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Die besten kleinen Geländewagen
1. September 2022
Beste Autos

Die besten kleinen Geländewagen

Überrascht das mittlerweile noch irgendjemanden? Die meisten SUVs geraten abseits der Straße schnell an ihre Grenzen. Diese sogenannten „Stadtgeländewagen“ sind oft nicht für härtere Hindernisse als der Bordsteinkante vor der Kita gedacht. Es gibt jedoch ernsthafte kleine Geländewagen, die im mittelschweren bis wirklich harten Gelände zurechtkommen. Sie kosten meist nicht nur viel weniger als SUVs und große Geländewagen, sie kommen manchmal sogar an Orte, die selbst diese nicht erklimmen können. Zum Beispiel schmale Bergpassagen und Wälder mit hoher Baum-Dichte.

Hinzu kommt: Ein kleiner Geländewagen hat einen besseren Rampenwinkel, setzt also nicht so schnell in der Mitte auf. Wem Geländegängigkeit wichtiger ist als Platz, der ist mit diesen kleinen Autos oft besser bedient als mit großen Offroadern, wie einem Toyota Land Cruiser oder einer Mercedes G-Klasse. All diese Eigenschaften haben aber auch eine neue Zielgruppe auf den Plan gerufen: Großstädter, die ihre simple Robustheit einfach cool finden und ab und zu mal mit dem Hund etwas weiter in den Wald hineinfahren wollen. Auch die dürfen jetzt die Ohren spitzen:

Das sind die besten kleinen Geländewagen

Suzuki Jimny: Man kennt sich aus dem Inselurlaub

Der neue Suzuki Jimny sieht aus wie eine Mini-G-Klasse, aber die Bilder täuschen: Er ist noch kleiner als du denkst! (Bild: Suzuki)

Wer schon mal auf einer griechischen Insel urlaubte, hat ihn vielleicht schon mal gemietet: Der Suzuki Jimny ist der Prototyp des robusten kleinen Geländewagens. Egal ob in der Urversion FJ (1998-2018) oder in der aktueller Generation GJ: Mit 3,65 Metern Länge und 1,60 Metern Breite passt der Jimny durch jede Felsspalte, ohne dass man die Luft anhalten muss. Viel rein passt allerdings nicht; für zwei Personen plus Strandzubehör reicht der Platz aus.

Ein zuschaltbarer Allradantrieb ist in Europa immer Serie. Das System namens "Allgrip Pro" verfügt über eine starre Drehmomentverteilung und eine Geländeuntersetzung. Jimnys bis 2018 fahren meist mit einem 86-PS-Benziner (63 kW) und manchmal mit Automatik, die Preise starten hier bei rund 14.000 Euro.

Nach dem Modellwechsel 2018 leistet der Motor 102 PS (75 kW). Ende 2021 reduzierte Suzuki das Sitzangebot auf zwei. Das erlaubt den Verkauf als Nutzfahrzeug – sonst hätte er keine Zulassung mehr bekommen. Überhaupt ist der Jimny-Kauf nicht frei von Hindernissen: Oft sind gebrauchte Jimny GJ teurer als neue, da Suzuki die Nachfrage nicht befriedigen kann. Rund 25.000 Euro müssen Fans für den kleinen Geländewagen neu einplanen.

Suzuki Ignis Allgrip: Allrad für die Westentasche

Der Suzuki Ignis ist jetzt schon häufig in Alpen-Dörfern anzutreffen – sicherlich nicht ohne Grund. (Bild: Suzuki)

Suzuki ist bekannt dafür viele kleine Modelle mit Allrad anzubieten. Daher muss das 3,70 Meter kurze SUV Ignis als nächstes folgen. Zum kleinen, günstigen Geländewagen wird der Ignis mit Suzukis „Allgrip“-System, das mit einer Visko-Kupplung arbeitet. Das macht den Mini-Geländewagen / Mikro-SUV nicht fit für hartes Gelände, reicht aber alle Male für schlammige Auffahrten und gelegentliche Ausflüge auf Feldwege.

Suzuki koppelt den Allradantrieb im Ignis an ein manuelles Fünfgang-Getriebe, der aktuell einzige verfügbare Motor leistet mit Mildhybrid-Unterstützung 83 PS (61 kW). Die Listenpreise starten bei 19.500 Euro, was 2.500 Euro Aufpreis für den Allradantrieb bedeutet. Gebrauchte Suzuki Ignis Allgrip starten bei rund 14.000 Euro.

Fiat Panda Cross 4x4: Zuhause an der Steilwand

Bekannte norditalienische Bergziege: Der Fiat Panda Cross 4x4. (Bild: Fiat)

In beinahe jedem Bergdorf zwischen der Toskana und Sizilien gibt es sie: Atemberaubend steile Gassen mit beeindruckend engen Kurven. Und natürlich, einen aufgebockten Fiat Panda der sie im Affenzahn hochjagt. Auf diesen Straßen sichert Fiat quasi die italienische Grundversorgung an Lebensmitteln und Waren, in Form einer zähen Bergziege namens Panda Cross 4x4. Klein, leicht, schmal, allradgetrieben – so revolutionierten die Italiener damals in den 80ern das Konzept des Offroaders, mit dem orginalen Fiat Panda.

Die meisten aktuellen in Deutschland verfügbaren Exemplare treibt ein drehzahlfreudiger 0,9-l-Zweizylinder-Turbobenziner mit 79 PS (58 kW) an, es gibt jedoch auch Diesel-Panda mit 200 Nm Drehmoment und 95 PS (70 kW). Der 3,65 Meter kurze Panda 4x4 ist ein echter kleiner Geländewagen – auch, wenn er nicht so aussieht. Die Preise für junge Gebrauchte starten bei rund 14.000 Euro.

Lada Niva/Taiga: Russischer Oldtimer

Dass dieses Auto Kult ist, zeigt nicht nur seine eigene Liebeshymne von Kraftklub und Tokio Hotel. (Bild: heycar)

Ein Oldtimer ab Werk. Der Lada Niva, auch angeboten unter den Namen „Taiga“ und „4x4“, rollt in Russland seit 1977 vom Band – bis heute nahezu unverändert. Technisch tat sich in dieser Zeit erstaunlich wenig. Noch heute fährt ein Lada Niva in gemächlichem Tempo (0-100 km/h: 19 s) an jeden beliebigen Ort und springt auch bei zweistelligen Minusgraden noch an. Das waren die Entwicklungsziele, die die sowjetische Regierung dem staatlichen Avtovaz-Werk einst mitgab.

Der rustikale, 4,24 Meter lange Geländewagen verfügt über Sperre und Untersetzung, sonst steckt nicht viel drin. Den offiziellen Export nach Deutschland stoppte Lada schon vor dem Ukraine-Krieg, fehlende Sicherheitsausstattung erlaubte nur noch die Zulassung als Nutzfahrzeug. Die letzten Exemplare fahren mit 83 Benziner-PS (63 kW). Gute, rostgeschützte (keine Selbstverständlichkeit) Nivas kosten rund 12.000 Euro. Die letzten neuwertigen Exemplare liegen inzwischen jenseits der 20.000 Euro.

Dacia Duster 4WD: Günstig durchs Gelände

Für einen so günstigen SUV ist er gründlich fürs Gelände gerüstet: Der Dacia Duster 4WD. (Bild: Dacia)

Mit seinen 4,34 Metern und komfortabler Einzelradaufhängung zählt der Dacia Duster eher zu den Mini-SUV. Aber Dacia bietet den hochbeinigen Rumänen seit jeher mit Allrad an und macht ihn damit zum ziemlich passablen Offroader – solange man die Straßenreifen auswechselt. Die erste Version baut Dacia bis 2018, seitdem ist die zweite Generation mit vielen Verbesserungen im Verkauf. Der Kofferraum fasst 376 Liter – ordentlich für einen kleinen Geländewagen.

Dacia bietet den Duster 4WD mindestens in der Ausstattung „Comfort“ an, welche Klimaanlage, Einparkhilfe, Radio, Bluetooth und weitere Annehmlichkeiten umfasst. Der Allradantrieb lässt sich mit vielen Motoren kombinieren, darunter auch Diesel. Gebrauchte Dacia Duster mit Allrad und Diesel der ersten Generation starten in gutem Zustand bei rund 12.000 Euro. Das aktuelle Modell steht mit Allrad zu Preisen ab etwa 20.000 Euro beim Händler.

Jeep Renegade: Kernig und unterschätzt

Gibt's auch als Plug-in-Hybrid; der Jeep Renegade ist damit so ziemlich der einzige seiner Klasse. (Bild: Jeep)

Er war bei Erscheinen 2014 ein kleiner Stilbruch: Antrieb und Optik des 4,25 Meter langen Renegade stammen zwar aus den USA. Die Basis bildet jedoch eine verstärkte Fiat Panda-Plattform. So kombiniert der Renegade ordentlichen Fahrkomfort mit kerniger Optik und Panik-Griff für den Beifahrer – was etwas über Jeeps Vertrauen in die Achsverschränkung aussagt – sowie ausgefuchster Allrad-Technik mit vier Gelände-Modi. Jeep investierte viel Mühe, das Fiat-Chassis noch geländetauglicher zu machen. Das gilt besonders für die Trailhawk-Version, die sogar eine extra Untersetzung mitbringt. Mehr Geländewagen geht in der Mini-SUV-Klasse nicht.

Ältere Renegades fahren mit Benzinern und Dieselmotoren zwischen 110 PS (81 kW) und 170 PS (125 kW). 2018 folgt ein großes Facelift mit sparsameren Motoren und modernem Infotainment. Seit 2022 bietet Jeep den Renegade mit Allrad nur noch als Plug-in-Hybrid mit elektrischer Hinterachse an (190 PS/140 kW oder 240 PS/177 kW). Gebrauchte Allrad-Renegade fahren meist mit Diesel und Automatik, die Preise starten bei ca. 16.000 Euro. Der aktuelle Plug-in-Hybrid startet bei gut 30.000 Euro.

Ford Ecosport 4x4: Überraschend komfortabel

Ein Fiesta der äußerst gut klettern kann und dabei auch noch äußerst komfortabel ist: Ford Ecosport. (Bild: Ford)

2013 brachte Ford das kleine SUV Ecosport auf den Markt, mit rustikalem Look und zur Seite öffnender Heckklappe samt außenliegendem Reserverad. Allein der Allradantrieb folgte erst 2018, in Kombination mit einem 125-PS-Diesel (92 kW) – und fiel Ende 2019 wieder aus dem Programm. Schade, denn: Zwar ist der Ford Ecosport mit seiner Fiesta-Plattform kein beinharter Offroader. Mit seiner guten Übersicht, viel Bodenfreiheit und solider Technik leistet er aber mehr, als man ihm zutraut. Und bietet dabei mehr Fahrkomfort als viele andere Mini-Geländewagen.

Wer sich für den Ford Ecosport 4x4 interessiert, sollte rund 18.000 Euro einplanen. Das Angebot ist wegen der kurzen Bauzeit eher dünn, dafür weisen die angebotenen Wagen zum Teil erst niedrige Laufleistungen bis 50.000 km sowie eine gute Ausstattung auf: Parkpilot, Navi, Notbrems-Assistent oder Tempomat sind meist an Bord, teilweise auch eine Standheizung.

Land Rover Defender 90 (Zweitürer): Urgestein in Britisch

Eine rollende Legende. Leider ist der neue Defender, nicht mehr ganz so kompakt. Oder günstig. (Bild: Land Rover)

Der Land Rover Defender ist ein echtes Gelände-Urgestein: Seine Bauzeit endet 2015, ihre Anfänge liegen im Jahr 1948. Ganz klassisch bilden Leiterrahmen und Blattfederung die technische Basis, Allradantrieb und Mitteldifferenzial-Sperre mit Geländeuntersetzung sind Pflicht. Man sitzt eng und hoch in der spartanischen Kabine, genießt ein traktorartiges Fahrgefühl und die Gewissheit: Kein Gelände kann ihn stoppen. Und wenn etwas kaputtgeht, findet sich selbst in den entlegensten Winkeln des ehemaligen Empire ein passendes Ersatzteil.

In der zweitürigen Version misst der Defender nur 3,89 Meter in der Länge, 60 Zentimeter weniger als der Nachfolger ab 2020. Die letzte lieferbare Version des Ur-Landy kommt mit einem 2,2-Liter-Diesel (122 PS/90 kW) und der Abgasnorm Euro 5. In einer Hinsicht ist der Defender aber eine Ausnahme zu den anderen Autos unserer Liste: Er ist eine Legende und Leute zahlen gerne viel für Legenden. Wer keine Angst vor hohen Laufleistungen hat, entrichtet um die 20.000 Euro für das rollende Museum. Wirklich unverbrauchte Exemplare kosten mindestens das Doppelte und die Preise gehen grade durch die Decke.

Jeep Wrangler (Zweitürer): Urgestein auf Amerikanisch

Dieses Auto ist wohl das erste, das einem in den Sinn kommt, wenn man an "Geländewagen" denkt: Der Jeep Wrangler. (Bild: Jeep)

Der Jeep Wrangler ist der direkte Nachfolger des Willy’s Jeep aus dem zweiten Weltkrieg. Der Zweitürer der aktuellen Generation (JL) misst 4,30 in der Länge, der bis 2018 gebaute Vorgänger (JK) ist acht Zentimeter kürzer – das ist definitiv klein genug für unsere Liste. In beiden Fällen gibt es Allrad serienmäßig, die Anzahl der Quersperren unterscheidet die verschiedenen Versionen. Anders gesagt: Bleibt ein Wrangler stecken, ist meist der Fahrer schuld. Auf Asphalt benötigt der US-Jeep dagegen schon bei niedrigen Geschwindigkeiten Konzentration und Nachsicht.

Der Wrangler ist nicht ganz günstig, dafür aber stark: Auf dem Markt finden sich Benziner (ab 199 PS/146 kW) wie Diesel (ab 177 PS/130 kW). Neuere Exemplare fahren mit einem Plug-in-Hybridantrieb und 200 kW (272 PS) Leistung – allerdings nicht mit kurzem Radstand. Gebrauchte Wrangler Zweitürer mit Diesel oder Benziner starten bei knapp 30.000 Euro.

Daihatsu Terios: Günstige Alternative zur Alternative

Der Terios ist eine interessante Alternative im Gelände; viel komfort sollte man aber nicht erwarten (Bild: Daihatsu).

Und nun zu etwas ganz anderem: Hierzulande ziemlich unbekannt, ist der kleine Daihatsu Terios ein häufiges Bild auf engen und steilen Bergstraßen in Südostasien. In Europa entdeckt man ihn, nebst Suzuki Jimny, oft dabei wie er griechische Olivenplantagen erklimmt. Die zweite Generation des kompakten Terios wurde in Deutschland nur bis 2013 vertrieben; eine Handvoll jüngerer Modelle existiert aber auf dem Markt. Passenderweise kommt „Terios“ aus dem Griechischen und bedeutet „Wunschtraum“. Das zumindest bleibt auch die aktuelle, 3. Generation, welche nicht mehr in Europa vertrieben wird. Sei‘s drum, denn die ist ohnehin wesentlich größer und eher klassisches Familien-SUV, anstatt kleiner, 4-Meter-langer Pfadweg-Kraxler.

Daihatsu gehört gänzlich zu Toyota, daher stammt der zuverlässige 75 kW (102 PS) 1,5 Liter Vierzylinder Benziner ebenfalls von den Japanern. Der Terios (J200) wiegt nur knapp 1,2 Tonnen, daher reichen seine 140 Nm Drehmoment vollkommen aus, auch dank der ultra-kurzen 5-Gang-Übersetzung. Flott geht es aber nur im ersten oder zweiten Gang einen steilen Berg hinauf – bei ca. 150 km/h ist Schluss. Dafür gibt es neuere Modelle mit weniger als 100.000 Kilometern Laufleistung schon teilweise für unter 8.000 Euro. Deutsche Modelle wurden fast ausschließlich mit Allrad verkauft und mit ein paar Modifikation (wie grobstolligen Reifen), kommt man mit dem kleinen Daihatsu viel weiter im Gelände, als man ihn das auf dem ersten Blick zutrauen würde.

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Titelbild: Fiat

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