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Die besten SUVs bis 15.000 Euro
16. März 2022
Kaufratgeber

Die besten SUVs bis 15.000 Euro

SUVs erobern die Welt im Sturm. Die Gründe für ihre Beliebtheit: Hohe Sitzposition, gute Übersicht, Platz im Innenraum, das Sicherheitsgefühl. Dass sie mal als Offroad-Fahrzeuge gedacht waren, gerät da in Vergessenheit. Es gibt aber noch Modelle, die hier eine gute Figur machen. Nachteile hat die Klasse allerdings auch: SUVs sind sperriger, unhandlicher zu parken, verbrauchen mehr Sprit (oder Strom) als vergleichbare Kompakt- oder Mittelklassewagen.

Aber SUVs gibt es inzwischen in jeder Größe und von (fast) allen Autoherstellern für verschiedenste Ansprüche und Geldbeutel. Wir haben in dieser Übersicht für dich nach günstigen SUVs bis 15.000 Euro gesucht. Zu den empfehlenswerten Modellen in diesem Preisbereich zählen kleine SUVs für die Stadt, handliche Crossover, aber auch ein paar größere SUVs für die Familie.

Zur Orientierung: Mini-SUVs haben eine Länge bis maximal 4,30 m, Kompakt-SUVs bewegen sich um die 4,50 m. Für Familien reichen sie meistens aus. Noch größere Mittelklasse-SUVs finden sich nicht in unserer Liste: Wegen ihrer hohen Neupreise sind sie auch gebraucht nicht grade günstig, zumal sind jüngere Modelle recht wertstabil.

Sicher gibt es gebrauchte SUVs auch deutlich günstiger. Doch ein 20 Jahre alter BMW X5 oder sogar ein Porsche Cayenne für unter 5.000 Euro sind nicht die Schnäppchen, die man auf den ersten Blick vermuten würde. Bei alten SUVs muss man bereit sein, viel Geld in die Wartung zu stecken und einen astronomischen Verbrauch in Kauf nehmen - mehr noch als bei anderen alten Autos. Zudem wird vielen Diesel-Modellen die Fahrt in die Innenstadt inzwischen verwehrt.

Für die preisliche Orientierung, zeigen wir dir hier auch gebrauchte SUV Modelle, die du mit ein bisschen Glück unter 8.000 EUR, unter 12.000 EUR und unter 15.000 EUR finden kannst. Wenn du ein besonders gutes Angebot ergattern möchtest, musst du auch auf die enthaltenen Ausstattungs-Extras achten:

Suzuki Ignis: Kleinst-SUV mit Mini-Verbrauch

(Bild: Suzuki)

3,70 m kurz, gut 900 kg leicht und sparsam: Der Suzuki Ignis ist ein Mikro-SUV ohne SUV-Nachteile. Er lässt sich mit rund 4 l/100 km bewegen, bietet Platz für vier Personen und 260 l Gepäck und passt in jede Parklücke. Dynamische Schwächen und ein hölzernes Fahrwerk sind da schnell verziehen.

Den Suzuki Ignis gibt es neu nur noch mit einem Mild-Hybridmotor (90 PS) und manueller Fünfgang-Schaltung. Für Bewohner abgelegener Bauernhöfe liefert Suzuki das günstige SUV gegen Aufpreis mit Allrad aus. Wer darauf verzichten kann, findet bis 15.000 Euro leicht ein gut-ausgestattetes, praktisch neues Exemplar.

Dacia Spring: Das billigste neue SUV ist ein E-Auto

(Bild: Dacia)

Elektro-SUV unter 15.000 Euro? Der seit kurzem erhältliche Dacia Spring bietet genau das. Das Fahrverhalten und die Innenausstattung wirken schlicht, dafür packt der Dacia Spring auf 3,73 Metern vier Personen und 290 l Gepäck ein. Abstriche gibt es bei der Leistung (33 kW/45 PS) und der Ladegeschwindigkeit (max. 6,6 kW AC bzw. 30 kW DC). Mit 230 km Reichweite lässt es sich in der Stadt aber gut leben.

Das stärkste Argument des Rumänen ist der Preis. Unter Berücksichtigung der Umweltprämie kostet er rund 11.000 Euro neu. Damit ist er das billigste SUV auf dem deutschen Markt, noch vor dem Dacia Duster. Als Elektroauto fährt er zudem wie jeder Automatik-SUV.

Mitsubishi ASX: Bewährt und solide

(Bild: Mitsubishi)

Den Mitsubishi ASX gibt es bereits seit 2010. Inzwischen hat Mitsubishi die Lieferung eingestellt, als Gebrauchter ist der Japaner aber stets beliebt. Seine Stärken: Ausgereift und zuverlässig ist der ASX, gut verarbeitet und robust fühlt er sich an. Ein praktischer SUV ohne Kinderkrankheiten und ohne Schnickschnack.

Mit 4,36 m Länge ist der Mitsubishi ASX etwas größer als viele Mini-SUV. Zuletzt bot Mitsubishi den günstigen SUV mit einem etwas durstigen 150-PS-Benziner an, sowie mit einer sehr komfortablen, aber trägen CVT-Automatik. Es finden sich aber auch Modelle mit Schaltgetriebe oder Diesel für weniger als 15.000 Euro – meist 3 bis 4 Jahre alt.

Opel Mokka: Robuster Allrounder

(Bild: Opel)

Der Opel Mokka (2012-2019) ist auch als Gebrauchtwagen ein guter Tipp: TÜV und ADAC notieren winzige Mängelquoten. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt, obwohl der Mokka recht schwer ist. Bei frühen Modellen bis 2014 sollte man auf Anlasser-Probleme achten, danach treten praktisch keine Kinderkrankheiten mehr auf. Wissenswert: Der Online-Dienst OnStar wird seit 2020 nicht mehr unterstützt.

Der meistverkaufte Motor im Mokka ist der empfehlenswerte 1,4-Liter Turbo-Benziner mit 140 PS (1.4 Ecoflex). Er ist robust, ausreichend kräftig und der Verbrauch bleibt im Rahmen – außer in Verbindung mit der Sechsstufen-Wandler-Automatik. Daher lieber ein manuelles Getriebe wählen. Gebrauchte Mokka bzw. Mokka X (nach dem Facelift) finden sich leicht zwischen 12.000 und 15.000 Euro.

Seat Arona: Mini-SUV mit Dynamik-Plus

(Bild: Seat)

Der Seat Arona (seit 2017) gibt sich äußerlich als SUV, aber: Man sitzt weder besonders hoch noch fährt er allzu weichgefedert. Seat legt Wert auf Handling und Fahrgefühl. Der verkappte Sportler misst schlanke 4,14 m und lädt überraschende 400 Liter Gepäck ein. Auf der Rückbank sitzt man eher eng, sonst leistet er sich ergonomisch keine Schwächen.

Besonders: Den Arona gibt es auch mit Erdgas-Antrieb. Meist steckt jedoch der Einstiegs-Turbobenziner mit 90 PS im SUV, der im Alltag gut funktioniert. Im Bereich bis 15.000 Euro sind Aronas meisten 2-3 Jahre alt, mit etwa 30.000 km auf dem Tacho. Wer es weicher mag, wählt auf gleicher technischer Basis den komfortableren VW T-Cross oder den geräumigeren Skoda Kamiq.

Ford Kuga: Gut, günstig, familientauglich

(Bild: Ford)

In der Kompaktklasse gehört der Ford Kuga zu den empfehlenswerten SUVs: Geräumig, günstig, gute Ausstattung, zuverlässig. Typische Macken der zweiten Generation (2012-2019): Das Doppelkupplungsgetriebe Powershift nervt manchmal mit zickiger Elektrik. Diesel sollten ab und zu auf die Langstrecke, da die Ansaugventile im Stadtverkehr verschwelen. Sonst droht wenig Ärger.

Mit 4,52 m Länge und 456 Liter Kofferraumvolumen ist der Ford Kuga 2 familientauglich. Ford lieferte den Kuga mit vielen Motoren aus. Empfehlenswert sind die Diesel mit 120 oder 150 PS und manuellem Getriebe. Allrad erhöht den Verbrauch: Wer es nicht braucht, lässt es lieber. Ford Kuga bis 15.000 Euro sind meist 3-5 Jahre alt und um die 60.000 km gelaufen.

VW Tiguan: Deutschlands meistverkaufter SUV

(Bild: VW)

Am VW Tiguan führt auf der Suche nach gebrauchten SUV kein Weg vorbei; das Angebot ist riesig. Günstig sind gebrauchte Tiguan aber nicht: Bis 15.000 Euro finden sich vor allem Modelle der ersten Generation (2007-2016) mit 6-7 Jahren Alter und knapp 100.000 km Laufleistung.

Seine Stärken: Gute Verarbeitung, hoher Fahrkomfort. Ein gutes Familien-SUV ist der Tiguan mit 4,42 m Länge und 470 l Kofferraum sowieso. Die meisten Kunden griffen zum 150 PS Diesel oder Benziner. Empfehlenswert sind 1.4 TSI mit Euro 6 Norm ab 2015. Ältere TSI leiden mitunter unter ausgeleierten Steuerketten, schwächere TSI an ruckelnden DSG-Getrieben. TDI erfüllen ab 2015 Euro 6.

Mazda CX-5: Schicker, stabiler Japaner

(Bild: Mazda)

Vieles spricht für den Mazda CX-5 der ersten Generation (2012-2017): extravagantes Design, die wertige Verarbeitung, das gute Platzangebot (4,56 m, 500 l Kofferraum). Aber auch seine Langzeitqualität: Gebrauchte CX-5 zeigen kaum Probleme. Bis auf eines: Ältere Diesel können an Nockenwelle und Turbolader schwächeln, die Reparatur ist teuer.

Die hochverdichteten Saugbenziner laufen dafür problemlos, gefallen durch Drehfreude und den relativ kleinen Verbrauch. Mazda hat den CX-5 2014 technisch überarbeitet, es gilt: Je neuer desto besser. Ab 2015 gibt es außerdem LED-Licht und ein frischeres Infotainment. CX-5 bis 15.000 Euro sind meist 5-6 Jahre alt und zwischen 70.000 und 100.000 km gelaufen.

Hyundai Tucson: Top-Ausstattung, faire Preise

(Bild: Hyundai)

Die Abmessungen (4,48 m) des Hyundai Tucson (2015-2020) sind Standard-Maße für einen Kompakt-SUV. Das Raumangebot genügt für Familien, der Kofferraum fasst ordentliche 513 l. Seine Spezialdisziplin: Gute Ausstattung zu moderatem Preis. Tipp: mindestens die Ausstattung “Trend” oder “Style” wählen. Die meisten gebrauchten Hyundai Tucson fahren mit Diesel, das steht dem schweren SUV gut – zumal die Turbobenziner nicht zu den sparsamsten zählen.

Große Probleme zeigte der Tucson als Gebrauchter bisher nicht, allerdings notiert der TÜV häufig erhöhten Verschleiß an Achsaufhängung und Bremsen. Im Preisbereich bis 15.000 Euro finden sich rund 6 Jahre alte Tucson mit guter Ausstattung und teilweise nur rund 60.000 km Laufleistung. Eine Alternative ist der technisch verwandte Kia Sportage. Er bietet ähnliche Qualitäten, aber eine etwas sportlichere Abstimmung.

Renault Kadjar: Preisbewusster Franzose

(Bild: Renault)

Der Renault Kadjar (2015-2022) gehört zu den günstigsten im Segment und bietet viel Ausstattung und Platz zu überschaubaren Preisen. Bis 15.000 Euro finden sich 3-4 Jahre junge Kadjar mit zum Teil weniger als 50.000 km Laufleistung. Dafür gibt es auf 4,49 m Länge genug Platz für vier Erwachsene und Gepäck (472 l Kofferraum). Und variable Lösungen: Die Gepäckraumabdeckung fungiert als Raumteiler, der Beifahrersitz lässt sich nach vorn klappen.

Zum Facelift 2019 brachte Renault sparsamere Motoren und ersetzte einige Knöpfe durch Touch-Funktionen. Kritikpunkte: Nervöse Parkpiepser, verschachteltes Infotainment, schlecht abgestimmtes Automatikgetriebe. Zum Ausgleich fahren Benziner wie Diesel recht sparsam und der Fahrkomfort überzeugt ebenfalls. Der TÜV moniert gelegentlich rostende Bremsscheiben. Alternative: Der Nissan Qashqai basiert auf der gleichen Technik, ist aber meistens teurer.

Welcher Antrieb soll es sein?

Das Antriebsspektrum der von uns nach Größe gelisteten SUVs ist breit: Es reicht vom Elektroauto über Benziner und Hybridmotoren, bis hin zu starken Dieselantrieben. Mit Automatik oder Schaltgetriebe. In die Stadt, oder am Stadtrand, passen am besten Elektro -oder Hybridmotoren, bzw. bei kleinen SUVs auch ein kleiner Benziner. Für gemischte Fahrprofile sind Elektro-SUVs oder etwas stärkere Turbo-Benziner eine gute Wahl. Der Diesel eignet sich vor allem für die Langstrecke und den Anhängerbetrieb.

Günstige SUVs bis 15.000 Euro bei heycar kaufen

Wenn du auf der Suche nach günstigen SUVs bist, bist du bei heycar an der richtigen Adresse. Bei uns findest du Gebrauchtwagen, die maximal 8 Jahre alt und maximal 150.000 Kilometer gefahren sind. Ob Renault Kadja, VW Tiguan oder den elektrischen Dacia Spring – du findest alle hier gelisteten SUVs auch bei heycar. Jedes Fahrzeug hat eine Garantie und kommt von einem geprüften Händler. Schau’ dich um und finde SUVs bis 15.000€ bei uns:

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Titelbild: Opel

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