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Gebrauchte Familienautos: Die besten und günstigsten Modelle
14. April 2020
Kaufratgeber

Gebrauchte Familienautos: Die besten und günstigsten Modelle

Familienzuwachs ändert alles. Alltägliche Abläufe, Gewohnheiten, Schlafrhythmus, Arbeits- und Urlaubszeiten werden auf den Kopf gestellt. Klar, dass sich auch die Ansprüche an das Auto ändern. Doch was macht ein gutes Familienauto eigentlich aus? Und worauf solltest du besonders achten, wenn du ein Familienauto gebraucht kaufen möchtest? Wir haben die wichtigsten Entscheidungskriterien für den Kauf eines familienfreundlichen Autos zusammengestellt.

Gebrauchte Familienautos: Worauf kommt es an?

Eine schnittige Optik steht bei der Suche eines Familienwagens nicht unbedingt im Vordergrund; stattdessen wird vom Familienauto möglichst viel Platz erwartet. Natürlich sollte der Wagen außerdem in technisch einwandfreiem Zustand sein und über alle nötigen Sicherheits-Features verfügen. Im Alltag muss sich das große Auto durch Praktikabilität, Flexibilität und Komfort auszeichnen; und nicht zuletzt sollten auch die Kosten familienfreundlich bleiben; das gilt für den Anschaffungspreis genauso wie für den Verbrauch und die Fixkosten. Wie dies alles konkret aussehen kann, erfährst du hier.

Familienautos: gebraucht und sicher

Sicherheit steht beim Kauf eines Familienwagens an erster Stelle. Alle grundlegenden Sicherheitssysteme wie Airbags (auch Seitenairbags), ABS und ESP sollten in einem Familienauto unbedingt vorhanden sein. Möchtest du dein Kind außerdem entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz sichern, beispielsweise in einer Transportschale, muss der Beifahrer-Airbag abzuschalten sein. Auch eine ausreichende Gurtlänge ist für die sichere Fixierung wichtig.

Bewährt hat sich vor allem das sogenannte Isofix-System für Kindersitze. Diese genormte Befestigungsvorrichtung stellt sicher, dass du den Kindersitz fest mit dem Auto verankern kannst. Weniger empfehlenswert sind dagegen integrierte Kindersitze; sie erfüllen zwar die gesetzlichen Vorschriften, sind jedoch insgesamt weniger sicher. Wenn du ein Familienauto gebraucht testest, bringe am besten gleich deinen eigenen Kindersitz zur Probefahrt mit und überprüfe vor Ort die Montage.

Verfügt der Wagen über elektrische Fensterheber, sollten diese nach Möglichkeit mit einem sensiblen Einklemmschutz gesichert sein; idealerweise sind die Fensterheber außerdem vom Cockpit aus deaktivierbar. Auch eine Zentralverriegelung kann sinnvoll sein.

Für die hinteren Türen empfiehlt sich grundsätzlich eine Kindersicherung. Ideal sind außerdem Schiebetüren: So können die Kleinen auch in engen Parklücken sicher aussteigen, ohne nebenstehende Fahrzeuge zu beschädigen. Alternativ haben sich Autotüren mit mehreren Haltepositionen bewährt. Und nicht zuletzt können intelligente (Park-)Assistenzsysteme verhindern, dass die Kinder beim Rangieren übersehen werden.

Familien-Van mit Schiebetüren: Der Toyota Proace City Verso (Bild: Toyota)

Familienautos bieten Komfort für Groß und Klein

Familienautos bieten viel Platz. In einem geräumigen, gut durchdachten Innenraum fällt das Anschnallen der Kinder und das Umlegen der Sitzreihen um einiges leichter. Auch die Montage der Kindersitze sollte unkompliziert möglich sein. Bewährt haben sich außerdem klappbare und verschiebbare Einzelsitze: So kannst du ein gutes Familienauto flexibel an verschiedene Alltagssituationen anpassen. Außerdem ist der Stoff der Sitze im besten Fall pflegeleicht und strapazierfähig – schließlich sind Klecker-Flecken und Schlamm-Schuhe im Familienauto nur eine Frage der Zeit.

Verfügt das Fahrzeug außerdem über ausreichend Halterungen für Flaschen und/oder Ablagen für Bücher und Spielsachen, können sich die Kleinen auf der Fahrt selbst beschäftigen. Auch mit Multimedia-Unterhaltungssysteme vertreiben sich Kinder gerne die Zeit; Voraussetzung dafür ist allerdings eine Bordsteckdose.

Auch Klimaanlage und Sitzposition steigern den Fahrkomfort erheblich. Sitzen die Kleinen beispielsweise trotz Kindersitz sehr tief, müssen sie sich strecken, um aus dem Fenster schauen zu können. Und eine Klimaanlage wünscht sich die ganze Familie spätestens beim ersten Stau auf dem Weg in den Sommerurlaub.

Stauraum: Im Familienauto muss alles mit

Dreh- und Angelpunkt eines Familienwagens ist natürlich der Kofferraum. Hier müssen Kinderwagen, Reisegepäck, Großeinkauf und Hobby-Equipment bequem verstaut werden. Für ein stressfreies Ein- und Ausladen sollte daher auch die Ladekante möglichst niedrig sein. Als komfortable Ladekantenhöhe haben sich 50 bis 70 cm bewährt. Ein Trenn-Netz für das Gepäckabteil bietet eine zusätzliche Sicherheit im Falle eines Unfalles oder abrupten Bremsens.

Ein Auto mit großem Kofferraum ist für ein Familienauto ein muss (Bild: VW)

Kombi, SUV oder Van: Welches Familienauto passt am besten zu mir?

Nach wie vor gilt der Kombi als bewährtes Familienauto: Der geräumige PKW überzeugt mit längerem Dach, zusätzlichen D-Säulen, besonders großem Ladevolumen und einem verhältnismäßig günstigen Anschaffungspreis. Im regulären Kombi wird es allerdings spätestens ab dem dritten Kindersitz eng.

Als Familienauto für mehr als drei Kinder eignet sich daher insbesondere ein Hochdachkombi: Die kompakten Nutzfahrzeuge kommen mit höherer Karosserie, großem Innenraum und höherer Sitzposition. Die meisten Modelle bieten genug Platz, um bis zu drei Kindersitze im Fond unterzubringen.

Sportliche SUVs sind in der Regel auch mit sieben Sitzen erhältlich. Die SUV-typische hohe Sitzposition bietet einen komfortablen Blick aus dem Fenster, der Allradantrieb vermittelt ein sicheres Fahrgefühl. Allerdings ist beim SUV mit einem hohen Verbrauch und verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten zu rechnen.

Einen Kompromiss bietet der Van: Er punktet mit erhöhter Sitzposition, gutem Platzangebot sowie flexibel gestaltbaren Sitzen. Der Verbrauch und die Anschaffungskosten liegen allerdings etwas höher als beim Kombi.

Eines sollte aber definitiv jedes Familienauto haben: Eine ausreichende Motorisierung, die bei hoher Beladung nicht schwächelt. Für Kurzstrecken und Stadtfahrten reichen die meisten Benziner völlig aus. Wenn du auf ausreichend Lademöglichkeiten zurückgreifen kannst, lohnt es sich vielleicht, über ein modernes Hybrid- oder Elektroauto als Familienwagen nachzudenken.

Gehörst du dagegen zu den Vielfahrern, kann sich auch ein Diesel lohnen; für die von Fahrverboten betroffenen Städte brauchst du allerdings einen Wagen mit Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Am besten rechnest du vor dem Kauf eines gebrauchten Familienautos einmal deine durchschnittliche Kilometerleistung zusammen – das erleichtert die Entscheidung.

Eine Auswahl der besten Familienautos

Welche Modelle haben sich im Familienalltag bewährt? Wir stellen dir hier einige der besten Kombis, Hochdachkombis, Vans und SUVs vor.

Mitsubishi Outlander

Bild: Mitsubishi

Mitsubishi gilt als eine der zuverlässigsten Marken auf dem deutschen Markt. Als Familien-SUV bietet der Outlander einen großzügigen Kofferraum (je nach Ausführung 358 bis 1.670 Liter bei umgeklappter Rückbank), Platz für drei Kindersitze und ausreichend Steckdosen für mediales Unterhaltungsprogramm auf Langstrecken. Optional ist eine dritte Sitzreihe erhältlich. Der klassische Verbrenner hat mit 135 / 150 PS ausreichend Power und ist auch als moderner Plug-in-Hybrid erhältlich.

VW Touran

Bilder: VW

Der Innenraum des VW Touran ist so variabel, wie man es von einem Hochdachkombi erwarten kann. Er wird als Fünf- und Siebensitzer angeboten, wobei sich die drei Sitze der zweiten Reihe einzeln umklappen, aufstellen und für größere Transportvorhaben herausnehmen lassen. Die zwei optionalen Einzelsitze in der dritten Reihe können bei Nichtgebrauch im Ladeboden verschwinden. So entsteht ein großer Kofferraum mit 695 bis 1.989 Liter Fassungsvermögen. Das Fahrverhalten des VW Familienautos bleibt auch bei voller Beladung angenehm sicher. Besonders der 2.0 TDI mit 140 PS und Partikelfilter hat sich durch sparsamen Verbrauch hervorgetan.

Opel Zafira

Bild: PSA

Mit dem Zafira ist auch ein variabler Opel-Van auf dem Gebrauchtwagenmarkt vertreten. Die serienmäßigen sieben Sitze des Flex7-Sitzsystems lassen sich flexibel einstellen und versenken. Sitze und Federung sind bequem – so eignet sich auch der Zafira für lange Reisen. Dank präziser Lenkung lässt er sich außerdem vollbeladen sehr gut fahren. Ein weiteres Plus auf Langstrecken: Mit den 1,9-Liter-CDTI-Motoren sind nur selten Tankstopps fällig.

Opel Meriva B

Bild: PSA

Der Meriva B ist dagegen ein Fünfsitzer mit schmalen Abmessungen, der besonders im engen Stadtbetrieb punkten kann. Die speziellen Fondtüren des Meriva B sind einzigartig: Weil die Scharniere hinten sitzen, kannst du deinen Kindern auf kürzestem Weg beim Aussteigen helfen. Der Kofferraum bietet bei umgeklappter Rückbank übrigens bis zu 1.500 Liter Platz. 2017 wurde der Meriva B vom Crossland X (Bild) abgelöst.

Ford C-Max und Grand C-Max

Bild: Ford

Der Ford C-Max (Bild) punktet mit seinen fünf Sitzen und herausragender Zuverlässigkeit: Er ging 2013 und 2015 beim DEKRA Mängelindex in der Kategorie "Vans" als Bester ins Ziel. Auch das Kofferraumvolumen von bis zu 2.200 Litern kann sich sehen lassen. Optional gibt es eine dritte Sitzreihe. Sein großer Bruder, der Grand C-Max, bietet serienmäßig Platz für sieben Personen, denen er außerdem mit seitlichen Schiebetüren den Ein- und Ausstieg erleichtert.

Ford Mondeo

Bild: Ford

Der Ford Mondeo lässt sich mit bis zu 1.723 Litern beladen und verspricht durch reduzierte Fahrgeräusche besonders angenehme Langstreckenfahrten. Empfehlenswert ist der Ecoboost-Benziner mit 160 PS: Er kommt flott voran, hat aber nur einen Verbrauch von rund 8,2 Litern auf 100 Kilometern.

Toyota Verso

Bild: Toyota

Toyota hat seinen Ruf als zuverlässiger Hersteller hartnäckig verteidigt. Der Verso ist als Familien-Van nicht nur zuverlässig, sondern auch stolze 4,46 Meter lang und mit bis zu 1.740 Liter Gepäckraum ausgestattet. Optional gibt es ihn als Siebensitzer mit Klimaanlage. Auch die Qualität spricht eine nachdrückliche Sprache: Mit neun Airbags und grundsätzlich serienmäßigem ESP zeigt sich der Verso in puncto passive Sicherheit vorbildlich. Im Unterhalt kann sich der Verso außerdem als besonders günstiges Familienauto präsentieren: Der mittlere Diesel verbraucht mit 126 PS nur 6,4 Liter auf 100 Kilometer.

Renault Scenic III

Bild: Renault

Die dritte Generation des fünfsitzigen Kompakt-Van schluckt bei umgeklappter Rückbank bis zu 1.850 Liter Ladung. Die Ladekante des Renault Scenic III fällt mit 61 Zentimetern angenehm niedrig aus. Die drei Einzelsitze bieten jeweils eine Isofix-Befestigung; drei Kindersitze nebeneinander finden allerdings keinen Platz. Die meisten Gebrauchtmodelle kommen praktischerweise mit dem optionalen Tempomat; serienmäßig ist eine 2-Zonen-Klimaautomatik verbaut. Auch die Sicherheitsausstattung des Scenic kann sich sehen lassen: Beim Crashtest überzeugt das Familienauto mit souveränen fünf Sternen. Besonders sparsam ist der 110 PS starke Turbodiesel mit Doppelkupplungsgetriebe: Er kommt im Realverbrauch nur auf 6,0 Liter je 100 Kilometer.

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