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Autoinnenreinigung – so geht‘s
18. November 2020
Wartung & Pflege

Autoinnenreinigung – so geht‘s

Ein sauberes und gepflegtes Auto macht nicht nur viel her, sondern hat auch eine deutlich höhere Lebensdauer, einen höheren Wiederverkaufswert und ist besser für die eigene Gesundheit. Daher ist eine gründliche und korrekt durchgeführte Autoinnenreinigung besonders wichtig. Im Laufe der Zeit können sich Bakterien, Staub und anderer Schmutz ansammeln, die ohne die nötige Pflege den Wagen oder auch deine Gesundheit angreifen. Das kannst du verhindern, wenn du dir angewöhnst, den Innenraum deines Autos regelmäßig zu reinigen.

Regelmäßig bedeutet in diesem Fall, dass du zumindest einmal im Monat dein Auto aufbereiten solltest. Natürlich spricht aber auch überhaupt nichts gegen eine wöchentliche Reinigung, schließlich sammelt sich auch in dieser Zeit bereits Staub an und Krümel landen im Fußraum und Flecken auf den Sitzen. Eine regelmäßige und gründliche Autoinnenreinigung sorgt dafür, dass du insgesamt weniger Arbeit hast, dein Wagen hygienisch ist und du im Falle eines Verkaufs einen höheren Preis dafür fordern kannst. Wie du den Innenraum deines Autos reinigen kannst, was es zu beachten gibt und wie du auch wirklich allen unterschiedlichen Teilen gerecht wirst, erklären wir dir in diesem Artikel.

Das benötigst du für eine Innenraumreinigung

Mit der richtigen Vorbereitung gelingt dir die Autoinnenreinigung gleich deutlich besser. Ein Faktor, den du dabei unbedingt berücksichtigen solltest, ist die Zeit. Eine gründliche Reinigung dauert leider ein wenig. Plane daher am besten einen freien Tag am Wochenende oder im Urlaub ein. Die unterschiedlichen Arbeitsschritte gehen nicht im Handumdrehen und unter Zeitdruck erzielst du keine guten Ergebnisse. Gerade mit der nötigen Routine wirst du irgendwann auch deutlich schneller fertig. Am Anfang solltest du dir allerdings lieber Zeit nehmen und alle notwendigen Schritte wirklich in Ruhe durchführen.

Wann immer möglich solltest du dir außerdem einen Tag mit gutem Wetter für die Reinigung aussuchen. Auch wenn du den überdachten Innenraum deines Autos reinigen möchtest, ist es deutlich angenehmer, wenn du das bei offenen Türen machen und dabei ohne nass zu werden um den Wagen herumlaufen kannst. Je nachdem, welche Reiniger du verwendest, ist eine gute Durchlüftung wichtig für deine Gesundheit. Ein sonniger Tag im Freien bei geöffneten Türen ist daher genau richtig, wenn du dein Auto von innen reinigen möchtest.

Ein sonniger Tag und geöffnete Türen helfen bei der Autoinnenreinigung (Bild: iStock)

Am einfachsten wird die Autoinnenreinigung, wenn du bereits alle notwendigen Utensilien sammelst und in Griffweite platzierst. So kannst du am effektivsten arbeiten. Die meisten Gegenstände wirst du sowieso bereits im Haus haben und nicht extra besorgen müssen. Folgendes Arbeitswerkzeug benötigst du:

  • Staubsauger

  • Mikrofasertücher

  • Fensterleder

  • Lauwarmes Wasser

  • Bürste oder Handfeger

  • Zahnbürste oder Pinsel

  • Wattestäbchen

Dazu kommen ein handelsüblicher Glasreiniger, ein Cockpitreiniger aus dem Fachhandel und ein Reiniger für die Sitze. Hier kommt es darauf an, ob du Polster- oder Ledersitze in deinem Wagen hast.

Alternativ zu den herkömmlichen Reinigern schwören einige Autobesitzer auf verschiedene Hausmittel. So können zum Beispiel Rasierschaum oder Wasser mit Essig Flecken auf Stoffsitzen im Auto entfernen, während gemahlener Kaffee unangenehme Gerüche bekämpft. Hausmittel können durchaus eine gute Alternative zum herkömmlichen Chemie-Reiniger sein, allerdings ist es hier ratsam, die Wirkung auf Oberflächen zunächst an einer unauffälligen Stelle zu testen, bevor du großflächig die sichtbaren Flächen bearbeitest.

Anleitung: Auto innen reinigen

Wenn du nun alle notwendigen Hilfsmittel zur Hand hast, kannst du mit der Autoinnenreinigung beginnen. Bevor es allerdings ans eigentliche Autoputzen geht, muss Platz geschaffen werden. Dazu räumst du den Wagen einmal komplett aus. Von der Warnweste im Seitenfach, über Kassenbons, Parkscheine, die Sonnenbrille und die halb getrunkene Flasche bis zum vollen Aschenbecher: Alles, was dir beim Reinigen im Weg ist, sortierst du aus und wirfst es entweder weg oder legst es zur Seite. Nimm auch die Fußmatten aus dem Auto und klopfe sie aus. Bei hartnäckigen Flecken kannst du hier zur Bürste greifen und die Matten so vom groben Schmutz befreien.

Sauge dann den Wagen bis in die letzte Ecke. Solltest du keinen eigenen Sauger zur Hand haben, findest du einen an vielen Tankstellen oder Waschanlagen. Beim Saugen empfiehlt es sich, systematisch vorzugehen, damit du keine Stelle vergisst. Beginne also zum Beispiel zunächst auf der Fahrerseite und sauge von oben nach unten gründlich alles ab. Während das im Fußraum kein Problem darstellt, solltest du an anderen Stellen vorsichtig sein. Gerade Staubsauger an Tankstellen oder Waschanlagen können unter Umständen an der Spitze schmierig sein und dadurch zum Beispiel deinen Sitz verschmutzen. Beim Saugen der Türfächer und anderer Oberflächen musst du außerdem darauf achten, dass du nicht den empfindlichen Kunststoff zerkratzt. Arbeite dich so mit dem Sauger im Uhrzeigersinn einmal durch das ganze Auto und vergiss auch die Ecken und Lücken sowie die Fußmatten nicht.

Mit der Zeit können Ablageflächen und Boden ziemlich dreckig werden (Bild: iStock)

Bei der Autoinnenreinigung wird gerne eine wichtige Stelle vergessen: der Autohimmel. Wenn du beim Autoputzen nach oben blickst, wirst du merken, dass sich auch hier Schmutz ansammelt. Gerade wenn im Wagen geraucht wird, sieht man das am Autohimmel, und auch Staub, Fettflecken und Spritzer setzen sich hier leider ab. Flecken bearbeitest du mit einer Bürste oder einem Schwamm und eventuell ganz wenig Wasser. Wenn das nicht reicht, kommt zusätzlich ein Polsterreiniger zum Einsatz, wobei du hier vorsichtshalber die Sitze und Armaturen des Autos abdecken und so vor Flecken schützen solltest. Nach der Reinigung des Himmels wischst du mit einem trockenen Mikrofasertuch gründlich nach, damit keine Feuchtigkeitsflecken zurückbleiben.

Nun sind Cockpit und das Armaturenbrett an der Reihe. Für die normale Cockpitpflege reicht in der Regel ein nebelfeuchtes Tuch, mit dem du ganz vorsichtig über alle Flächen wischst. Der Kunststoff ist nämlich sehr empfindlich, weshalb aggressive Reiniger oder harte Bürsten hier schnell Kratzer oder hässliche Verfärbungen hinterlassen würden. Bei hartnäckigen Flecken kannst du auch zu einem speziellen Cockpitreiniger greifen und diesen genau nach den Anweisungen auf der Flasche anwenden.

Solltest du ein Lederlenkrad haben, benötigst du hier ebenfalls einen speziellen Reiniger, ansonsten verfährst du auch dort wie beim Rest des Cockpits. Für Ritzen, Ecken und die Lüftungsgitter eignen sich Wattestäbchen, eine Zahnbürste oder ein gewöhnlicher Pinsel ganz hervorragend. Auch die restlichen Kunststoffoberflächen reinigst du mit einem feuchten Lappen oder dem entsprechenden Cockpitreiniger und arbeitest dich über die Türen einmal im Uhrzeigersinn durch das ganze Auto.

Für manche Stellen empfiehlt sich ein Pinsel (Bild: iStock)

Scheiben und Spiegel benötigen besondere Pflege. Zunächst wischst du deshalb mit einem trockenen Tuch über alle Flächen, um den groben Staub zu entfernen. Dann hilft dir entweder ein gewöhnlicher Glasreiniger oder etwas Wasser mit einem Schuss Essig. Scheiben und Spiegel werden gründlich gereinigt und dann mit einem trockenen Fensterleder nachgewischt. Vorsicht bei Heckscheiben mit Heizdrähten: Hier wischst du am besten parallel zu den Drähten, um diese nicht zu beschädigen.

Zum Schluss geht es an die Reinigung der Autositze. Mit einem professionellen Reiniger oder Rasierschaum kannst du Wasserflecken zu Leibe rücken, solange du den Sitz danach wieder gründlich trocknest.

Lohnt sich eine professionelle Autoinnenreinigung?

Mit den oben beschriebenen Arbeitsschritten wird es dir im Normalfall gelingen, den Innenraum deines Autos gründlich zu reinigen. Natürlich gibt es alternativ aber auch Fachleute, die Autos professionell aufbereiten. Auf ihre Hilfe zurückzugreifen macht insbesondere dann Sinn, wenn dir die Zeit für eine eigene gründliche Reinigung fehlt oder du hartnäckigen Schmutz und unangenehme Gerüche auch nach der Innenreinigung deines PKW nicht los wirst.

Der Fachmann ist für diese Fälle bestens ausgerüstet und hat mit speziellen Reinigern und Werkzeugen natürlich ganz andere Möglichkeiten. Wenn also ein Fleck einfach nicht verschwinden will oder ein unangenehmer Geruch nicht weggeht, lohnt sich eine professionelle Autoinnenreinigung. Im Endeffekt geht es schließlich auch um deine Gesundheit und den Werterhalt des Wagens.

Bei besonders harten Flecken kann eine professionelle Autoinnenreinigung helfen (Bild: iStock)

Die Reinigung findet meistens direkt beim entsprechenden Anbieter statt und dauert – je nach Programm und Vorgehensweise – zwischen einigen Stunden und mehreren Tagen. Auch eine Desinfektion des Wageninneren kann häufig dazu gebucht werden, nimmt dann allerdings ebenfalls etwas Zeit in Anspruch.

Der Service kostet natürlich deutlich mehr als die Autoinnenreinigung zuhause. Abhängig ist der Preis vom Fahrzeug, den gebuchten Leistungen und dem Anbieter. Während eine oberflächliche Reinigung bei ungefähr 40 Euro beginnt, kann der Preis auch in den dreistelligen Bereich gehen, gerade wenn es sich um hartnäckige Verschmutzungen oder besonders empfindliche Materialien im Wagen handelt. Insbesondere wenn die selbst durchgeführte Innenreinigung des Autos nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt hat, lohnt sich die professionelle Reinigung.

Regelmäßig Auto aufbereiten und so den Wert des Wagens erhalten

Eine regelmäßige und gründliche Autoinnenreinigung erhält oder erhöht sogar den Wert deines Wagens und führt zu einem angenehmeren Fahrerlebnis. Zwar kostet die selbst durchgeführte Innenraumreinigung des Autos einige Zeit und die professionell durchgeführte Variante Geld, auf lange Sicht profitiert man allerdings von dieser Investition. Mit der nötigen Routine geht die Arbeit irgendwann sogar leicht von der Hand und führt schnell zu sichtbaren Ergebnissen.

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