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heycar Umfrage zur Bundestagswahl 2021: Diese Mobilitäts-Themen bewegen die Wähler
21. September 2021
heycar

heycar Umfrage zur Bundestagswahl 2021: Diese Mobilitäts-Themen bewegen die Wähler

In eigener Sache: Dieser Artikel ist im Rahmen der Pressearbeit von heycar und in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov entstanden.

Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Eines der großen Themen, die im Wahlkampf derzeit die Gemüter erhitzen, ist die Zukunft der Mobilität in Deutschland. Sollte es eine stärkere Förderung für E-Mobilität geben? Was bringen Tempolimits auf Autobahnen? Sollten deutsche Innenstädte autofrei werden? Und inwieweit wirken sich die angekündigten Versprechungen oder Verbote der Parteien in der Verkehrspolitik auf die Fahr- und Kaufgewohnheiten der Wähler aus? In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov hat heycar Deutschland eine repräsentative Umfrage rund um das Wahlkampfthema Mobilität durchgeführt*.

Tempolimit hat wenig Auswirkung auf Fahrzeugwahl

Nicht erst seit gestern streiten sich die verschiedenen Parteien darüber, ob es ein Tempolimit auf Autobahnen geben sollte. Auch in diesem Jahr kocht dieses Thema wieder hoch. Insgesamt befürworten 39 Prozent der Bundesbürger die Einführung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen (Grünen-Wähler: 67 Prozent, FDP-Wähler: 21 Prozent).

28 Prozent der Befragten sagen, das Tempolimit auf Autobahnen sollte wo immer möglich aufgehoben werden. Hier sprechen sich vor allem Anhänger der AfD (43 Prozent) und der FDP (40 Prozent) für eine Aufhebung des Tempolimits aus, bei den Grünen-Wählern sind es immerhin 19 Prozent, bei SPD-Wählern gut jeder Fünfte (22 Prozent).

Doch inwieweit würde sich eine solche Regulierung auf den Kauf eines Autos auswirken? Eine große Mehrheit von 78 Prozent sagt, dass die Einführung eines Tempolimits die Wahl ihres nächsten Fahrzeugs nicht beeinträchtigen würde. Lediglich 14 Prozent aller Befragten würden sich im Fall, dass ein Tempolimit eingeführt wird, für ein weniger PS-starkes Auto entscheiden.

39% bevorzugen ein Tempolimit von 130 km/h, 14% würden im Falle des Tempolimits ein Auto mit weniger PS kaufen (Bild: heycar)

E-Mobilität: Staatliche Förderungen für jeden Dritten ein Kaufanreiz

Auch beim Thema Elektromobilität unterscheiden sich die Wahlprogramme der Parteien: Während Grüne oder Linke auf eine starke Förderung der E-Mobilität und einen baldigen Abschied vom Verbrennermotor setzen, ziehen CDU und FDP eine gemäßigte Gangart für den Wandel vor und vertrauen länger auf klassische Antriebe. Grundsätzlich befürworten knapp vier von zehn Befragten (38 Prozent) eine höhere staatliche Förderung der E-Mobilität, wie beispielsweise den Ausbau des Ladenetzes oder Kaufprämien.

Mehr als die Hälfte der Deutschen (56 Prozent) befürwortet die Förderung weiterer alternativer Antriebsarten, wie zum Beispiel Wasserstoff. Fast jeder dritte Bundesbürger (29 Prozent) würde sich bei einer stärkeren Förderung der E-Mobilität beim nächsten Fahrzeugkauf für ein E-Auto oder einen hybriden Antrieb entscheiden. Für gut jeden Zweiten (53 Prozent) hätten staatliche Förderungen hingegen keinen Einfluss auf die Wahl der nächsten Antriebsform.

“Die Umfrageergebnisse spiegeln uns zwei große Tendenzen wider: Einerseits zeigen sie eine große Aufgeschlossenheit der Deutschen gegenüber alternativen Antriebsarten. Das sehen wir auch in der ungebrochen großen Nachfrage nach E-Autos auf unserer Plattform, gebrauchten wie neuen”, sagt Dr. Reinhard Schmidt, CEO von heycar Deutschland. “Auf der anderen Seite sehen wir, dass staatliche Maßnahmen zur Förderung oder Reglementierung bestimmter Mobilitätsformen nur bedingt Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Befragten haben - diese werden vor allem nach den individuellen Voraussetzungen und Überzeugungen gefällt.”

38% sind für höhere staatliche Förderungen von E-Mobilität; 56% wollen die Förderung weiterer Antriebsarten und 33% würden sich bei stärkerer Förderung für ein E-Auto/Hybriden entscheiden. (Bild: heycar)

Pläne für Verkehrsinfrastruktur: Kaum Auswirkungen auf das Fahrverhalten

Beim Thema Verkehrsinfrastruktur gehen die Vorstellungen der Parteien ebenfalls auseinander - zum Beispiel hinsichtlich des Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs oder der Stärkung des Individualverkehrs. Doch inwieweit wirkt sich die geplante Förderung einzelner Verkehrsmittel auf die Mobilitäts-Gewohnheiten der Bevölkerung aus?

Insgesamt befürworten 60 Prozent der Deutschen die Einführung eines kostenlosen Personennahverkehrs. Immerhin jeder Fünfte (20 Prozent) will bei einer verstärkten Förderung des ÖPNV vermehrt Bus und Bahn fahren. Insbesondere Grünen-Wähler würden vermehrt auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen (45 Prozent). Unter den CDU-Wählern wären 15 Prozent zu einem Umstieg bereit.

Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) sprechen sich dafür aus, dass die Radwege-Infrastruktur in deutschen Städten ausgebaut und verbessert wird. 15 Prozent der Deutschen wollen bei einer verbesserten Radwege-Infrastruktur auch vermehrt auf das Fahrrad umsteigen. Vor allem die Anhänger der Grünen (39 Prozent) und der Linken (20 Prozent) würden sich öfter auf das Fahrrad schwingen.

Hingegen würde nur jeder zehnte CDU-Wähler (10 Prozent) auf die umweltfreundliche Alternative umsteigen, unter den SPD-Anhängern wären es 17 Prozent. Lediglich fünf Prozent der Deutschen würden bei einer verbesserten Straßen-Infrastruktur vermehrt Auto fahren. Für eine Mehrheit von 56 Prozent wirken sich staatliche Förderprogramme allerdings überhaupt nicht auf ihre Fahrgewohnheiten aus: Sie wollen sich unabhängig vom Wahlausgang und damit einhergehenden, möglichen Fördermaßnahmen genauso fortbewegen wie bisher.

Autofreie Innenstädte vs. mehr Parkraum

Zu den größten Herausforderungen der Verkehrspolitik zählt auch die Gestaltung des Verkehrs in den Innenstädten, insbesondere in den Großstädten. Gerade in Ballungszentren besteht eine der großen Fragen darin, wie viel öffentlicher Raum dem Autoverkehr zugesprochen werden soll. Gerade an der Frage nach autofreien Innenstädten scheiden sich die Geister: Knapp jeder Dritte (32 Prozent) lehnt die Einführung autofreier Innenstädte ab, fast ebenso viele befürworten dieses Vorhaben (30 Prozent).

Der Rest steht dem Thema unentschlossen gegenüber. Während die Idee vor allem bei Grünen- und SPD-Wählern (57 Prozent; 34 Prozent) Anklang findet, sehen Anhänger von CDU (23 Prozent) und FDP (10 Prozent) diese eher kritisch. 45 Prozent der Befragten sprechen sich hingegen für mehr Parkraum in deutschen Innenstädten aus. Diese Forderung findet vor allem Zuspruch unter den Anhängern der AfD (60 Prozent) und der FDP (53 Prozent).

60% hätten gern kostenlosen ÖPNV, 25% würden dann mehr Bus und Bahn fahren. 15% wollen bessere Radwege; 52% würden sich dann häufiger aufs Rad schwingen. 56% wollen ihre Fahrgewohnheiten nicht vom Staat beeinflussen lassen. (Bild: heycar)

New Mobility: Carsharing und Auto-Abos

Wer über die Zukunft der Mobilität redet, kommt auch an neuen Nutzungs- und Besitzformen wie Carsharing und Auto Abos nicht vorbei. Gut jeder Vierte (26 Prozent) befürwortet die Förderung von Carsharing-Angeboten und Auto-Abo Modellen. Die Idee, Autos zeitweise zu leihen anstatt sie langfristig zu besitzen, und diese Modelle auch staatlich fördern zu lassen, kommt insbesondere bei Grünen-Wähler*innen (41 Prozent) und SPD-Anhänger*innen (31 Prozent) gut an. Weniger Zuspruch findet diese Idee unter CDU und AfD-Wähler*innen (jeweils 19 Prozent).

30% stimmen für autofreie Innenstädte, 45% wünschen sich dort hingegen mehr Parkfläche. 25% befürworten die Förderung von Carsharing- und Auto-Abo-Modellen. (Bild: heycar)

Für Details zur Studie und den Fragestellungen wenden Sie sich bitte an press@hey.car

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.025 Personen zwischen dem 08.09.2021 und 10.09.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Titelbild: iStock

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