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Die besten gebrauchten Familienautos bis 15.000 Euro
14. Juli 2022
Beste Autos

Die besten gebrauchten Familienautos bis 15.000 Euro

Familienzuwachs ändert alles. Alltag, Arbeits- und Urlaubszeiten, Schlafrhythmus… alles steht Kopf. Klar, dass sich auch schlagartig die Ansprüche ans Auto ändern. Doch was macht ein gutes Familienauto aus? Und worauf musst du besonders achten, wenn du ein Familienauto gebraucht kaufen möchtest? Bevor du dich gezwungen siehst, dein geliebtes Motorrad oder kleines Spaß-Cabriolet zu verkaufen, haben wir eine gute Nachricht: Schon für unter 15.000 Euro gibt es tolle Familienautos, die alle Kinder-Kriterien erfüllen.

Wir haben dir die wichtigsten Tipps für den Kauf eines familienfreundlichen Autos zusammengestellt und die besten Modelle bis 15.000 Euro herausgesucht, vom Kombi übers SUV bis zum Van.

Darauf kommt es beim Familienauto an

  • Viel Platz im Kofferraum

  • Variables Sitzkonzept

  • Gute Kindersicherheit

  • Zuverlässig und haltbar

  • Günstig in Anschaffung und Unterhalt

Die Ansprüche, die Familien ans Auto haben, sind also vielfältig. Ein großer Kofferraum steht ganz oben auf der Liste, gute Platzverhältnisse auf der Rückbank werden mit zunehmendem Alter der Kinder wichtiger. Sollen hinten drei Kinder unterkommen, ist eine gewisse Mindestbreite von Vorteil. Sind sie noch klein und sitzen im Kindersitz, sollte Isofix auf jeden Fall an Bord sein. Je nach Größe der Familie kann ein Auto mit Platz für drei Kindersitze auf der hintersten Rückbank sinnvoll sein. Das bieten allerdings nur wenige Autos.

Ideal ist es, wenn das Familienauto sehr flexibel ist. Vans lassen sich mit ihren unterschiedlichen Sitzkonfigurationen am besten an wechselnde Bedürfnisse anpassen. Viele bieten die Option auf eine dritte Sitzreihe, manche praktische Schiebetüren. Schiebetüren gibt es auch bei den meisten Hochdachkombis, hier passen zudem am ehesten drei Kindersitze rein. Sie sind vom Konzept her ideale Familienautos, leider schwächeln viele bei Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Ausreichend Ablagen für Spielzeug, Snacks und Getränkeflaschen sowie sonstigen Kleinkram, der unbedingt mitmuss, sind ein nicht zu unterschätzendes Plus in der Familienkutsche. Pflegeleichte und strapazierfähige Sitzbezüge ebenfalls.

Familienauto: Fünf Crashtest-Sterne und Kindersicherheit

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit. Die Crashtest-Ergebnisse von EuroNCAP geben Auskunft über die Insassensicherheit für Kinder. Hier lohnt jenseits der Sternebewertung (fünf sind die Maximalwertung) ein Blick auf den konkreten Prozentscore von EuroNCAP. Mehr als 80 Prozent sollten die Mindestanforderung sein. Wenn der Score sich den 90 Prozent nähert, umso besser.

Die besten Familienautos für unter 15.000 Euro

Welche Modelle haben sich im Familienalltag bewährt? Das sind die besten Kombis, Vans und SUVs für unter 15.000 Euro, die es schon als junge Gebrauchte gibt, mit wenigen Kilometern.

Ford C-Max

Der C-Max läuft as Modell bei Ford zwar aus, bleibt aber auch gebraucht ein wirklich geeignetes Familienauto. (Bild: Ford)

Wie viele Hersteller hat Ford hat sein Angebot an Familienvans abgespeckt. S-Max und Galaxy sind noch im Programm, C-Max und B-Max laufen aus. Schade, denn gerade der kompakte Ford C-Max bietet viel, was Familien schätzen. Viel Platz bei überschaubaren Abmessungen, viel standardmäßige Sicherheitsausstattung, eine solide TÜV-Bilanz. Und viel Platz: 432 bis 1.723 Liter Kofferraumvolumen können sich sehen lassen, dabei misst der C-Max nur 4,38 Meter in der Länge.

Noch mehr Platz und bis zu sieben Sitze bietet der Ford Grand C-Max. Der Fünfsitzer lädt bis zu 1.867 Liter ein, der Siebensitzer 1.742 Liter. Besonders praktisch sind die hinteren Schiebetüren. Das Angebot an gebrauchten C-Max für unter 15.000 Euro ist ordentlich, beim Grand C-Max wird es etwas dünner. Zudem sind die Laufleistungen teils deutlich höher. Das muss jedoch nicht schrecken, bei der Hauptuntersuchung leistet er sich wenig Mängel. Lediglich die Achsaufhängung soll manchmal negativ auffallen.

Opel Meriva

Der Opel Meriva sticht vor allem durch die praktischen, gegenläufig öffnenden Hintertüren heraus. (Bild: Opel)

Auch bei Opel sind die Vans aus dem Modellprogramm verschwunden. Einziges Überbleibsel ist der Opel Zafira Life, der mittlerweile zum Großraumvan in der Größe eines VW-Bus mutiert ist. Bis 2017 parkte am anderen Ende der Van-Skala der Meriva. Der kommt mit drei Einzelsitzen in Reihe zwei, die nicht nur längs, sondern auch quer verschiebbar sind. Klappt man sie um, entsteht eine ebene Ladefläche, die bis zu 1.500 Liter Kofferraumvolumen bietet. Zwei Kindersitze passen bequem rein, für drei ist der 4,30 Meter lange und 1,81 Meter breite Van zu klein.

Beim TÜV bereitet er nur in einer Disziplin Ärger: Er fällt schon früh durch Ölverlust auf. Hier sollte man also einen genauen Blick drauf werfen. Ein echtes, praktisches Highlight beim Meriva B sind die hinteren Türen: Sie öffnen gegenläufig – wie bei einem Rolls-Royce Phantom, was den Einstieg erleichtert. Das bietet sonst niemand, in keinem Segment.

Renault Kadjar

Etwas länger als der Qashqai und damit optimal für Familien: der Renault Kadjar. (Bild: Renault)

SUVs mit viel Platz sind beliebt, die Preise auf dem Gebrauchtmarkt entsprechend. Ein unterschätzter Kandidat für Familien ist der Renault Kadjar. Das Kompakt-SUV ist eng mit dem Nissan Qashqai verwandt, bietet aber auf etwas mehr Länge (4,49 Meter) mehr Platz auf der Rückbank, zu kleinerem Preis. Das normale Kofferraumvolumen fällt mit 472 Litern rund 30 Liter größer aus als beim Nissan. Dazu gibt es viele Ablagen, fünf Sterne bei EuroNCAP und ein insgesamt ordentliches Sicherheitsniveau.

TÜV-Prüfer haben selten etwas am Kadjar auszusetzen, nur bei den Bremsscheiben monieren sie oftmals Rost. Ein Sicherheitsrisiko ist das allerdings nicht. Den Funktionstest besteht der Kadjar bei der HU überdurchschnittlich oft.

Skoda Octavia

Die aktuelle Generation des Octavia gibt es zwar noch nicht für unter 15.000 Euro, ältere Generation tun ihren Job als zuverlässigen Familienauto aber vorbildlich. (Bild: Skoda)

Familien mit ein bis zwei Kindern stoßen bei Kompaktwagen (Golf-Klasse) schnell an ihre Grenzen. Große Ausnahme: Der Skoda Octavia Combi. Zwar gibt es für unter 15.000 Euro nicht das aktuelle Modell, doch der bis 2020 gebaute Vorgänger bietet mit verschwenderischen 610 bis 1.740 Litern Kofferraumvolumen echte Familiendimensionen. Auf der Rückbank gibt es reichlich Platz und I-Size-Isofix auf den äußeren beiden Plätzen.

EuroNCAP bewertete den Skoda Octavia 2013 mit fünf Sternen, die Kindersicherheit ist ebenfalls gut, Kopfairbags gibt‘s hinten serienmäßig. Die Auswahl an gebrauchten Octavia Combi fällt außerdem recht groß aus. Die meisten Angebote weisen allerdings Laufleistungen von um die 100.000 Kilometer auf. Zum Glück gilt der Octavia III als recht zuverlässig, lediglich auf Federn und Dämpfer sollte man beim Gebrauchtkauf achten. Sonst macht der Kompakte wenig Ärger. Die etwas sportlichere Variante des Octavia haben wir im Magazin bereits getestet:

Toyota Verso

Bis zu sieben Personen kommen im Toyota Verso unter: perfekt für ein Familienauto. (Bild: Toyota)

Fast schon ein Exot auf dem deutschen Markt, als Familienauto aber eine Überlegung wert: Der bis 2018 gebaute Toyota Verso bringt auf 4,46 Metern bis zu sieben Personen unter und kann maximal 1.740 Liter Gepäck verladen. Die Sitze in der dritten Reihe klappen einzeln um und lassen eine schön ebene Fläche entstehen. Isofix gibt es serienmäßig auf den äußeren Plätzen, genau wie seitliche Kopfairbags hinten.

Toyota-typisch zeigt sich der Verso zudem sehr zuverlässig. Lediglich die Beleuchtung macht zuweilen Ärger, und die Handbremse packt nicht immer so fest zu wie sollte. Ab 2018 wurde der Verso übrigens durch den Hochdachkombi Proace City ersetzt, dessen Pkw-Version trägt den Zunamen Verso. Verwirrende Namensgebung, gutes Familienauto.

VW Golf Variant

Der Klassiker unter den Familienautos: VW Golf Variant (Bild: VW)

Der Klassiker unter den Klassikern. Größer als der Skoda Octavia Combi wird es in der Kompaktklasse nicht, aber der Golf Variant reiht sich dicht dahinter ein, mit von 605 bis 1.620 Litern Kofferraumvolumen. Sein Vorteil: Er misst mit 4,56 Metern elf Zentimeter weniger in der Länge als der technisch eng-verwandte Octavia. Gute Wertungen bei der Kinder- und Insassensicherheit gab es ebenfalls, sowie, natürlich, fünf Sterne. Der Innenraum ist auch noch einen ticken Hochwertiger gestaltet, für die etwas anspruchsvolleren Kinder.

Zudem überzeugt der Golf VII die Prüfer bei der Hauptuntersuchung. Lediglich bei den Federn und Dämpfern sowie an Bremsenbauteilen fällt er zuweilen negativ auf. Doch bei der Größe des Angebots an Golf VII Variant bis 15.000 Euro sollte es nicht schwerfallen, ein gutes Exemplar zu finden. Auch Fahrzeuge mit moderaten Laufleistungen von um die 50.000 Kilometern sind im Angebot.

VW Touran

Noch ein VW, noch viel mehr Platz: Der Touran ist ein Traum für größere Familien. (Bild: VW)

Mehr Auto auf gleicher Fläche findet man kaum: Der VW Touran ist die Familienkutsche schlechthin. Mit gut 4,50 Metern Länge fällt er kompakt aus, die Höhe von gut 1,67 Metern stellt sicher, dass viel reinpasst: Bei riesigen 834 bis 1.980 Liter Kofferraumvolumen muss man aufpassen, nicht das eine oder andere Kind zu verlieren. Großfamilien freuen sich über die optionale dritte Sitzreihe für insgesamt sieben Personen. Isofix mit I-Size-Standard gibt es serienmäßig auf allen drei Plätzen in der dritten Reihe.

Dazu bietet der Touran eine Variabilität, von der die SUV-Fahrer nur träumen können. Die Sitze lassen sich einzeln in der Neigung verstellen, verschieben und umklappen. Reichlich Ablagen/Verlustorte für Spielzeug, Kekse und Handys gibt es ebenfalls. Das Crashtestergebnis von EuroNCAP ist leider schon etwas älter, doch 2015 erreichte der Touran fünf Sterne und mit 89 Prozent eine gute Wertung für die Kindersicherheit. Einziger Nachteil des VW Touran: Sein Preis. Das Angebot an guten Modellen unter 15.000 Euro ist überschaubar, oftmals handelt es sich dann um das Vorgängermodell.

Kombi, SUV oder Van: Welches Familienauto passt am besten zu mir?

SUVs sind mit einem Marktanteil von mehr als einem Drittel mittlerweile die beliebteste Bauform. Was auch daran liegt, dass es immer mehr Zwischenformen, in allen Segmenten gibt. Für Familien bieten nur größere, praktische SUVs Vorteile. Die hohe Bauform sorgt meist für fast so viel Platz wie im Kombi, dazu für einen guten Überblick. Einige Modelle bieten Platz für bis zu sieben Insassen. Bei der Sicherheit schneiden sie ebenfalls gut ab. Allerdings verbrauchen sie vergleichsweise viel, was die Unterhaltskosten stark in die Höhe treibt.

Kombis und Vans sind die günstigere und vernünftigere Wahl. Viel Platz gibt es ebenfalls, vor allem Vans sind bei Variabilität und Raumausnutzung unschlagbar. Kombis bieten das beste Fahrverhalten und Dank der niedrigen Bauform üblicherweise den niedrigsten Verbrauch. In der Regel stellen sie den besten Kompromiss dar.

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Titelbild: Ford

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