VW).

Unkreativ? Keineswegs. Die Frage ist nie ob der GTI einer der besten Kompaktsportler aller Zeiten ist, sondern: welche Iteration? Für uns ist es die oft als „Zwischengeneration“ abgetane, sechste Generation – eine unbeliebte Meinung. Wir wissen: Der MK5 Golf, der dem GTI-Kürzel 2004 zu altem Glanz verhalf und VW im Handumdrehen wieder zum Nummer-Eins-Hersteller von schnellen Kompakten machte, hat immer noch eine riesige Fanbase – zurecht.

Daher unser Geheimtipp: Der MK6 ist im Prinzip nur ein attraktiverer MK5 GTI, mit weniger blasenförmigen Styling und ausgereifterer Technik. Die Plattform ist quasi die Gleiche und die Preise für den Vorgänger sind, dank des Kultfaktors, inzwischen sogar höher. Das MK5-Design hat zwar viele Fans, aber der MK6 GTI hat einen wesentlich besser-ausgestatteten Innenraum und weniger Motorprobleme. Dafür hat er die selbe, brilliante hydraulische Lenkung wie sein Vorgänger.

Bonus-Geheimtipp wäre Ausschau nach der seltenen „Edition 35“ zu halten, welche mit 235 PS offiziell nochmal 25 PS stärker war. Inoffiziell ergaben Tests, dass der Edition 35 beim Beschleunigen aus dem 3. Gang tatsächlich schneller war als der damalige Golf R, mit 270 PS.

4. Ford Fiesta MK8 ST

Mehr Bums fürs Geld als eine Aldi Feuerwerks-Batterie an Silvester: der Fiesta ST ist Preis-Leistungssieger (Bild: Ford).

Etliche Publikationen sangen bereits Lobeshymnen auf den Fiesta ST. In der neusten, achten Generation, ist schon der normale Fiesta einer der vollständigsten und ausgewogensten Kleinwagen. Als Hot Hatch bietet dieser 200-PS-Knallkörper dann einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Er ist wirklich kompakt! Die meisten Kompaktsportler finden sich im ständig anschwellenden C-Segment (Golf, Focus, A-Klasse) und haben über die Jahre ganz schön zugelegt, in mehrerer Hinsicht.

Der Fiesta ST blieb sich hingegen treu: kompakte Form, kleiner Preis. Schon ab 24.000 Euro ist er zu haben. Ohne viele Sticker, ohne große Marketingsprüche, dafür mit integriertem Landstraßen-Spaß. Das sauber abgestimmte Fahrwerk und die Torsionsstäbe erlauben viel Gefühl durch die Lenkung und hohe Kontrolle während der Fahrt. In Kombination mit dem kernig-klingenden 1,6-Liter-Ecoboost Dreizylinder bedeutet das in der Praxis, dass man selten vom Gas gehen muss. Was wiederum bedeutet: spaß in der echten Welt, jenseits von Rundenzeiten und Werbevideos.

Günstige Ford Fiesta STs findest du schon ab: 13.970€

5. Toyota GR Yaris

Rennwagen für die Straße müssen nicht Millionen kosten! Der GR Yaris ist vielleicht der Beste Toyota seit 20 Jahren (Bild: Toyota).

Es gab wahrscheinlich noch nie ein Auto, das so kurz nach Markteintritt schon als „Legende“ betitelt wurde – schon gar nicht für unter 35.000 Euro. Viele meinen, er sei der beste Toyota seit dem Supra (MK4), der eine ganze Generation von Autonarren prägte. Was macht einen Yaris so besonders, dass das Internet seit Erscheinen pausenlos von ihm schwärmt und er auf sozialen Medien mehr Aufmerksamkeit bekommt als die neusten Hypersportwagen?

Es ist nicht nur die Kombination aus knapp 1.200 Kilo Leergewicht, 276 drehmomentstarken 3-Zyliner-Turbo-PS und hecklastigen Allradantrieb in kompakter Form – die für die Leistung eigentlich einen zu kurzen Radstand hat. Der GR Yaris ist mehr als die Summe seiner Teile. Die perfekte Symbiose entstand, weil der Yaris nicht bloß Hot Hatch ist. Es ist ein Rennwagen. Ein Rally-Auto für die Straße, ein echtes sogenanntes „Homologations-Special“, für die World Rally Championship (WRC).

Die WRC fordert, dass eine Mindestanzahl an Serienfahrzeugen gebaut werden, die technisch mit den Offroad-Raketen vergleichbar sind. Das soll Hersteller dazu bringen, keine Le Mans-Prototypen fürs Gelände zu bauen, wie Mitte der 80er. Damals forderte die WRC lediglich 200 solcher Exemplare. Das ließ Herstellern viel Freiraum und resultierte in der spektakulären und gefährlichen Gruppe B. Diese wurde nach einigen tragischen Unfällen abgesetzt und die Homologationszahl auf 25.000 erhöht, um Seriennähe zu garantieren. Man dachte, dass kein Hersteller jemals wieder ein reines Rally-Special bauen würde – bis Toyota es Ende 2020 doch tat.

Günstige Toyota GR Yaris' findest du schon ab: 33.740€

6. Audi RS3 Sportback

Ein halber Lamborghini Huracan V10, zum Viertel des Preises. Der 5-Zylinder des RS3 macht alles zur Nebensache (Bild: Audi).

EA855, Fünfzylinder. Mehr müsste man über den Audi RS3 gar nicht sagen, um zu vermitteln, warum er immer noch der beliebteste Hot Hatch im Hochpreissegment ist. Der Klang des 400 PS-starken, Reihen-Fünfzylinder-Turbo ist eine Institution, die bis in die halsbrecherischen Rally-Zeiten besagter Gruppe B zurückreicht. Eine unbeschreibliche Mischung aus dumpfem, schiefen Grollen und Turbo-Geflüster. Wie ein Lamborghini Huracan der sich heiser geschrien hat.

Zwar erzielt der Mercedes A45 AMG ähnliche Fahrleistungen und neigt durch seinen leichteren Vierzylinder etwas weniger zum Untersteuern in engen Kurven. Der RS3 lernte durch die letzte Generation aber, sein Gewicht im Motorraum zu kompensieren. Leichtbau und bessere Dämpfung ermöglichen eine größtenteils neutrale Lenkung. Aber all das ist beinah egal, denn der 2,5-Liter EA855-TFSI-Motor ist ein ingenieurstechnisches Meisterwerk. Von 2010 bis 2018 gewann er durchgängig den Titel „Internationaler Motor des Jahres“.

Sobald es gradliniger wird, explodiert der Allrad-betriebene RS3 förmlich aus der Kurve und lässt dabei einige, waschechte Sportwagen dumm aus der Wäsche gucken. Der 2021er RS3 sprintet in 3,8 Sekunden von Null auf Hundert, was Audi-typisch eine Unterbewertung sein dürfte. Sein Vorgänger wurde bereits im unteren Drei-Sekunden-Bereich gemessen.

Günstige Audi RS3s findest du schon ab: 40.960€

7. VW Up! GTI

Für alle denen neue Autos zu groß und kompliziert geworden sind: Der Up! GTI fängt den Spirit des ersten Golf GTIs ein (Bild: VW).

Der VW Up! GTI geht den Weg, den neue Golf GTIs nicht mehr einschreiten können: zurück zu den Wurzeln. Er ist der Hot Hatch der letzten 20 Jahre, der es am meisten schafft den Spirit der 80er wiedereinzufangen (ohne Schulterpolster, versteht sich). Der Up! ist wirklich klein! Mit knapp 3,5 Metern ist er fast einen halben Meter kürzer als der Ford Fiesta.

Noch wichtiger: Er ist wirklich schmal! Mit 1.641 Millimetern ist er schmaler als ein Smart, was für Kompaktsportler eigentlich essenziell ist: so kannst du auch auf engen Landstraßen in deiner Spur immer „Ideallinie” fahren und aus wenig PS das Maximum herausholen. Sogar bei seiner Leistung ist der spirituelle Nachfolger des MK1 Golf GTI bescheiden: 115 PS aus dem moderaten 1-Liter, 3-Zylinder TSI und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 8,8 Sekunden, hauen heute niemanden mehr aus den Fast-Fashion-Socken. Was aber keine Kritik ist.

Denn es bringt uns zu seinem gewichtigsten Vorteil: Mit knapp einer Tonne wiegt er nochmal 200 Kilo weniger, als selbst der spartanische Clio RS. Ein schwächerer Motor bedeutet kleinere und leichtere Bremsen, Aufhängung und vor allem schmalere Reifen. Und schmale Reifen stehen für jede Menge Spaß, auch weit unter der Geschwindigkeitsbegrenzung. Der Golf GTI der ersten Generation erlaubte es, die gesamte Zeit auf dem Gas-Pedal zu stehen, ohne gleich alarmierend schnell zu fahren. Er bedeutete Spaß zu Preisen die sich junge Leute leisten konnten. Wie damals, ist es im Up! GTI wieder eine große Freude, das Momentum von Kurve zu Kurve aufrechtzuhalten.

Günstige VW Up! GTIs findet du schon ab: 12.990€

8. BMW M135i/M140i

Halb Hot Hatch, halb Hot Rod: Der BMW M140i ist eine brilliante Spaß- und Driftmaschine für relativ wenig Geld (Bild: BMW).

Der BMW M135i und M140i sind die einzigen Kompaktwagen überhaupt, mit denen man driften kann! Vielleicht strapazieren wir hier die Definition eines Hot Hatches, aber: Der 1er BMW verfügt über die notwendige Heckklappe und ist eindeutig hot. Sein 3-Liter-Reihensechszylinder sorgt mittels Twin-Scroll-Turbo für 340 PS und satte 500 Nm Drehmoment, die er an die Hinterachse weiterleitet! Somit ist er nicht nur Hot Hatch, sondern auch Hot Rod. Er erfüllt zumindest die Grundformel: Heckantrieb, nicht viel Grip und einen ziemlich kurzen Radstand.

Bereits Einstiegs-1er neigen bei ambitionierten Kurvenausgängen gerne mal zum leichten Übersteuern (ein Fremdwort für Fronttriebler), vor allem bei Nässe. Beim M140i wird es dann mit deaktivierter Traktionskontrolle ab und an haarig. Dank des geringen Radstands kommt das Heck unverzüglich und mit viel Schwung quer. Wenn man nicht vom Straßengraben aus Wolken beobachten will, muss man schnell gegenlenken. Mit der Allradversion (xDrive) konnte man dem Quertreiben auch ein Ende bereiten; Alternativen gibt es hier aber zur Genüge.

Der baugleiche M135i unterschied sich nur marginal in Leistung (326 PS) und Ausstattungsextras. Beide Versionen kamen ab Werk nie in den Genuss des wahrscheinlich wichtigsten Extras für solche Autos: ein mechanisches Sperrdifferenzial. Dieses hätte dem kurzen Radstand geholfen, etwas kontrollierter mit dem Gripverlust umzugehen. Glücklicherweise gibt es hier einige Nachrüster (z.B. Quaife) die dir helfen können, deine günstige Driftmaschine zusammenzubauen.

Günstige BMW M135i/M140i findest du schon ab: 25.900€

9. Ford Focus RS500

Der stärkste Fronttriebler aller Zeiten hat viel mehr Kraft als für ihn gut ist; was tierischen Spaß macht (Bild: Ford)!

Ist der Ford Focus RS der zweiten Generation, die bis 2011 gebaut wurde, einer der besten Hot Hatches? Darüber lässt sich streiten. Wahrscheinlich bevorzugen Viele seinen allradgetriebenen Nachfolger. Mit dem gewöhnlichen Focus teilte er sich denselben, mäßig-verarbeiteten Innenraum. Ein Meer aus Hartplastik in dem zu viele, schlecht-angeordnete Knöpfe herumschwimmen. Warum also dieser RS? Ganz klar: die RS500 Final-Edition. Wie der Name suggeriert, war dieses matt-schwarze Monstrum als Verabschiedung des RS gedacht und auf 500 Stück limitiert.

Den meisten dürfte das Auto maximal aus Forza Horizon bekannt sein; denn der RS500 ist mit 350 PS und deftigen 460 NM Drehmoment das stärkste, front-getriebene Auto aller Zeiten. Vermutlich ein ewiger Rekord, da es so ziemlich die physikalische Obergrenze dessen ist, was man den Vorderreifen (sicher) zumuten kann. Der Honda Civic Type R hat lediglich 30 PS weniger, entfaltet seine Kraft aber völlig linear und unaufgeregt. Der RS500 ist das exakte Gegenteil.

Trotz hervorragenden Sperrdifferenzials, 40 Millimeter Spurverbreiterung und extra-klebrigen Reifen, wurde er kaum mit seiner brachialen Leistung fertig. Ist das gut? Es ist infantil und nicht unbedingt schnell, macht aber eine obszöne Menge Spaß. In diesem Auto ist man immer Passagier. Motor und „Torque-Steer“ geben die Richtung an. Ständig gilt es, gegen Drehmoment-bedingtes Wandern zu lenken, nur um geradeaus zu fahren. Die gute Nachricht für alle, denen der seltene RS500 zu viel kostet: Herkömmliche RS-Modelle lassen sich günstig und einfach tunen.

Hot Hatches als Auslaufmodell?

Wenn du Autofahren liebst, solltest du einmal einen Hot Hatch besessen haben. Sie destillieren das, worum es beim Fahren aus purer Freude wirklich geht. Was die elektrische Zukunft für kleine und vor allem leichte Sportautos bereithält, ist aktuell noch etwas ungewiss. Schnapp' dir also eines dieser 9 Exemplare, solange es die Preise noch zulassen und ab auf eine kurvige Landstraße!

Titelbild: Honda

Arvid Schneider
Arvid Schneider

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