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Elektroautos aus der Oberklasse: Die 7 Besten aus dem Top-Segment
16. Februar 2022
Beste Autos

Elektroautos aus der Oberklasse: Die 7 Besten aus dem Top-Segment

Im automobilen Top-Segment geht es um mehr als Luxus. Fortschritt und das Gefühl ein Auto zu haben, das an vorderster Innovations-Front steht, sind genauso wichtig. Denn in der Oberklasse debütiert, was mit ein paar Jahren Verspätung in die kleineren Fahrzeugklassen diffundiert. Beispiele reichen vom klassischen ABS und Airbag, bis zu teil-autonomen Fahrassistenten der Moderne. Daher ist es auch für den kleineren Geldbeutel interessant, dieses Segment im Auge zu behalten.

Aktuell kommt die Fahrzeuggröße als Innovations-Beschleuniger hinzu: Längere und höhere Karossen bieten schlicht mehr Platz für größere Stromspeicher. Und groß dimensioniert ist die Batterie bei jedem Modell unserer Liste der elektrischen Oberklasse. Wie weit die Flaggschiffe der Marken damit kommen und was sie darüber hinaus ausmacht? Das klären wir hier – sortiert nach Brutto-Kapazität des größten erhältlichen Akkus.

Die besten Oberklasse-Elektroautos im Überblick:

ModellPreis
Mercedes EQSab 97.806 Euro
BMW ix M60ab 132.200 Euro
Tesla Model Sab 96.990 Euro
Nio ET7ab 66.000 Euro
Porsche Taycanab 103.000 Euro
Audi RS e-tron GTab 140.000 Euro
Jaguar I-Paceab 77.000 Euro

Mercedes EQS: elektrische S-Klasse mit 107,8 kWh-Akku

Der weit über fünf Meter lange EQS führt unsere Liste mit 107,8 kWh-Akkukapazität an. (Bild: Daimler)

Das 5,21 Meter lange Stufenheck soll im gehobenen elektrischen Feld das werden, was die S-Klasse seit Jahrzehnten in der herkömmlichen Oberklasse darstellt: Schlicht die nobelste Limousine mit Stern und ein Technik-Träger für die kommenden Jahre. Die Abmessungen stimmen schon mal. Beim EQS handelt es sich allerdings um ein gänzlich eigenständiges Modell, nämlich den ersten Daimler auf der Modularen Elektro-Architektur. Den ersten Stromer der Stuttgarter ohne strukturelle Verbindung zu irgendeinem anderen Modell.

760 PS (560 kW) leistet das Top-Modell mit dem AMG 63 Namenszusatz – die Zahl ist die einzige Verbindung zur Verbrennerwelt und gibt schon längst nicht mehr den Hubraum an. Die Einstiegs-Varianten EQS 350 und 450+ kommen respektive auf 292 PS (215 kW) und 333 PS (245 kW) für die Hinterachse. Bei der Allrad-Variante EQS 580 erhöht eine Antriebseinheit an der Vorderachse auf 523 PS (385 kW). Für den Alltag entscheidender: Mit dem 107,8 kWh (netto) großen Akku soll der EQS (als 450+) laut Hersteller 743 Kilometer weit kommen.

Dabei können Daimlers Antriebs-Entwickler den Aerodynamikern auf die Schulter klopfen: Der cW-Wert von 0,20 stellt den aktuellen Bestwert für Serienfahrzeuge dar. Der Luftwiderstand fällt wesentlich kleiner aus als bei jeder ähnlich-dimensionierten Limousine. Preise starten bei rund 97.806 Euro – für die Elektro-Förderung kommt der lautlose Halbbruder der S-Klasse damit nicht in Betracht.

BMW iX M60: Sportlicher Oberklassen-Neuzugang 105,2 kWh-Akku

Aktuell der teuerste BMW, den die Münchner bauen und ein wahres Leistungsmonstrum: der iX M60. (Bild: BMW)

BMWs elektrisches Flaggschiff-SUV wurde jüngst durch den mächtigsten Buchstaben im Alphabet der Bayern ergänzt. Mit maximal 619 PS Systemleistung und bis zu 1.100 Reifen-quälenden Newtonmetern, ist der iX M60 aktuell das zweitstärkste Münchner Auto – nur knapp hinter dem M5 Competition. Dabei ist der M60 mit einem Basispreis von 132.200 Euro das Teuerste Modell, das BMW aktuell baut. Den iX xDrive 40 gibt es als Einstiegsmodell schon ab ca. 77.000 Euro und wahrscheinlich wäre er die weisere Wahl. Er qualifiziert sich sogar noch für die Innovationsprämie von bis 7.500 Euro.

Aber wir reden hier über die Oberklasse: Das zweimotorige 2,5 Tonnen schwere M-Sport-Gefährt soll in nur 3,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, wird dabei aber von einer dicken Schicht Luxus ummantelt. Trotz starker Fahrleistungen steht „M“ hier nicht mehr für „Motorsport“. Besser passt hier: „mächtig“. Das könnte auch BMWs puristische Fans besänftigen, die sich an der inflationären Nutzung des Kürzels bei jedem zweiten Elektroauto des Herstellers stören.

Das fast 5 Meter lange und 2 Meter breite SUV beherbergt ein völlig neues Interieur. Edle kupferfarbene Akzente wurden mit viel Glas und zwei großen Bildschirmen kombiniert, die den luftigen Innenraum dominieren. Die maximal-abrufbare Leistung genügt für ca. 533 Kilometer Reichweite – grade einmal 60 Kilometer weniger als der iX 50 mit 523 PS. Respektable Effizienz für ein SUV, die schon fast an Teslas Leistungsmagie heranreicht.

Wird es zudem eine Oberklasse-Limousine von BMW im Stil des EQS geben? Nachdem der 760Li in Europa bereits seinen Abschied antrat, ist es möglich, dass BMW bald ein neues elektrisches Top-Modell parallel zum auslaufenden 7er ankündigt.

Tesla Model S: Klassen-Dino mit bis zu 100 kWh-Akku

Nach zehn Jahren Marktpräsenz soll es Mitte 2022 das erste umfangreichere Facelift für das Model S von Tesla geben. (Bild: Tesla)

Tesla pfeift immer noch auf automobile Konventionen: Nach 10 Jahren auf dem Markt wäre das Model S normalerweise längst reif für den Modellwechsel. Dass es das Model S immer noch gibt, zeigt, wie prägend das Grund-Design 2012 war. Das Unternehmen von Elon Musk renoviert und adaptiert die 4,97 Meter lange Fließheck-Limo häufiger als üblich. Mitte 2022 soll es dann aber eine in vielen Details angepasste Facelift-Variante geben.

Beim aufgeräumten Charakter des Innenraumes bleibt es. Wie gewohnt erfolgt die Bedienung praktisch ausschließlich über die Screens. Vorne werden die Bildschirme größer und die Rechenleistung besser. So weit so gewöhnlich. In der zweiten Reihe soll es auf Wunsch eine Spielekonsole integriert werden können.

Zudem hat Tesla das Rad neu erfunden: Es gibt ein brandneues Lenkrad. Im Top-Modell soll es ein „Lenkhorn“ geben. Dieses U-förmige Lenkrad hat bereits einige Kritik auf sich gezogen, da es Park- und Wendemanöver nicht unerheblich erschwert.

Beim neuen Model S Plaid kommen drei Motoren (davon zwei an der Hinterachse) auf eine Gesamtleistung von 1.020 PS (750 kW). Den Top-Antriebsstrang kombiniert Tesla mit dem größten Akku: 100 kWh sollten das Model S Plaid 628 Kilometer weit tragen, zahmere Versionen kommen laut WLTP gute 40 Kilometer weiter. Ab 96.990 Euro veranschlagen die Amerikaner für eine elektrische Oberklasse-Limousine, die früh dran war und weiterhin die Referenzgröße des Segments bleiben will.

Nio ET7: Technologie-Träger und Akku-Riese mit 100 kWh

Der ET7 soll das erste Serienauto mit Feststoffbatterie werden und 1.000 Kilometer Reichweite schaffen. (Bild: Nio)

Das Start-up Nio wurde erst 2014 in Shanghai gegründet, wird aber bereits seit einigen Jahren als „chinesisches Tesla“ beschrieben. Das ist nicht nur eine schmeichelhafte Formulierung übereifriger Journalisten; Nios technische Vorsprünge der letzten Jahre sind ernst zu nehmen. Mit dem ET7 wollen die Chinesen nun eine kleine technische Sensation debütieren: Die erste Feststoff-Batterie in einem Serienauto.

Diese soll mit einer bislang einzigartigen Energiedichte von 360 Wattstunden pro Kilo Gewicht auftrumpfen, was sie nicht nur leichter als alle Lithium-Batterien machen würde, sondern auch sagenhafte 150 kWh Energiegehalt erlaubt. Die schlüpfrige Karosserie mit einem cw-Wert von 0,208 (nur knapp über dem des EQS) beherbergt trotzdem bis zu 648 PS Systemleistung. Kombiniert ergibt das die Schlagzeile von 1.000 Kilometern Reichweite. Doch nicht so schnell.

Ab März kommt erstmal eine 100 kWh Lithium-Ionen-Version mit bis zu 700 Kilometern Reichweite nach Europa, deren Preise wahrscheinlich ab 66.000 Euro starten. Das 5,10 Meter lange Fließheck bietet viel Platz und ein ziemlich minimalistisches Interieur. Mit obligatorischem, großen Zentral-Display aber wenigen weiteren großen Features. Die Technik steht im Vordergrund. Autonomes Fahren bis Stufe 3 soll beim Launch bereits möglich sein. Das Top-Modell mit Feststoffbatterie kommt höchstwahrscheinlich erst 2023 nach Europa.

Porsche Taycan: Sportler mit 93,4 kWh-Akku

Serien-Elektroauto mit Zwei-Gang-Getriebe: der Porsche Taycan. (Bild: Porsche)

Porsche gibt Fans der Elektro-Technologie viel – und mutet den Traditionalisten unter den Autofans viel zu. Denn diese optische Mischung aus 911er und Panamera trägt optional „Turbo“ (und „Turbo S“) im Namen. Wo es selbstredend keinen Turbolader in der elektrischen Sport-Limousine Taycan gibt. Die Bezeichnung hat beim 4,96 Meter langen Fließheck historische Gründe. Top-Modelle heißen bei den Zuffenhausenern nun mal so, aufgeladen wird allenfalls der bis zu 93,4 kWh große Akku. Mit dem großen Stromspeicher kommt das 761 PS (560 kW) starke Top-Modell 412 Kilometer weit, der 680 PS starke Turbo schafft 430 Kilometer.

Die Besonderheit des Taycan liegt darin, wie er sich fährt – und nicht wie weit. Während in gängigen Stromern die Sicherheitssysteme (ASR, ESP) schnell dazwischenfunken, lässt sich beim Taycan jede Form des elektronischen Stabilitätsprogrammes (intern “PSM” getauft) deaktivieren. Wer will, balanciert das Allrad-Modell dann entlang physikalischer Grenzen. Und erlebt ein Auto, das sich beileibe nicht nach 2.370 Kilogramm Lebendgewicht anfühlt.

Und in einem kurzen Moment nicht mal wie ein E-Auto: Wenn der Porsche Taycan mit einem herrlich ungefilterten Ruck einen Gang nachlegt. Denn an der Hinterachse nutzen die Zuffenhausener ein Zwei-Gang-Getriebe – einmalig bei einem Serien-Elektroauto. 2,8 Sekunden (laut Hersteller) von 0 auf 100 km/h sprechen für diese Lösung – inoffiziell wurden bereits unter 2,5 gemessen. Bei knapp 103.000 Euro beginnt die Preisliste. Für den maximalen Ruck des Turbo-S beginnt die Kalkulation bei 185.000 Euro.

Audi RS e-tron GT Technik-Bruder mit 93 kWh-Akku

Der Audi RS e-tron GT ist zwar technisch verwandt mit dem Taycan, insgesamt aber ziemlich eingeständig. (Bild: Audi)

Audis schnellstes Elektroauto entsteht in enger Zusammenarbeit mit Porsche: Plattform und Antriebsstrang des RS e-tron GT stammen vom hier gelisteten Taycan. Selbe Technik, andere Hülle? Ganz so direkt übernimmt Ingolstadt die Stuttgarter Ware dann doch nicht. In Grundzügen mag es sich um den Allrad-Strang des Taycan handeln – in einer Variante mit Eingang-Planetengetriebe an der Vorderachse und Zweigang-Getriebe hinten. Doch Audi stimmt die Steuerungselektronik komplett neu ab und passt die Abstimmung von Adaptivdämpfern und elektronischer Servolenkung an.

Das Ergebnis: Ein Gran Tourismo mit 646 PS Spitzen- und 598 PS Dauerleistung. Ein viertüriges Coupé, das unglaublich dramatisch und zugespitzt wirkt – doch im Detail etwas komfortabler fährt als der Porsche Taycan. Ab 140.000 Euro stellt der RS e-tron GT damit zwar keine billige Alternative zum Technik-Bruder dar – aber für manche womöglich eine sinnvolle. Überhaupt, wen Audis Interieur- und Infotainment-Gestaltung gefallen, wird sich hier zurechtfinden.

Jaguar I-Pace: Unterschätzter Underdog mit 90 kWh-Akku

Der Jaguar I-Pace fliegt inzwischen etwas unter dem Radar, bleibt allerdings eine veritable Option in der elektrischen Oberklasse. (Bild: Jaguar)

Sehen wir es realistisch: Wer ein nobel ausgestattetes E-Auto mit hoher Leistung und großem Akku-Paket sucht, denkt mittlerweile selten an den Jaguar I-Pace. Dabei verfügt das 2018 präsentierte Crossover-Modell mit Allradantrieb, einer Leistung von 400 PS (294 kW) und Akku-Kapazität von 90 kWh über standesgemäße Eckdaten. Zugegeben: Mit 4,7 Metern Länge gehört der I-Pace zu den kürzeren Optionen unserer Top-Liste, steht längentechnisch an der Vorstufe zur Oberklasse. Doch die Platzverhältnisse profitieren von der hohen Dachlinie. 656 Liter Kofferraumvolumen gehen für den Alltag in Ordnung.

Was im Vergleich mit der Konkurrenz schwerer wiegt? Die Reichweite. 470 Kilometer bedeuten: Top-Sportler des Segments kommen im Schnitt weniger weit als der Jaguar, doch mit der Reichweiten-Ausbeute der ähnlich-starken Konkurrenz hält der I-Pace nicht ganz mit. Dafür zählt er zu den raren elektrisch angetriebenen Optionen mit passablen Offroad-Fertigkeiten. Sein Batterie-Paket im Unterboden schützen die Entwickler gegen Wasser und Schmutz, bis zu 50 Zentimeter tiefe Wasserdurchfahrten sollte der Brite bewältigen. Rund 77.000 Euro veranschlagt Jaguar für die Grundausstattung des unterschätzten Elektro-Crossover.

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Titelbild: Daimler

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