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Die besten Zweisitzer-Autos im Überblick
19. Oktober 2022
Beste Autos

Die besten Zweisitzer-Autos im Überblick

Autos müssen viel zu oft vernünftig sein. Es zählen Kofferraumvolumen, Kniefreiheit im Fond und die Größe des Türausschnittes. Aber manchmal sind Raumausnutzung und Platz zweitrangig: In Zweisitzern geht es vor allem um wahre Fahrfreude und Auto-Romantik. Üblicherweise handelt es sich bei diesen Fahrzeugen um Roadster, Cabriolets oder Sportwagen – Autos, deren Fokus auf Fahrdynamik und Fahrspaß liegt. Aber auch puristische Kleinstwagen für die Großstadt sind häufig Zweisitzer; hier rührt der Fahrspaß von anderer Stelle her.

Zugegeben: Unpraktische Fahrzeuge gibt es auch mit mehr als zwei Sitzen. 2+2 Sportwagen wie der Porsche 911 Carrera, Ford Mustang oder Nissan GT-R stellen im Innenraum trotzdem einen Kompromiss dar. Oft passen hinten nur noch Kleinkinder rein. Daher zeigt unsere Liste Zweisitzer in allen Preisklassen und für alle Ansprüche. Denn ein kleiner Innenraum bedeutet nicht zwangsläufig ein unvernünftiges Auto.

Ferrari SF90 Stradale: Elektroauto im Rückwärtsgang

Der erste PHEV von Ferrari – ein Öko-Auto ist das 1.000-PS-Monster deshalb aber nicht. (Bild: Ferrari)

Eine Premiere für Ferrari: Der SF90 Stradale ist der erste Plug-in-Hybrid aus Maranello. Er kann bis zu 25 Kilometer weit rein elektrisch fahren. In diesem Modus stehen ihm 220 PS aus zwei Elektromotoren zur Verfügung. Das ist vermutlich nur Theorie, denn der eigentliche Zweck des zweiten Antriebs ist ein anderer: Wenn V8-Turbo und Elektromotoren zusammenarbeiten, ist der SF90 735 kW (1.000 PS) stark und erfährt so gut wie keine Unterbrechung im Durchzug.

Die wichtigsten Daten: 2,5 Sekunden auf 100, 6,7 Sekunden bis 200 km/h (schneller als ein Bugatti Veyron SS), 340 Sachen Spitze. Das schafft er unter anderem, indem er Gewicht spart: Das Doppelkupplungsgetriebe hat keinen Rückwärtsgang. Der SF90 Stradale rollt rein elektrisch zurück. Der kleine Akku wiegt nur 72 Kilogramm. Insgesamt bringt der komplizierte Hybrid-Ferrari lediglich 1.570 Kilogramm auf die Waage. Sein Preis: Knapp 420.000 Euro. Eine Limitierung gibt es für diesen Ferrari nicht.

Chevrolet Corvette C8: Viel (Super-)Sportwagen fürs Geld

Supercar-Leistung zum Preis eines Sportwagens. Die Corvette C8 ist teurer, aber immer noch ein Schnäppchen. (Bild: Chevrolet)

Die Chevrolet Corvette ist ein Klassiker und einer der bekanntesten US-Sportwagen. Kein Grund, sich nicht auch im hohen Alter noch zu verändern: In der achten Auflage – eingeführt 2019, nach 66 Jahren Modellgeschichte – verlagert Chevrolet den Motor hinter die Fahrersitze. Aus dem ehemaligen Frontmotorauto wird ein Mittelmotor-Renner. Das Ergebnis: Mehr Gewicht auf der Hinterachse, mehr Traktion an den Antriebsrädern und ein Handling, das europäischen Sportwagen in nichts mehr nachsteht.

Traktion kann die Corvette gut gebrauchen. Ihr Basismotor, ein 6,2-Liter-V8, leistet 364 kW (495 PS). Die US-exklusive Z06 Version kommt auf 493 kW (670 PS) – mit dem stärksten V8 Saugmotor aller Zeiten. Das Ausbrechen am Hinterrad kann immer noch spektakulär aussehen, ist bei Nässe aber nicht zu unterschätzen. Das Auto kostet in der gut-ausgestatteten Basisversion nur 89.900 Euro. Ein vergleichbarer Audi R8 mindestens 149.900 Euro.

Lamborghini Countach LPI 800-4: Neuauflage des Traumwagens

Das Retro-Design des neuen Countach wurde auch kritisiert; allen voran vom ursprünglichen Designer Marcello Gandini. (Bild: Lamborghini)

Der Traumwagen der 1970er und 80er, neuaufgelegt für 2022: Der Lamborghini Countach LPI 800-4 ist ein Retro-Supersportwagen im Stil des ersten Scherentür-Lambos. 1974 definierte der originale Countach die Richtung, in die sich die Marke Lamborghini langfristig entwickelt. Heute, fast 50 Jahre später, ehrt ihn eine limitierte Kleinserie auf Basis des Aventador.

Ein V12-Saugmotor hinter den beiden Sitzen leistet in Kombination mit einem Elektromotor 599 kW (814 PS). Mit einem blitzschnellen Automatikgetriebe und Allradantrieb schießt der Lambo in 2,8 Sekunden auf Tempo 100. 5,8 Sekunden später zeigt der Tacho 200 km/h an. Optisch orientiert sich der moderne Countach am Original, kann aber leider nicht mehr ganz mit dessen Raumschiff-Proportionen aufwarten: neue Sicherheitsauflagen und Crashtests verhindern das. Lamborghini baut nur 112 Exemplare, jedes für mehr als zwei Millionen Euro. Wie in dieser Klasse üblich, waren sie bereits verkauft, bevor sie überhaupt gebaut wurden.

Jaguar F-Type: Moderner Klassiker

Nach dem Facelift von 2022 soll der F-Type schon Ende 2023/ Anfang 2024 auslaufen. (Bild: JLR)

Dieser Jaguar hat eine wilde Vergangenheit: Bei seinem Marktstart 2013 war er so laut, dass der Hersteller wenig später die Abgasanlage anpassen musste. Seitdem brüllt er nicht mehr so brutal, klingt aber nach wie vor traumhaft – wenn der richtige Motor in ihm steckt. Kenner schwärmen vom ausgelaufenen Kompressor-V6 mit bis zu 294 kW (400 PS), den es sogar mit Handschaltung gab – mittlerweile eine absolute Rarität. Aktuell gibt es ihn mit einem Vierzylinder (220 kW/300 PS) und einem V8 (bis zu 423 kW/575 PS).

Nach neun Jahren auf dem Markt wirkt der Jaguar F-Type nicht mehr so richtig frisch, vor allem innen. Aber er ist gut gealtert. Und niemand kauft ein Auto, das gefühlt zur Hälfte aus Motorhaube besteht, wegen der raffinierten Assistenztechnik. Deshalb bleibt der F-Type ein Tipp für Genießer, sogar mit seinem Basismotor. Denn der hält das Gewicht niedrig (1.520 kg) und den Preis unten: Ohne Extras kostet der Basis-F-Type 66.790 Euro.

Porsche 718 Cayman und Boxster: Unterbewertetster Porsche?

Der Boxster ist nicht mehr nur die günstige 911er-Alternative, er ist erwachsen geworden. (Bild: Porsche)

Der Porsche 911er muss sich mit allerhand Konventionen abfinden. Seine lange Historie schreibt die 2+2-Sitzer-Auslegung, sowie den Heckmotor vor. Für die 718-Baureihe gilt das nicht: Das Coupé 718 Cayman und der Roadster 718 Boxster sind kompakt, leicht und mit einem Mittelmotor ausgerüstet. In der Leistungshierarchie positioniert Porsche sie stets unterhalb des 911, aber das gleichen die 718er mit ihrer Handlichkeit aus.

Vor allem können sie etwas, was der 911 längst nicht mehr bietet: Es gibt sie mit Sechszylinder-Saugboxer und Handschaltung für weniger als 90.000 Euro. Ein 911 fängt erst bei 113.500 Euro an. Der Cayman steigt hingegen bei knapp 60.000 Euro ein. Für diesen Preis gibt es 220 kW (300 PS), 275 km/h Spitze und jede Menge Porsche-Historie. Kleine, leichte Sportler mit vier Zylindern machten den Autobauer erst groß und retteten ihn dann: Es war der Boxster der ersten Generation (Typ 986), der Porsche in den 90ern vor dem Banktrott rette.

Toyota Supra: Legende mit BMW-Genen

Leider ohne „2JZ“: Der Supra MK5 kommt ohne Reihensechser von Toyota aus, BMW liefert hier. (Bild: Toyota)

Die Toyota Supra kam in Deutschland zu spätem Ruhm: Erst als in den 2000er Jahren eine sehr bekannte Tuning-Filmreihe die japanische Autokultur nach Europa brachte, lernten Leute die Stärken des Supras kennen. Zu dieser Zeit war der Supra aber schon fast vom Markt verschwunden. Toyota baut erst 2019 wieder eine Neuauflage. BMW hilft bei der Entwicklung und liefert die Technik, Magna Steyr baut das Auto in Österreich.

Dabei kommt ein zweisitziges Coupé heraus, mit breiter Spur, tollem Handling und ausgereifter Technik. Der Supra lässt sich auf der Rennstrecke präzise positionieren oder spektakulär driften. Für Puristen ist sogar ein manuelles Schaltgetriebe im Angebot. Die Basisversion bietet mit 190 kW (258 PS) ausreichend Leistung, kostet aber mindestens 51.600 Euro. Richtig komplett fühlt sich der MK5 Supra aber erst mit dem 3,0-Liter-Reihensechszylinder und 250 kW (340 PS) an. Aufpreis: Rund 10.000 Euro.

Smart EQ Fortwo: Fahrspaß beim Parken

Der Fahrspaß beim Smart kommt spätestens dann auf, wenn man als einziges Auto eine Parklücke findet. (Bild: Smart)

Zugegeben: Fahrspaß steht im Smart nicht an allererster Stelle, kommt aber durchaus auf. Er punktet mit winzigen Abmessungen und gleichzeitig großem Innenraum. Aber genau das macht ihn einzigartig. Denn er wuselt sich flink durch die Stadt, zwängt sich in jede Parklücke und bewegt sich dabei sehr sparsam. Das gilt vor allem für seine aktuelle, rein-elektrische Variante.

Während frühe Modelle des Smarts sich mit teils fürchterlich trägen Getriebe rumplagten, flitzt der aktuelle Smart Fortwo wie am Gummiband gezogen durch die Stadt. Mit 60 kW (81 PS) Spitzenleistung und einer 16,7 kWh Akkukapazität, beträgt die Realreichweite rund 150 Kilometer. Je nach Fahrstil ist der Akku aber schon früher leer. Das Stadtauto kostet 18.370 Euro, abzüglich Umweltprämie. Unser Tipp: Das Cabrio (ab 21.630 Euro).

Mazda MX-5: Fahrspaß in Reinform

Der Mazda MX-5 (früher „Miata“) ist der meistverkaufte Roadster und Sportwagen überhaupt. Völlig zurecht. (Bild: Mazda)

Es gibt Menschen, die den Mazda MX-5 pauschal für zu schwach halten. Aber wer die Leistung des Roadsters kritisiert, versteht ihn schlicht nicht: Im MX-5 geht es nicht um Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit, sondern um agiles Fahrverhalten. Mit immer noch extrem niedrigem Gewicht (Basis: 975 kg), herrlicher Balance im Fahrwerk, Frontmotor und Hinterradantrieb, bietet er atemberaubenden Fahrspaß, ohne dass es dafür besonders schnell zugehen muss.

Besonders zu empfehlen ist deshalb seine Basisversion. Die leistet nur 97 kW (132 PS), aber ohne schwere Ausstattung und mit einem fantastisch abgestimmten Fahrwerk nimmt das Auto viel Schwung mit durch die Kurve. So lebendig bewegt sich kein anderes Auto in dieser Preisklasse. Ohne zusätzliche Extras kostet der Mazda MX-5 31.290 Euro. Wer nicht auf Leistung verzichten kann: 135 kW (184 PS) kosten in höheren Ausstattungsvarianten 1.700 Euro Aufpreis.

Renault Twizy: Franzose für Exhibitionisten

Der ultra-minimalistische Twizy ist eine wahre Freude in der Stadt. (Bild: Renault)

Andere Autos in dieser Liste mögen erstrebenswerter sein. Aber der Renault Twizy kann etwas, das kein Ferrari oder Lamborghini jemals schafft. Er bringt einen gewissen Flirt-Faktor mit. Richtig gelesen: Dieses Kleinstauto startet automatisch mehr Gespräche mit Mitmenschen, als Du Dir vorstellen kannst. Weil er herrlich ungewöhnlich ist, nicht so abgehoben wie ein Supersportwagen; aber vielleicht auch, weil einem jeder durch die offenen Scherentüren hineinrufen kann. Angst vor der Öffentlichkeit, sollte man in diesem modernen Kabinenroller nicht haben.

Wie der Smart ist der Twizy ein praktisches Stadtauto. Er bietet Platz für zwei Personen – oder für eine Person plus Einkäufe. Mit bis zu 8,5 kW (12 PS) Motorleistung fährt der Twizy maximal 80 km/h schnell; flink genug für die Stadt. Er darf auch auf der Autobahn fahren. In der Basis kostet er 11.450 Euro. Interessant: Renault verkauft den Zweisitzer auch in einer Variante, die maximal 45 km/h schnell fährt. Für sie gelten ähnliche Gesetze wie für Roller. Man darf den langsamen Twizy also bereits im Alter von 15 Jahren fahren, muss dann aber Schnellstraßen meiden.

Microlino: Isetta unter Strom

Der knuffige Microlino kommt seiner Vorlage aus den 50ern erstaunlich nah. Nur das er glücklicherweise einen Rückwärtsgang hat. (Bild: Microlino AG)

Die Alternative zum Renault Twizy heißt Microlino: Der winzige Elektro-Zweisitzer gilt als geistiger Nachfolger der legendären BMW Isetta – der originale Kabinenroller. Deren Design stand hier Pate. Wie sein Vorbild aus den 1950er Jahren hat der Microlino eine nachvorneschwingende Fronttür und minimale Ausmaße. Er misst nur 2,52 Meter in der Länge, 18 Zentimeter weniger als ein aktueller Smart. Mit 12,5 kW (17 PS) Motorleistung fährt er 90 km/h schnell.

Je nach Batteriepaket fährt der Microlino 91, 177 oder 230 Kilometer weit. Allerdings ist der Microlino kein Mobilitätsschnäppchen. Die Basisversion kostet in Deutschland 14.990 Euro. Und sie muss erst noch offiziell auf den Markt kommen. Bisher gibt es den Microlino nur in der Schweiz.

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Titelbild: Chevrolet

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