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Die besten Neuwagen unter 10.000 Euro
25. August 2022
Beste Autos

Die besten Neuwagen unter 10.000 Euro

Ein Neuwagen unter 10.000 Euro? Bis vor wenigen Jahren noch kein Problem. Die Einstiegsmodelle vieler Hersteller standen in großen Stückzahlen auf den Höfen der Händler und warteten, teils geduldig, auf Abnehmer. Viel drin war oft nicht, weshalb Kunden oft sogar die Frage stellen konnten: „Geht da nicht vielleicht noch ein Tausender?“ Oder ist der junge Gebrauchte, mit mehr Ausstattung, nicht vielleicht doch der bessere Deal?

Heute stellt sich diese Fragen selten. Im Frühjahr 2022 finden sich auf dem Markt nur noch wenige Modelle, die als absoluter Neuwagen weniger als 10.000 Euro kosten:

Die besten Neuwagen unter 10.000 Euro

Noch aber gibt es einige Schnäppchen, die wir dir zeigen können: Neuwagen, die auch 2022 noch günstig sind. Und als interessante Alternative stellen wir außerdem einige Leichtkraftfahrzeuge vor, auch Mopedautos genannt. Die können vor allem in der Stadt eine Alternative zum „echten“ Auto sein, vor allem da sie in Versicherungs- und Unterhaltskosten fast nichts kosten.

Mitsubishi Space Star: Ab 9.490 Euro

Mitsubishi's Space Star bietet im Innenraum deutlich mehr Platz als man zunächst erwarten würde. (Bild: Mitsubishi)

Der Mitsubishi Space Star ist ein verlässlicher Tipp, wenn es um günstige Neuwagen geht. Der 3,71 Meter kurze Kleinwagen bietet für seine Größe erstaunlich viel Platz, und gegen Aufpreis ein paar Extras wie Sitzheizung, Klimaanlage und LED-Scheinwerfer, die das Leben in seinem spartanischen Inneren etwas lebenswerter gestalten. In der Basisversion steckt nur eine Radiovorbereitung – für alle die nicht die 90er miterlebt haben: das heißt man muss selbst ein Autoradio verbauen – und keine Klimaanlage. Dafür aber zum Beispiel Licht- und Regensensor, ein höhenverstellbarer Fahrersitz (nicht elektrisch) und elektrische Fensterheber, ebenso elektrisch verstellbare Außenspiegel.

Der Listenpreis des Mitsubishi Space Star ist zwar ebenfalls gestiegen und beträgt derzeit mindestens 11.490 Euro. Allerdings bietet der Weg über Importeure immer mal wieder ein paar Sonderangebote. Deshalb starten die Preise aktuell bei 9.490 Euro. Einige Händler bieten auf heycar auch Sondermodelle mit besserer Ausstattung für weniger als 10.000 Euro an.

Dacia Sandero: Ab 9.300 Euro

Deutschland's günstigster Neuwagen: Der Dacia Sandero ist ein wahrer Preiskracher. (Bild: heycar)

Dacia bewirbt den Sandero weiterhin mit dem Slogan: „Deutschlands günstigster Neuwagen“. Das stimmt zum Glück unverändert: Der Sandero kostet in der Basisausstattung Access laut Preisliste nur 9.300 Euro und trägt damit diesen Titel höchst verdient. Dafür gibt es einen gut vier Meter langen, recht geräumigen Kleinwagen mit immerhin 328 Litern Kofferraumvolumen sowie einen 65-PS-Benziner mit Fünfgang-Getriebe. Wahrhaftig viel Auto fürs Geld.

Ausstattungsseitig steckt in der Basisversion des Dacia Sandero zwar nur wenig Komfort: Es gibt kein Radio und keine Klimaanlage. Die Sicherheitsausstattung ist dafür ordentlich, wenn auch hauptsächlich wegen der gesetzlichen Vorschriften. Window-Bags vorn und hinten stecken drin, sogar Teil-LED-Scheinwerfer mit Licht-Automatik baut Dacia serienmäßig ein. Die Fenster senken sich zumindest vorn elektrisch und ein Start-Stopp-System senkt den Verbrauch. Mit mehr Ausstattung, stärkerem Motor oder als Stepway-Modell ist der Dacia Sandero zwar immer noch ein günstiger Neuwagen, liegt dann aber eher bei 13.000 Euro.

Hyundai i10: Aktuelle Technik, niedriger Preis

Klein und sicher: Der Hyundai i10 bietet ein umfangreiches Sicherheitspaket. (Bild: Hyundai)

Als einziges Auto in unserer Liste bietet der Hyundai i10 bereits alle ab 2024 vorgeschriebenen neuen Sicherheitssysteme. In dem 3,67 Meter kurzen Kleinstwagen stecken serienmäßig der automatische Notruf eCall, ein Frontaufprallwarner, ein Tempomat mit Limiter, eine aktive Spurhaltehilfe, ein Müdigkeitswarner, eine autonome Notbremse mit Fußgängererkennung bis 64 km/h und ein Fernlichtassistent. Vorhang-Airbags schützen die gesamte Kabine, vorne und hinten, je nach Ausstattung ergänzt Hyundai noch eine Berganfahrhilfe und eine Verkehrszeichen-Erkennung.

Komfortausstattung fehlt der Basisversion i10 Pure dafür weitgehend: Es gibt keine Klimaanlage, ein Radio muss auch im Zubehör gekauft werden. Unserer Meinung nach ärgerlicher: Zentralverriegelung fehlt, ebenso wie elektrisch verstellbare Spiegel. Trotzdem treibt die Sicherheitsausstattung den Preis: Der Hyundai i10 Pure startet mit 67-PS-Basismotor nach Preisliste nun bei 11.185 Euro. Händler bieten den Kleinstwagen jedoch relativ häufig als Neuwagen oder Vorführwagen für weniger als 10.000 Euro an. Für den Aufpreis der Ausstattung Select (2.700 Euro), welche wir dringend empfehlen, stecken dann immerhin schon Radio, Klimaanlage, Zentralverriegelung, Bluetooth und Berganfahrhilfe im i10.

Renault Twingo: Der Wendekreis-König

Der dreht sich schnell: Der Renault Twingo ist perfekt für enge Straßenführung in der Stadt. (Bild: Renault)

Die seit 2014 verkaufte dritte Generation des Renault Twingo war jahrelang eine sichere Bank, wenn es um Neuwagen für weniger als 10.000 Euro geht. Der beste Trick des Twingo ist sein winziger Wendekreis (8,60 m), den er vom baugleichen und wesentlich teureren Smart Forfour vererbt bekam. Damit dreht der 3,61 Meter kurze Kleinstwagen auch in engen Wohnstraßen oft in einem Zug. Aktuell bietet Renault den Twingo nur noch mit 65-PS-Benziner oder als Elektroauto an.

Aktuell liegt der Einstiegspreis des Renault Twingo bei 15.800 Euro. Bei einigen Händlern finden sich jedoch noch Twingos in der Basisversion Life als günstige Neuwagen oder Vorführwagen ab rund 9.000 Euro. Teilweise sogar nachgerüstet mit Radio und Klimaanlage – Zum Serienumfang gehören sie beim Renault Twingo ebenfalls nicht.

Opel Rocks-e: Günstiger Kurzstrecken-Stromer

Bei ihm reicht ein Versicherungskennzeichen: Der kleine Opel Rocks-E. (Bild: Opel)

Der rein elektrische und grade erst erschienene Opel Rocks-e ist genaugenommen kein Auto, sondern ein Leichtfahrzeug der Klasse L6E (der „Quad-Klasse“). Das reduziert die Höchstgeschwindigkeit auf 45 km/h, dafür dürfen auch Minderjährige mit dem Führerschein AM das kleine Elektroauto fahren. Die Reichweite beträgt 75 Kilometer. Das genügt für die Stadt. Die kleine Batterie lädt an der Haussteckdose oder mit Adapter an der Ladesäule in 3,5 Stunden wieder auf. Ein „Auto“ für alle, die wirklich nur in der Stadt fahren – dafür aber als Neuwagen günstig, jetzt schon kultig und rein elektrisch.

Der Opel Rocks-E verfügt nur über zwei Sitzplätze, keine Klimaanlage, aber dafür über Klappfenster, ein Panorama-Glasdach und immerhin einen USB-Anschluss für eine Bluetooth-Box oder zum Laden des Smartphones. Mit 2,41 Metern Länge ist er zudem kürzer als der erste Smart – da findet sich immer ein Parkplatz, auch quer zur Straße. Die Preise für den kleinen Opel starten bei 7.999 Euro. Das ist selbst für ein solches minimal-Fahrzeug mit Elektroantrieb noch ziemlich günstig. Und da der Opel kein „richtiges Auto“ ist, zahlt man auch keine richtige Versicherung...

Fiat Panda: Italienischer Dauerbrenner

Bewährt günstig: Der Fiat Panda ist und bleibt einer der preiswertesten Neuwagen. (Bild: Fiat)

Der Fiat Panda debütierte einst als „die tolle Kiste“, und das ist er immer noch: Außen klein, innen überraschend groß und mit seinen hochdrehenden Benzinmotoren überraschend Berg-fahrfähig (wichtig in Umbrischen Dörfern). In dritter Generation gibt es den kleinen Italiener seit Ende 2011. Das 3,65 Meter kurze Stadtauto steht, je nach Betrachtungswinkel, für abgehangene oder gut-gereifte Technik. Unumstritten steht er für problemlose Handhabung und eine ordentliche Portion italienisches Flair. Über die Bauzeit setzte Fiat viele Motoren ein. Am häufigsten einen 1,2-l-Vierzylinder mit 69 PS, seit Ende 2020 nur noch einen modernen Dreizylinder-Mildhybrid mit 70 PS.

Zur aktuellen Basisausstattung zählen Klimaanlage, Start-Stopp-Automatik und elektrische Fensterheber. Ein Radio kostet – anders als noch vor einem Jahr – inzwischen extra. Auch beim Fiat Panda kletterten die Basis-Listenpreis in den letzten Jahren, zuletzt von 11.990 Euro (April 2021) auf 13.490 Euro (Mai 2022). Trotzdem lassen sich hier und da noch günstige Neuwagen und Vorführmodelle für weniger als 10.000 Euro finden. Tipp für Grenzgänger: Zuverlässig unter 10.000 Euro findet man Pandas in Italien, solche Modelle sind ohne Probleme auch in Deutschland zulassungsfähig.

Microcar Dué: Mopedauto mit Diesel

Microcar ist eine Marke der französischen Ligier-Gruppe, die dort mit ihren Leichtautos bestens etabliert ist. In Deutschland sind die kleinen, auf 45 km/h limitierten Autos vergleichsweise unbekannt. Dafür können sie mit dem Führerschein AM auch von Minderjährigen gefahren werden. Fahrbereit wiegt der Dué nur 400 Kilo, der Zweisitzer misst 2,87 Meter in der Länge. Für den Vortrieb sorgt ein Zweizylinder-Dieselmotor mit 6 kW (8 PS) Leistung, den Verbrauch gibt der Hersteller mit erstaunlich durstigen 3,6 l/100 km an.

Viel Komfort steckt nicht im Basismodell Initial, was nicht bedeutet, dass ein Microcar billig ist: 14.280 Euro beträgt der aktuelle Basispreis. Einige Händler, auch in Deutschland, bieten das Modell dennoch für weniger als 10.000 Euro an. Das könnte sich in naher Zukunft ändern, aufgrund des gestiegenen Listenpreises. So oder so sollte der Dué wirklich nur für Leute in Frage kommen, die keinen Führerschein besitzen können/wollen/dürfen.

Wo sind sie hin, die günstigen Neuwagen?

Zunächst einmal: Autos sind, wie bereits im Vorjahr, ein knappes Gut und deswegen teurer als in der Vergangenheit. Der Halbleiter-Mangel im Zuge der Corona-Krise brachte die Produktion ins Stocken, die Nachfrage übersteigt immer noch das Angebot. Das senkt die Bereitschaft der Händler und Hersteller, Rabatte zu gewähren. Dies betrifft aber nicht nur Neuwagen, sondern in der weiteren Kauf-Kette auch Jahreswagen, Vorführwagen, EU-Importe und junge Gebrauchtwagen.

Ein weiterer Aspekt: Viele Hersteller haben ihre bisherigen günstigen Einstiegsmodelle gar nicht mehr im Programm. Modelle wie Skoda Citigo, Opel Karl, Citroen C1, Suzuki Celerio oder Ford Ka wurden ohne Nachfolger aus dem Angebot der Hersteller gestrichen. Die verbleibenden Modelle, die es traditionell unter 10.000 Euro gab, haben überwiegend einen Satz in der Preisliste gemacht. Ein weiterer Grund ist neben der allgemeinen Preisentwicklung, dass ab 2022 neue Fahrzeuge eine Reihe neuer und kostspieliger Sicherheitsausstattungen benötigen. Sonst erhalten sie keine Typzulassung mehr. Ab 2024 betrifft diese Regelung alle neu zugelassenen Autos. Dann wird die Auswahl an günstigen Neuwagen voraussichtlich weiter schrumpfen.

Günstige Neuwagen werden rar – wie wäre es mit einem Gebrauchten? Bei heycar findest du auch weit unter 10.000 Euro Autos, welche vielen Neuwagen in nichts nachstehen. Denn keines unserer Autos ist älter als 8 Jahre oder ist mehr als 150.000 Kilometer gelaufen. Der Clou: Alle werden von geprüften Händlern verkauft und haben eine Garantie. Noch nicht überzeugt? Dann schau' dich doch mal um:

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Titelbild: Hyundai

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