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Die besten Vans und 7-Sitzer mit Plug-in-Hybrid-Antrieb
2. November 2022
Beste Autos

Die besten Vans und 7-Sitzer mit Plug-in-Hybrid-Antrieb

Die Suche nach einem Van mit sieben Sitzen für die große Familie oder andere Gruppentransporte ist nicht einfach: Das Angebot an Vans ist im Neuwagensektor in den letzten Jahren deutlich geschrumpft. Viele Hersteller bieten stattdessen SUVs mit 7 Sitzen an, andere setzen auf Kleinbusse. Gleichzeitig ist das Angebot an Plug-in-Hybridautos (PHEV) stark gestiegen.

Plug-in-Hybride haben Stärken: Sie fahren mit Sprit oder Strom und lassen sich auf kurzen bis mittleren Strecken rein-elektrisch bewegen. Wer damit zur Arbeit pendelt oder in der Stadt fährt, braucht sich um Benzinpreise nicht mehr groß kümmern, wenn regelmäßig geladen wird. Gleichzeitig bewältigen Plug-in-Hybride weite Strecken problemlos mit dem Verbrenner.

Der flexible Antrieb und die niedrigen Steuern machen beim PHEV den Reiz aus. Aber: In 7-sitzigen Familienautos ist der Antrieb selten zu finden. In den letzten verbliebenen (kompakten) Familienvans auf dem Markt gibt es ihn nicht, auch in 7-Sitzer-Crossovern wie dem Mercedes GLB oder dem Peugeot 5008 bieten die Hersteller ihn nicht an. 7-sitzige Hochdachkombis gibt es derzeit ebenfalls nicht mit Plug-in-Hybrid. Das ändert sich ab 2023, wenn VW den Caddy Plug-in-Hybrid auf den Markt bringt.

Das magere Angebot erschwert die Suche nach Familienfahrzeugen mit Plug-in-Hybrid. Es gibt aber ein paar 7-Sitzer-SUVs mit Plug-in-Hybrid, sowie PHEV-Vans mit und ohne Stecker für die Batterie.

Die besten Minivans und Siebensitzer mit Plug-in-Hybrid

Großraumvans: Minibusse mit Plug-in-Hybrid

Während der klassische Familienvan auf dem Rückzug ist, gibt es bei Kleinbussen in der Größe des VW-Bus nach wie vor Auswahl. Zwei Modelle sind derzeit mit Plug-in-Hybrid erhältlich. Die Vorteile: Viel Platz, variabler Innenraum, guter Fahrkomfort. Aber: In der Stadt fahren sich die Busse eher sperrig, die Preise sind hoch. Ebenso der Verbrauch, aufgrund des hohen Gewichts und der großen Stirnfläche der Fahrzeuge. Hier hilft der Hybrid nur, wenn man häufig kurze Strecken zurücklegt.

Ford Transit/Tourneo Custom Plug-in-Hybrid

(Bild: Ford)

Ford setzt bei, Plug-in-Tourneo (Pkw) und Transit Custom (Nutzfahrzeug) auf einen 13,6 kWh großen Akku, der Elektromotor (93 kW/126 PS) treibt stets allein die Achse an. Das spart ein klassisches Schaltgetriebe. Den Strom liefert im Hybridbetrieb ein 1,0-l-Dreizylinder (88 kW/120 PS). Die rein elektrische Reichweite beträgt rund 40 Kilometer. Je nach Fahrweise und Strecke kann das auch schnell nur die Hälfte sein. Mit leerem Akku benötigt der Tourneo Custom PHEV rund 7 l/100 km.

Für die Kombi-Version des Transit Custom ruft Ford knapp 64.000 Euro auf, es fahren im 4,97 m langen Hybrid-Bus bis zu 9 Personen in drei Reihen mit. Der Tourneo mit schicker Titanium-Ausstattung und zwei Einzelsitzen vorn kostet ca. 73.000 Euro. Welcher ist der Richtige? Der Tourneo Custom ist innen hübscher und besser ausgestattet, darf jedoch nur 566 kg zuladen. Der schlichtere Transit Custom PHEV besitzt eine Nutzlast von 700 kg. Auf heycar starten die Preise bei rund 53.000 Euro.

VW T7 Multivan eHybrid

(Bild: Volkswagen)

Der VW-Bus hat den Ruf des Dauerläufers mit viel Platz, aber hohen Preisen und dafür hohem Wiederverkaufswert. Im T7 bringt VW erstmals einen Hybridantrieb. Die Baureihe T7 mit insgesamt 7 Plätzen kommt ohne durchgehende Sitzbänke aus: In Reihe 2 und 3 stehen Einzelsitze. Und: Im Unterschied zum Ford bietet VW den T7 Hybrid mit 4,97 m oder 5,18 m Länge an. Der Kofferraum: Je nach Bestuhlung und Länge zwischen 469 und 4.005 Liter.

Volkswagens Plug-in-Hybrid basiert im Multivan auf einem 1,4-l-TSI-Benziner, die Systemleistung beträgt 160 kW (218 PS). Rein elektrisch erlaubt die 13-kWh-Batterie dem Hybrid-Kleinbus auf dem Papier 50 km Reichweite. Realistisch sind rund 40 km. Bei leerem Akku ist mit einem Benzinverbrauch von gut 8 l/100 km zu rechnen – je nach Tempo und Beladung auch mehr. Die Preise des VW Multivan eHybrid starten bei ca. 59.000 Euro. Auf heycar finden sich Exemplare mit guter Ausstattung und praktischen Extras ab 66.000 Euro.

Plug-in-Hybrid-SUV mit 7 Sitzen: Geräumige Vorstadtriesen

SUV und Crossover haben in vielen Bereichen die Rolle der Familien-Vans übernommen und sind in großer Zahl am Markt. Allerdings: Wenn ein Plug-in-Hybrid unter der Haube arbeitet, nutzen die Hersteller in vielen Fällen den Bauraum für die Traktionsbatterie, den sonst die dritte Sitzreihe einnimmt. Trotzdem gibt es familientaugliche SUV mit 7 Sitzen und Plug-in-Hybrid:

Hyundai Santa Fe T-GDI Plug-in-Hybrid

(Bild: Hyundai)

Mit 265 PS (195 kW) Systemleistung und Allradantrieb ist die PHEV-Version des Hyundai Santa Fe das Spitzenmodell. Seit 2021 bietet das Unternehmen das SUV mit Stromanschluss an. Der 4,77 m lange Santa Fe kommt gegen Aufpreis als 7-Sitzer. Der Kofferraum fasst (mit versenkter dritter Sitzreihe) ordentliche 634 l. Der Platz reicht hinten aber nur für Kinder.

Die Stärken des SUV: Schöne Materialien, gute Ausstattung, komfortable Fahreigenschaften. 13,8 kWh Akkukapazität genügen dem Hyundai für ordentliche 50 km Praxis-Reichweite, laut Norm sind es 59 km. Wer regelmäßig lädt, muss zusätzlich zum Stromverbrauch nur 3 l/100 km Benzin einplanen, auf langen Strecken pendelt sich der Verbrauch eher jenseits der 7 l/100 km ein. Wer im Santa Fe Plug-in-Hybrid 7 Sitze wünscht, muss das Prime-Paket buchen und landet bei einem Listenpreis von rund 63.000 Euro. Auf heycar starten die Preise bei etwa 55.000 Euro.

Kia Sorento 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid

(Bild: Kia)

Hyundais Schwestermarke Kia bietet denselben Antrieb auch im Sorento an. Der Kia bietet mehr Kofferraum (693 l) und mehr Anhängelast (1.500 kg). Dafür gerät der Kia Sorento Plug-in-Hybrid mit 4,81 m etwas länger. Bei Reichweite und Verbrauch liegen die Schwestermodelle etwa auf einem Niveau. Aber der Kia Sorento parkt etwas günstiger an der Ladesäule: Wer im Sorento Strom tanken und sieben Passagiere einladen will, benötigt die mittlere Ausstattung Spirit (knapp 60.000) plus 990 Euro Aufpreis für die 3. Sitzreihe. Auf heycar bieten Händler die große Platinum-Ausstattung für rund 56.000 Euro an.

Volvo XC90 Recharge Plug-in-Hybrid

(Bild: Volvo)

Die Schweden sind Reichweitenmeister: 2022 wurde der Volvo XC90 grundlegend überarbeitet. Seitdem fährt das Spitzenmodell mit 18,8-kWh-Akku durchschnittlich 65 km rein elektrisch. In der Stadt sind sogar 90 km möglich. Mit 335 kW (455 PS) Systemleistung und Allradantrieb beschleunigt das 2,3-Tonnen-SUV in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Größe, Gewicht und Leistung gehen aber nicht spurlos am Verbrauch vorbei: Wer regelmäßig lädt, verbraucht trotzdem rund 3 l/100 km Sprit zusätzlich. Wer selten lädt, liegt eher bei 10 l/100 km.

Das 4,95 m lange Premium-SUV überzeugt mit viel Platz, viel Ausstattung und hochwertigen Materialien. 640 l Kofferraum und drei Sitzreihen bietet Volvo serienmäßig. Ganz hinten können sich sogar Erwachsene auf kurzen Strecken wohlfühlen. Günstig ist Volvos Flaggschiff nicht: Bei über 77.000 Euro beginnen die Listenpreise. Auf heycar starten gebrauchte Exemplare bei weniger als 50.000 Euro. Dafür gibt es meist den Vorgänger mit 11,6-kWh-Akku.

Hybrid-Familienvan ohne Plug-in: Alternative ohne Förderung

Klassische Familienvans sind akut vom Aussterben bedroht: 2022 endete die Produktion des VW Sharan und Seat Alhambra. Trotzdem finden sich sowohl neu als auch gebraucht vernünftige Familienvans mit 7 Sitzen und Hybridantrieb – allerdings nicht mit Plug-in-Hybrid. Förderung oder Steuerrabatt gibt es für diese Autos also nicht, sparsam fahren sie trotzdem. Und es naht ein Neuzugang: 2023 kommt der Dacia Jogger mit 7 Sitzen und einem 140-PS-Hybridantrieb von Renault.

Ford Galaxy und Ford S-Max Hybrid

(Bild: Ford)

Bedrohte Spezies: Ford S-Max und Ford Galaxy sind aktuell die einzigen großen Familienvans auf dem Markt. Der Unterschied? Der direkteste Vergleich wäre wohl VW Touran zu Sharan. Der S-Max sieht sportlicher aus und fährt sich dynamischer, der Galaxy bietet mehr Platz – maximal 2.339 Liter Kofferraumvolumen sind eine Kampfansage. Im S-Max kostet die 3. Sitzreihe Aufpreis, zudem ist dort nicht viel Platz. Im Galaxy gehört sie zur Basisausstattung, in allen drei Sitzreihen bietet er viel Platz. Beide gibt es nur noch mit Vollhybrid-Benziner und 190 PS Systemleistung.

Eine gute Wahl von Ford, denn der Verbrauch der 1,8-Tonnen-Vans ist sehr angemessen. Ford gibt im S-Max 6,4 l/100 km an. Wer sich zurückhält kommt ausnahmsweise mit deutlich weniger aus: rund 5 l/100 km auf der Landstraße sind realistisch. Mit 7 Sitzen startet der S-Max bei 48.000 Euro Listenpreis, der Ford Galaxy bei mindestens 45.400 Euro. Bei uns starten die Preise der Hybrid-Familienvans bei rund 40.000 Euro, mit guter Ausstattung.

Toyota Prius+

(Bild: Toyota)

Toyota hat den vor allem als Taxi beliebten Hybrid-Van Prius+ 2021 aus dem Sortiment genommen. Gebraucht lässt er sich noch finden – mitunter mit hoher Laufleistung, eben weil er sehr häufig im Dienst stand. Seine Stärken: Robuste Technik, viel Platz, günstiger Verbrauch. Nachteil: Die dritte Sitzreihe lässt vom Kofferraum (685 l) nur 130 l übrig und für erwachsene Passagiere wird es eng.

Im Prius+ steckt Toyotas bewährter Hybridantrieb mit 100 kW (136 PS) Systemleistung. Normverbrauch: 4,1 l/100 km. In der Praxis können es etwas mehr als 5 l/100 km werden. Ein wirtschaftlicher Wert, auch im Familienalltag. Der letzte Neupreis des Toyota Prius+ Hybrid-Van: knapp 33.000 Euro.

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Titelbild: Hyundai

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