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Auto-Inspektion: Umfang, Intervalle, Kosten
July 12, 2019
Wartung & Pflege

Auto-Inspektion: Umfang, Intervalle, Kosten

Alle ein, zwei Jahre ist es soweit: Das Auto muss zur Inspektion in die Werkstatt. Auf dieser Seite erfährst du, was genau man unter einer (kleinen und großen) Inspektion versteht, warum du die Inspektionsintervalle einhalten solltest und was Inspektionen im Normalfall kosten.

Was ist eine Inspektion?

Eine Inspektion - auch “Service” oder “Wartung” genannt - ist die regelmäßige Kontrolle der Verschleißteile eines Autos. Je nach deren Zustand können Reparaturen oder ein Austausch notwendig werden. Die Herstellervorgaben für die Inspektionsintervalle sollten auf jeden Fall erfüllt werden - auch wenn Inspektionen im Gegensatz zur Hauptuntersuchung (TÜV) keine Pflicht sind. Denn regelmäßige Inspektionen sorgen dafür, dass dein Auto verkehrstüchtig und sicher unterwegs ist. 

Auch bei einem Verkauf deines Wagens zahlt es sich aus, wenn du die Wartungsintervalle eingehalten hast: Ohne gepflegtes “Scheckheft” - so der gängige Terminus für das Service-Heft, in das alle durchgeführten Inspektionen eingetragen werden - muss man fast immer Abstriche beim Verkaufspreis machen.

Kleine oder große Inspektion?

Was früher allgemein die "kleine Inspektion" am Auto genannt wurde, ist heute meist nur ein Ölwechsel, bei dem auch gleichzeitig der Ölfilter ausgetauscht wird. Im Service-Heft taucht der Begriff „kleine Inspektion“ aber schon länger nicht mehr auf. Darin werden nur “große Inspektionen” vermerkt.  Was genau bei einer solchen Durchsicht alles gemacht wird, geben die Hersteller vor. Im Normalfall wird bei einer großen Inspektion aber Folgendes überprüft:

  • Motor 

  • Abgasanlage 

  • Getriebe 

  • Achsenantrieb

  • Vorderachse und Lenkgetriebe

  • Karosserie

  • Elektrik 

  • Ausstattung 

  • Unterboden

  • Bremsen 

  • Reifen 

  • Luftfilter 

Darüber hinaus wird bei Bedarf auch noch einiges gewechselt:

  • Bremsflüssigkeit

  • Kühlflüssigkeit

  • Automatikgetriebeöl

  • Motoröl

  • Luftfilter

  • Ölfilter

  • Zahnriemen

Wartungsintervalle besser einhalten

Wenn dein Auto eine Herstellergarantie hat, ist es besonders wichtig, die Intervalle für den Service einzuhalten. Denn willst du die Garantie in Anspruch nehmen, wird geprüft, ob die Inspektionen im geforderten Umfang durchgeführt wurden. In deinem Service-Heft findest du Angaben darüber, ob die Wartung alle ein, zwei oder drei Jahre oder nach einer bestimmten Anzahl von gefahrenen Kilometern erforderlich ist. Regelmäßige Kontrollen deines Wagens bestimmen seinen Marktwert mit - wichtig, wenn du dein Auto einmal verkaufen möchtest.

Was kostet die Inspektion?

Du als Fahrzeughalter trägst die Inspektionskosten, die sich bei den meisten Modellen im Rahmen von etwa 300 bis 800 Euro bewegen. Wir raten dir, immer einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen. Nach geltender Rechtsprechung darf die darin veranschlagte Summe nur um maximal 20 Prozent überschritten werden. Damit hast du eine Kalkulationsgrundlage, wie viel Geld du investieren musst. 

In nahezu allen Werkstätten kann gemeinsam mit der Inspektion auch die Hauptuntersuchung durch TÜV oder DEKRA erfolgen. Der Vorteil: Liegen kleinere Beanstandungen vor, kann die Werkstatt bestätigen, dass die Beseitigung erfolgt, bevor du dein Auto wieder in den Verkehr bringst. Ein erneutes Vorstellen des Wagens ist dadurch nicht nötig.

Was ist eine Winter-Inspektion?

Bevor der Winter einbricht, ist ein Winter-Check wichtig. Bei Minusgraden ist dein Auto höheren Belastungen ausgesetzt. Dabei geht es nicht nur darum, Kühler und Scheibenwaschanlage mit genügend Frostschutzmittel zu versorgen. Auch das Motoröl friert, wenn sich darin Kondenswasser gesammelt hat. Für die Sicherheit ist in der dunklen Jahreszeit auch eine Überprüfung der Beleuchtungsanlage sinnvoll. 

Darüber hinaus gehört zum Winter-Check eine Prüfung der Leistungsfähigkeit von Batterie und Lichtmaschine. Besonders die Batterie leistet im Winter gerade auf kurzen Strecken Extra-Arbeit durch elektrische Verbraucher wie Scheinwerfer und Heizung. Die Kosten für eine solche Winter-Inspektion sind vergleichsweise gering. Kombiniere den Termin gleich mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Dann kommst du mit deinem Auto sicher durch die Wintermonate.

Mobil bleiben beim Werkstattbesuch

Du weißt, dass dein Auto regelmäßig in die Werkstatt muss. Aber eine große Inspektion dauert ihre Zeit und du kannst auf deinen Wagen nicht gut verzichten? In den meisten Werkstätten ist es möglich, ein Ersatzfahrzeug zu bekommen, bis du dein Auto wieder abholen kannst. Ob dieser Service kostenlos oder gegen eine Gebühr angeboten wird, ist von Werkstatt zu Werkstatt unterschiedlich. Auf jeden Fall bleibst du mit einem Werkstattwagen mobil. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, mal ein anderes Fahrzeugmodell auszuprobieren.

Wenn es zu Unstimmigkeiten kommt

Grundsätzlich muss die Werkstatt, die die Inspektion durchführt, jede notwendige Reparatur mit dir absprechen. Ohne Rückfrage dürfen ausschließlich sicherheitsrelevante Teile getauscht werden. Am besten vereinbarst du mit der Werkstatt bei der Auftragserteilung noch einmal ausdrücklich, dass sie dich informiert, wenn Arbeiten anfallen, die nicht zum üblichen Service gehören. Wenn sicherheitsrelevante Teile wie zum Beispiel die Bremsen beschädigt sind, ist ein Reparaturauftrag jedoch meist nicht zu umgehen.

Überprüfe die Rechnung über die Inspektionskosten sorgfältig, wenn du dein Auto abholst. Wurden Arbeiten berechnet, die du nicht in Auftrag gegeben hast, reklamiere das umgehend und lasse die Rechnung entsprechend korrigieren, bevor du sie bezahlst. Wenn du Zweifel an der Richtigkeit der Rechnung hast, wende dich an eine der Schlichtungsstellen vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Diese prüfen Streitfälle auf Antrag des Kunden. Für die Werkstatt ist die Entscheidung der Schlichtungsstelle bindend.

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