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Die günstigsten Elektroautos
20. Oktober 2021
Beste Autos

Die günstigsten Elektroautos

Es klingt wie Werbung, aber es stimmt: Elektroautos werden günstiger und besser. Neue Modelle kosten – nach Abzug der Förderung – oft sogar weniger als vergleichbar ausgestattete und motorisierte Verbrenner-Fahrzeuge. Noch bis zum 31.12.2025 schießen Staat und Hersteller bis zu 9.000 Euro beim Kauf eines Elektroautos zu, wenn es unter der Preisgrenze von 40.000 Euro netto bleibt. Das schaffen die preiswerten Elektroautos in unserer Übersicht allesamt. Zudem kombinieren viele Hersteller den Umweltbonus mit zusätzlichen Nachlässen, es locken also weitere Rabatte.

Mittlerweile bieten praktisch alle Autohersteller eine Auswahl an Elektroautos in verschiedenen Fahrzeugklassen. Trotzdem tummeln sich unter den günstigsten Elektroautos hauptsächlich kleine Stadtautos – die zum Teil trotzdem mit großen Akkus und leistungsfähiger Ladetechnik ausgestattet werden können. Damit sind sie auch für weitere Strecken geeignet.

Nach wie vor besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Preis und der Reichweite von Elektroautos, denn der Akku ist das teuerste Bauteil. Das günstigste Elektroauto in Deutschland, der Dacia Spring, fährt mit einer Akkuladung 230 Kilometer weit – genug für die Stadt oder das Pendeln aus dem Umland, noch zu wenig für die Langstrecke. Der VW ID.3 fährt dagegen mit dem größten lieferbaren Akku mehr als 500 Kilometer weit. Opels Corsa-e liegt dazwischen.

Dacia Spring: Preis ab 20.490 Euro

(Bild: Dacia)

Wenn Dacia in ein Segment einsteigt, dann als Preisbrecher. Also geht der 3,73 Meter kurze Spring als Deutschlands günstigstes Elektroauto an den Start. 20.490 Euro kostet das kleine City-SUV, abzüglich Förderung sind das nur 10.920 Euro. Klar, dass dieser Preis Abstriche erfordert: Der Motor des preiswerten Elektroautos leistet 33 kW (44 PS). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 125 km/h. Das ermöglicht immerhin eine stadttaugliche Reichweite von 230 Kilometern.

Gegen Aufpreis beherrscht der Dacia Spring Gleichstrom-Schnellladung, allerdings nur mit 30 kW Ladeleistung. Bis 80 Prozent Akkustand vergehen 56 Minuten. Auch sonst erfordert das Elektroauto in der Basisausstattung Kompromissbereitschaft: Ein Smartphone-kompatibles Infotainment gibt es erst in der „Comfort Plus” Ausstattung. Immerhin: Radio und Klimaanlage sind Standard.

VW e-Up / Skoda Citigo / Seat Mii Electric: Preis ab 20.725 Euro

(Bild: VW)

Auch der VW e-Up und seine technisch baugleichen Geschwister Skoda Citigo e iV und Seat Mii Electric sind als E-Autos reine Stadtfahrzeuge. Zum Glück passen sie mit 3,60 Metern Länge auch in jede Parklücke. Technisch fallen die Modelle eher schlicht aus, aber: Seit 2019 speichern die Zwerge mit 32,3 kWh Netto-Kapazität genug Strom für 260 Kilometer Norm-Reichweite. Im reinen Stadtverkehr sind, laut VW, auch 300 Kilometer drin.

Seit Anfang 2020 erfreuen sich die drei großer Beliebtheit, die Auftragsbücher sind randvoll. Der Skoda Citigo e iV kann inzwischen gar nicht mehr bestellt werden, es gibt ihn nur noch gebraucht. Laut Skoda will man sich auf neue Modelle konzentrieren.

Radio und Klima sind immerhin Serie, eine Einparkhilfe sowie den CCS-Charger kosten Aufpreis. Mit der optionalen die Schnelladefähigkeit an Bord, lädt man mit bis zu 40 kW. Die Erhöhung der E-Auto-Prämie führte 2020 zu Lieferzeiten von 15 Monaten, aktuell verkaufen VW und Seat nur noch Restexemplare. Kein Wunder: Mit rund 10.000 Euro Preis nach Abzug der Förderung sind der kleine e-UP und seine Konzerngeschwister ein gutes Angebot.

Smart EQ Fortwo / Forfour: Preis ab 21.940 €

(Bild: Daimler)

Bald weg ist auch er: Der Smart EQ Forfour (22.600 Euro) lässt sich nicht mehr konfigurieren. Anders sein deutlich kleinerer, aber kaum günstigerer Bruder Fortwo: Den Zweisitzer wird es noch einige Jahre geben, vermutlich bis 2024. Der Forfour bietet und benötigt mehr Platz - Abwägungssache. Der E-Antrieb passt zum radikalen Stadtauto, das mit 2,70 Metern Länge die Parkplatzsuche meist schnell beendet. 60 kW (82 PS) klingen nicht nach viel, reichen bei nur knapp 1.100 Kg Leergewicht und dem starken E-Motor Drehmomentlocker aus.

Seit 2020 bietet der Smart moderne Konnektivität und LED-Scheinwerfer, aktuelle Assistenzsysteme gibt die 2014 eingeführte Basis nicht her. Als reines Stadtauto benötigt der Smart zwar keine große Reichweite, aber: Anderswo gibt es mehr als die 17,6 kWh Speicherkapazität fürs Geld, die dem Knirps für 152 Kilometer Reichweite genügen. Ein 22-kW-Schnellader kostet extra, ist aber nicht unbedingt erforderlich: Selbst an der Schuko-Steckdose lädt der Smart über Nacht wieder auf (8,5 Stunden).

Renault Twingo Electric: Preis ab 23.790,00 €

(Bild: Renault)

Weitgehend baugleich mit dem Smart Forfour, bietet der elektrische Twingo insgesamt das überzeugendere Paket. Renault verwendet den gleichen Motor, verbaut aber 22 kWh Akkukapazität in dem Twingo, was für immerhin 190 Kilometer Reichweite genügt. Auch hier gilt: In der Stadt ist mehr drin, denn bei 50 km/h lässt sich der Normverbrauch (16,3 kWh/100 km) deutlich unterbieten. Beim Raumangebot punktet der 3,62 Meter lange Kleinstwagen vor allem vorn. Hinten und im Kofferraum geht es eng zu.

Auf der Autobahn schränkt den Twingo die fehlende Schnelladefähigkeit ein, er lädt mit maximal 22 kW (Serie) und müsste daher rund alle 100 Kilometer eine Stunde laden. Zudem lassen 135 km/h Spitze nur wenig Reserven beim Überholen. In der Stadt ist der Twingo dafür ein Spezialist. Mit dem Smart teilt er sich den winzigen Wendekreis (8,6 m), der für eine tolle Manövrierbarkeit sorgt. Nach Abzug des Umweltbonus steht der Twingo Electric für rund 14.000 Euro beim Renault-Händler.

e.Go Life: Preis ab 26.560 €

(Bild: e.Go Life)

Er sollte mal das günstigste E-Auto werden, nun kostet der e.Go Life aus Aachen bereits rund 26.500 Euro. Für das Geld bietet e.Go Mobile jedoch LED-Licht, Klimaautomatik, Infotainment, Sitzheizung, Parkpiepser, Frontscheibenheizung und Regensensor – eine recht komplette Ausstattung also, auch wenn es für den Kleinwagen keine aufwendige Assistenztechnik gibt. Die Corona-Pandemie brachte die Produktion des Start-ups ins Stocken, nun läuft sie wieder. Auch den Umweltbonus können Kunden beantragen.

Der e.Go Life soll nicht mehr sein als ein Stadtwagen, mit 57 kW (77 PS) Leistung, 171 Kilometern Reichweite und 122 km/h Spitze. Auffällig an dem 3,34 Meter kurzen Auto: Es fährt mit seiner steifen Alu-Karosse und der sorgfältig abgestimmten Federung erstaunlich souverän und komfortabel. Da es von Grund auf als reines Elektroauto entwickelt wurde, bietet es für seine Größe relativ viel Platz. Eine echte Alternative zum Smart EQ.

Fiat 500e: Preis ab 26.790,00€

(Bild: Fiat)

Der Fiat 500 verkaufte sich seit jeher durch seine Optik. Aber der neue, rein elektrische Kleinwagen kann mehr. Den elektrischen Cinquecento gibt es mit zwei Akkugrößen: Die Basis des Fiat 500e leistet 70 kW (95 PS) und schafft mit 23,8 kWh Akkukapazität 190 Kilometer Reichweite. Wer mehr will, bekommt nebst 87 kW (118 PS) einen 42-kWh-Akku, der für 320 Kilometer Reichweite gut ist – in der Stadt sind größere Reichweiten realistisch. Schon in der Basis lädt der 500e mit schnellen 50 kW, gegen Aufpreis gibt es 85 kW Ladeleistung. Das macht ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für gelegentliche längere Fahrten mit Ladestopp.

Auch bei der Ausstattung überzeugt der Fiat mit verblüffenden Eigenheiten: Optional gibt es eine schicke dritte Tür auf der Beifahrerseite in der „3+1 La Prima“ Edition. Außerdem gibt es ein Cabriodach. Moderne Assistenten wie Spurhalte-, Aufmerksamkeits- und Verkehrszeichenassistent sind serienmäßig. Ein billiges Elektroauto ist der Fiat 500e mit diesen Optionen nicht mehr – aber ein preiswertes. Erst recht nach Abzug des Umweltbonus.

Opel Corsa-e: Preis ab 29.900€

(Bild: Opel)

Der Opel Corsa ist einer der erfolgreichsten Kleinwagen Europas. Das Herausragende an der Elektro-Version ist das Alltägliche: Der Corsa-e funktioniert einfach. Nach Norm genügen ihm seine 50 kWh Akkukapazität für 337 Kilometer Reichweite, in der Stadt werden leicht mehr als 400 daraus. Da vergisst man das Nachladen schon mal, was sich herrlich normal anfühlt. Seine 100 kW (136 PS) Leistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h lassen auch auf der Autobahn keine Angst bei Überholmanövern aufkommen.

Geladen wird der Opel mit maximal 100 kW an Gleichstrom, eine halbe Stunde reicht für 80 Prozent – oder über Nacht mit 11 kW an der Wallbox. Beim Raumangebot fährt der 4,06 Meter lange Corsa eine Klasse über den bisher vorgestellten Modellen. Auch bei der Ausstattung lässt der Opel wenig Wünsche offen: Verkehrszeichenerkennung, City-Notbremse und Spurhalte-Assistent sind Serie, ein adaptiver Tempomat sowie verschiedene Parkhilfen und Infotainmentsysteme kosten Aufpreis. Alternativ können Interessenten zum technisch baugleichen Peugeot e-208 greifen.

Renault Zoe ab: Preis 29.990,00€

(Bild: Renault)

Der Renault Zoe ist eines der ausgereiftesten Elektroautos am Markt. Seit 2013 wird er verkauft, weltweit fahren rund 300.000 Exemplare. Über zahlreiche, kontinuierliche technische Updates hat Renault den Kleinwagen frisch gehalten. Die aktuelle Basisversion leistet 80 kW (108 PS) und fährt mit 40-kWh-Akku 316 Kilometer weit. Alternativ sind 50 kWh (395 km Reichweite) lieferbar, ebenso ein stärkerer Motor 100 kW (136 PS). An Gleichstrom lädt der Renault Zoe mit bis zu 50 kW oder an der Wallbox mit bis zu 22 kW – also doppelt so schnell wie viele andere Modelle.

Mit 4,09 Metern Länge und 338 Litern Kofferraumvolumen erfüllt der Renault schon fast Kompaktwagen-Ansprüche. Ein Infotainment mit Smartphone-Kopplung ist Serie, clevere Assistenztechnik erlaubt die betagte Basis hingegen nicht. Immerhin ein Notbremssystem und Einparkhilfe sind lieferbar. Achtung: Gebrauchte Renault Zoe sind zwar oft günstig, hier muss die Batterie aber in der Regel noch gemietet werden, was zusätzliche Kosten bedeutet. Ein Überbleibsel aus den Anfängen der Elektromobilität.

VW ID.3: Preis ab 31.960,00€

(Bild: VW)

Für VW ist der ID.3 ein Neuanfang: Als erster Volkswagen basiert er auf der rein für Elektroautos entwickelten MEB-Plattform. Die erlaubt ihm außen Golf- und innen (fast) Passat-Maße zu erreichen. Der wenig bescheidene Anspruch: Wo der Käfer einst das Autofahren demokratisierte, soll der ID.3 dies für die E-Mobilität schaffen. Der Käufer hat die Wahl: In der Basis steckt ein 48-kWh-Akku (330 km Reichweite), alternativ bieten die Wolfsburger 58 kWh (416 km) oder 82 kWh (524 km) an.

Geladen wird je nach Ausstattung mit 50 oder bis zu 100 kW, oder an der Wallbox mit 7,2 bzw. 11 kW. Auch die Serienausstattung überzeugt: LED-Licht, Parksensoren, Klimaautomatik, Navi, Sprachbedienung und Smartphone-Konnektivität, außerdem einen Spurhalteassistenten und Verkehrszeichenerkennung. Der größte und eigentlich einzige Kritikpunkt am ID.3: Statt mit Knöpfen steuert der Fahrer viele dieser Funktionen über Touch-Sensoren. Das sorgt für ein aufgeräumtes Cockpit, aber am Anfang auch für so manch ungewollte Fehlbedienung.

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Titelbild: Dacia

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